Flut + Wut 2013

Die Elbe ist auf 1 km Breite angeschwollen und sogar aus der internationalen ISS-Raumstation zu sehen.

Die Anwohner der zum bersten angeschwollenen Flüsse kämpfen gegen das Hochwasser und jeder, der erfolgreich damit fertig wird, schickt durch seinen individuellen Erfolg das drückende Wasser weiter und macht damit automatisch den stromabwärts Wohnenden alle Vorsorge zunichte, denn er sorgt durch seine Maßnahmen dafür, dass viel mehr Wasser als bisher und viel schneller als jemals zuvor Richtung Mündung strömt.

Dabei rast es an Deichen vorbei, die bislang hoch genug waren. Diese erweisen sich nun doch zu niedrig, die Flut schwappt über die Deichkrone und es folgt eine „Jahrhundertflut“ auf die andere.
Die Schäden der einzelnen Landkreise gehen in die Millionen. Zusammengerechnet werden wir einen volkswirtschaftlichen Schaden von mehr als 10 Milliarden Euro erreichen.
Denn weitere Kosten werden sich auftürmen, weil sich auf der Erkenntnis der diesjährig erreichten  Flutmarken für die Zukunft zwingend weitere Deichbau- und Schutzmaßnahmen ergeben werden.

Und Gemeinden, die sich stromaufwärts vor dem nächsten Starkregen (200 Liter je Quadratmeter pro Tag) auf bereits vollkommen nässegesättigten Boden fürchten, werden alles tun, um das Oberflächenwasser der nächsten Unwetter abzuleiten.

Die ihnen stromabwärts nachfolgenden Gemeinden müssen darauf reagieren und treiben ihren Deichbau ebenfalls voran.
Den wiederum folgenden Gemeinden bleibt gar nichts anderes übrig als diesem Beispiel zu folgen.

Am Ende des Stroms hat ein aus Hochwassern gespeister Fluss dann eine Kapazität, die mathematisch wohl berechnet werden kann, deren Auswirkungen aber bislang noch nie getestet wurden.
Auf der gesamten Länge des Flusses und der Flüsse wird seit Jahrhunderten an Deichen und Wehren gebaut. Teilweise ist deren Substanz auch schon Jahrhunderte alt, sind durchlöchert, saugen Wasser auf wie Schwämme und lassen das Wasser sogar an der Basis durchlaufen.
Sandsäcke sind da kein ausreichender Schutz mehr.

Binnen kürzester Zeit – ich rechne in Zeiträumen die den Hypothekenlaufzeiten der Finanzierung von Einfamilienhäusern entsprechen –  kommt die nächste Welle den Fluss herunter. Wieder wird sie alle bisher als Höchststände markierte Wasserstände toppen und man wird erneut feststellen, dass der Gewässerschutz der anderen, am oberen Flusslauf gelegenen Gemeinden alles hat „für die Katz“ werden lassen.

In bestimmt absehbarer Zeit werden diejenigen, die bislang gar niemals eine richtige Flut kennengelernt haben, weil sie zu weit weg von der Küste und zu keiner Zeit in Hochwassergebieten gelebt haben, in den Flutwässern der Zukunft regelrecht absaufen.
Die „über ihnen gelegenen“ Flussanrainer haben dann den Strom in so hohe Dämme und starke Mauern gezwängt, dass er mit vollem Karacho in seinem Bett auf die Wehrlosen zurast. Bei ihnen angekommen, wird er deren unzureichende, zu alten, zu dürftigen, zu wenig gepflegten und zu niedrigen Schutzdämme wegspülen, durchbrechen, aus seinem Flussbett regelrecht herausspringen und zeigen, dass er anders kann als zahm, idyllisch und naturfreundlich zu sein.

Die Flut 2002 und die heutige nennen Reporter, Berichterstatter und Verwaltungsbeamte vor Ort eine Jahrhundertflut, weil sie Höchstmarken setzten, die seit mehr als 400 oder 500 Jahren unerreicht waren.
Der Bürgermeister von Grimma spricht von 2 Jahrtausendfluten, die seine Stadt und seine Mitbürger binnen eines Jahrzehnts heimgesucht hat.

Dabei wird es nicht bleiben.
Die nächste Überraschungswelle kommt garantiert, weil auch morgen und übermorgen der Verwaltungsapparat und der bürgerliche Einzelegoismus dafür sorgen werden, dass es mit richtigen raumgebenden Maßnahmen durch vorbereitete Überfluchtungsgebiete nicht voran geht.

Alle werden für ihren Beitrag gegen das Hochwasser etwas verlangen. Diejenigen die abgeben sollen möchten dafür etwas erhalten und diejenigen die das Abgeben fordern, werden zum Geben zu geizig sein. Vor allem wenn sie selbst auf höher gelegenem Land leben und zu keiner Zeit mit Fluten zu rechnen haben.
Aber auch die in ganz großem Stil im Osten der BRD Agrarflächen aufkaufenden Hedgefonds werden ihre gerade erworbenen Ackerflächen nicht kostenlos dem Überschwemmungsschutz preisgeben. Der Gedanke widerspricht dem Prinzip des Handels dieser Anleger grundlegend.

Und wir können ganz sicher sein. Flutgefährdete Anrainergebiete werden auch weiterhin zu Baugebieten erklärt und weiter werden die mit allen Wassern gewaschenen Eigentümer dieser Flächen durch den Verkauf über „ahnungslose“ Mittelsmänner vermögend ggf. reich und können aufgrund des erhaltenen Kapitals das Überschwemmungsgebiet verlassen – ehe die hinzuziehenden Neubürger dort Ihre glückliche Zukunft bauen. Ohne, dass sie wissen auf welch gefährdetem Grund sie ihr Geld gerade versenken.

Die Menschen werden nicht klug.
Vielleicht werden sie kurz wach, wenn sie ihre Gebäude versichern möchten und es für sie gar keine Versicherung gegen Elementarschäden gibt.
Sie erinnern sich dann plötzlich, es gäbe ja eine Chance.
Alle Besitzer von Wohnungseigentum, auch die die in Stuttgart in ihrer in der  6. Etage gelegenen Eigentumswohnung leben, zahlen einen Salär für diejenigen, die es nicht lassen können sich in Flussauen und Überflutungsgebieten niederzulassen und wegen ihrer Nachlässigkeit zu spät erfahren, dass sie nun keinen Versicherungsschutz erhalten.

Ich zum Beispiel bin bereit für andere zu geben und zu spenden. Gern und nicht wenig.
Aber ich sehe nicht ein, dass ich neben dem allgemeinen Ansteigen der prekären Arbeitsplätze, der ausufernden Euro-Rettungsschirme, der Sorge in Zukunft erneut systemrelevanten Banken retten zu müssen, mich mit der Altersarmut auseinandersetzen zu müssen und dem steigenden Druck auf die Lebenshaltungskosten noch zusätzliche Ausgaben bewältigen soll, um Grundstückseigentümer zu  entschädigen, die einfach drauf losbauen und im Schadenfall die Gesellschaft Hilfe und den Staat zur Kasse bitten.

Ich erinnere mich, dass in Passau ein Ladenbesitzer partout sein Geschäft nicht räumen wollte, obwohl die Flut angekündigt und frühzeitig als äußerst dramatisch angesehen war.
Er hatte noch niemals Wasser in seiner Gasse und noch nie in seinem Laden. Alles lag bislang hoch genug und war stets trocken geblieben. Jahrzehntelang hatte er die Schäden nur bei seinen Nachbarn gesehen.
Heuer drangen Inn, Lech und Donau auch in sein Geschäft und zerstörten was sie erreichen konnten.
Der Arme war tief betroffen, regelrecht niedergeschlagen und wurde durch dieses Ereignis quasi insolvent.
Der einzige Satz, den er traurig in die auf in gerichtete TV-Kamera sagen konnte war, dass sein Lebenswerk zunichte sei und er nun ruiniert wäre.
Der Staat müsse jetzt eingreifen und ihm helfen.
„Ihm!“ Er sprach nicht von seinen Nachbarn. Er war sich in der Not ganz ausdrücklich selbst der Nächste. Gedanken an die Lage der Mitbürger hat er bestimmt nicht gehegt.

Soll der Staatsbürger „ICH“ jetzt für ihn und seine Dämlichkeit bezahlen?
Also nicht mit mir geht das so nicht.
Gern helfe ich den Flutbürgern aus der Patsche, aber es muss gerecht zugehen.
Nicht die gesamte Gesellschaft ist dafür verantwortlich, dass wieder einmal Milliarden ins Wasser gefallen sind. Erst einmal muss festgestellt werden, dass diejenigen, die in solchen Gebieten neu bauen und gebaut haben zu einer Gemeinschaftsversicherung gegen Elementarschäden verpflichtet werden. Diese Versicherung als Eigenbeitrag zur Schadensvorsorge darf ruhig richtig teuer sein.

Dafür erhalten sie aber das Recht sich an denen schadlos zu halten, die ihnen diese Grundstücke ohne Warnung angedreht haben.
Und sie können auch diejenigen zu Schadenersatzleistungen heranziehen, die an den Flussoberläufen durch Baumaßnahmen des Gewässerschutzes dafür gesorgt haben, dass bislang nicht betroffene Gebiete plötzlich zu hochwassergefährdeten Gebieten geworden sind und die bisher wertvollen Grundstücke nun nichts mehr wert sein werden.
Wer will denn so ein Haus kaufen, das alle dutzend Jahre untergeht und voller Schlamm und Dreck gespült wird.
Eine Altersvorsorge durch Immobilienbesitz sieht anders aus.

Wenn wir allerdings eine Gemeinschaftsabgabe alle Grundstücksbesitzer zur Begleichung von Elementarschäden einführen, dann bitte nicht nur gegen Hochwasser. Dann gegen alle Arten von Elementarschäden, verbunden mit einer Liste der von den Grundstückseigentümern selbst zu leistenden Schutz- und Vorsorgemaßnahmen
Diese sollten von den örtlichen Baubehörden überprüft werden.

Dazu zähle ich z.B. Rückstauklappen, die waagerecht oder senkrecht in die Abwasserleitungen der Gebäude oder der Ableitungen des Grundstücks einzubauen sind. In alle Gebäude bzw. Grundstücke. Nicht nur in Neubauten, auch und ganz besonders in den Gebäudebestand und die Altbauten.

Dächer müssen so saniert werden, dass sie sturmsicher sind und alle Gas- und Öltanks, speziell die in Kellergeschossen, müssen auftriebssicher befestigt sein.

Ich denke es gibt Fachleute, die meinen Beitrag allgemein und im besonderen ergänzen und kommentieren können.
Sicher gibt es zu diesem Thema weit auseinandergehende Ansichten und etliche differierenden Meinungen, aber im Grundsatz steht sicher für alle Bürger unserer BRD fest, dass unbedingt etwas getan werden muss, und dass das was getan wird nicht dafür sorgen darf, dass die Schäden von der einen Gemeinde in eine andere verlagert und dort ggf. sogar erhöht werden.
Das geht gar nicht und sollte – wenn keine ordentliche, länderübergreifende  Abstimmung auf der gesamten Flusslänge erfolgt  - unter Strafe gestellt und mit der Verpflichtung zur schnellen wirklich unkomplizierten Schadensersatzleistung belegt werden.

Politiker, die sich in Hochwassergebieten tummeln und ihr Mitgefühl ausdrücken sollten auf der Stelle in die Reihe derer gestellt werden, die Sandsäcke weiterreichen und dort bei Hitze, Schweiß, Durst, lästigen Fliegen und Mückenplage einige Schichten abreißen.
Das ist gelebte Solidarität und das ist Strafe dafür, dass das Geschwätz aus der Vergangenheit nichts als heiße Luft war.
Gemeinwohl geht vor Einzelinteresse. So ist es beim Schienenbau, beim Straßenbau und bei Weser- und Elbvertiefung und bei der Schaffung neuer Abgaben.
Bei der Hochwasservorsorge und der Schaffung von schützenden Überflutungsgebieten geht immer noch das Interesse des Einzelnen vor dem Gemeinwohl.
So kann und darf es nicht weitergehen.
Einige wenige tragen so für unendliches Leid und Milliarden Euro hohe Schäden bei.

Na denn, auf eine neue, eine gerechte Zukunft.
Ich bin noch jung und wenn auch nicht viel habe, Zukunft habe ich jedenfalls noch genug.

Bald ist ja wieder Wahl und wir könnten, wenn wir klug wären, dafür sorgen, dass uns die nächsten 4 Jahre Bürger vertreten, die unsere Bedürfnisse erkennbar ernst nehmen und unsere Interesse deutlich ausgewogen vertreten. Ich tu's. Ganz bestimmt. Und ich fange noch heute damit an, mich darum zu kümmern wem ich meine Stimme geben werde. Wenn ich niemanden finde, überlege ich, ob ich mich nicht besser selbst der aktiven Politik zuwende und den Versuch unternehme, etwas zum Positiven zu ändern.

Kommt unsere gute alte BRD auch unter den Hammer?

ellaIch möchte ein bebautes Grundstück kaufen.
Der Wert oder besser ausgedrückt „die Forderung des Verkäufers“ beläuft sich auf eine halbe Million.
Als Eigenkapital kann ich 2/5 aufbringen und benötige eine Finanzierung von 300.000 Euro.
Möglichst günstig.

Verlockend ist das Angebot der finanzierenden Banken.
Die günstigsten Anbieter wollen 2,00% (effektiv 2,02%) und es steigert sich bis auf einen Jahreszins von 4,2% (effektiv 4,28%) bei einer Hypothekenlaufzeit von 10 Jahren und 1% Tilgung.

Das günstige Angebot ist genauso der reine Wahnsinn, wie der Unterschied.

Wenn ich mit meinen Eltern über diese Möglichkeiten diskutiere sind sie regelrecht von den Socken. Schaue ich in deren damalige Hypothekenverträge bin ich sprachlos. Mein Gott, was mussten die alles „abdrücken“, um mir als ihr Kind ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen.

Was ist in der Zwischenzeit mit den Hypotheken geschehen?

Sind die Zinsen gefallen,
weil es zu viele Angebote auf dem Immobilienmarkt gibt?
weil Immobilien generell an Wert verloren haben?
weil es einen Konkurrenzkampf unter den Banken / Bankern gibt?
weil zuviel billiges Geld verfügbar ist?
weil es zu wenige Käufer gibt?
weil ….. ?

Ich erinnere mich, dass es in den USA genauso mit den vielen günstigen Krediten begonnen hat, sich in Portugal fortgesetzt, in Spanien enorm aufgebläht, in Griechenland exponiert und von uns normalen Bürgern völlig unbemerkt ganz groß in Bunga-Bunga-Italien zur bürgerlichen Gewohnheit entwickelt hat.

Sind nun wir in DEINER-MEINER-UNSERER-BRD dran?
Schwappt die Sucht nach unbeweglichem Eigentum jetzt auf uns über?

Bläst sich hier vor unser aller „verschlossenen Augen“ der Immobilienmarkt auf?
Merkt das keiner?
Bin ich blind – irre ich mich?
Werde ich altersarm wenn ich heute nicht auch zugreife?
Laufe ich andererseits Gefahr, dass die heute zinsgünstig erworbene Immobilie mir in Zukunft doch den Hals bricht?
Gehe ich mit einer Immobilie ein unkalkulierbares Risiko ein und letztendlich baden?
Muss ich vielleicht sogar mit einem „Lastenausgleich“ rechnen, den Immobilienbesitzer zahlen müssen, um die Rettungsschirme unserer Regierung zu finanzieren?
Hieß unseres einzigen Gottes Vorgabe nicht, dass wir Menschen unser Überleben im Schweiße unseres Angesichts absichern müssen?
Welchem anderen Gott folgen aber dann die Leute, die ganz ohne schweißtreibende Arbeit bei Sekt und Kaviar dadurch ein Vermögen verdienen, dass sie unser Geld in „sichere Verwahrung“ nehmen und täglich 17+4 spielen?

Bieten womöglich allein Gold und lupenreine Diamanten die einzige Sicherheit für unsere Kröten?
Oder sollten wir in die Pharmaindustrie investieren?
Die hat schon viele Produkte in die Welt geschickt, dass wir diese beim Essen jeder nur erdenklichen Speise zu uns nehmen und beim Trinken "klaren Wassers" nicht mehr umgehen können.

Bedenklich, falls die zukunftssichere Liste der einzig sicheren Immobilien aus Krankenhäusern, Pflegeinrichtungen und billigem Grund und Boden zur Lebensmittelherstellung besteht.

Die ingenieursbasierte Technik strebt nach oben, die Lebensmittelgesundheit macht schlapp, die Volksgesundheit geht in die Knie und die bürgerliche Vermögenssicherung und Altersversorgung – besonders die immobiliengestützte – krepiert bereits am Start.
Bürgerprobleme sind eben nicht wirklich systemrelevant.
Anders sieht es bei den Sorgen derjenigen Grundstücksmanager aus, die die Bürger gewinnbringend um ihr Geld gebracht haben. Diese Leute sind bereits heute systemrelevant und werden es auch morgen sein.

Unsere Zukunft wird alles andere als goldig sein.
Mit und ohne kleinbürgerlichem Grundbesitz.

Was passiert mit Europa und dem Euro wenn auch unsere Immobilienblase platzt?
Was passiert mit mir?
Welche Sicherheit bietet mir Gold, wenn niemand mehr Geld aber jede Menge Hypothekenschulden hat?

Ein Beitrag von Richy (Ellas Sohn).

spielsucht

die bundesregierung bekämpt die spielsucht und dagegen ist nichts einzuwenden aber gleichzeitig führt sie eine neue klasse im lotto ein-die einführung einer neuen klasse ist aber mit der bekämpfung gegen die spielsucht nicht zu vereinbaren,da die neue spielklasse auch menschen zum lottospielen verführt die bisher nicht spielten-es ist fraglich ob der staat die privatenanbieter nicht eher verdrängen will?die frage ist ob er nicht das glückspiel zu seinen gunsten auslegen will?das an einer ausgabestelle nur eine bestimmte anzahl von scheinen gespielt werden darf,das hört sich ersteinmal gut an-die frage ist wie will der staat überprüfen ob ich nicht zu einer anderen ausgabestelle gehe und wieder diese anzahl spiele?es wäre eine aufklärung über die spielsucht der einer bekämpfung vorzuziehen-

Steuermann Uli Hoehneß und sein Pech mit der Steuer

Bürger's Beitrag

Uli Hoehneß hat seine Anwälte eingeschaltet, seine Berater gefragt, sich vorbereitet und als inkorrekter Steuerzahler bei seinem Finanzamt geoutet. Die Behörde hat Ermittlungen aufgenommen und sein klein Häuschen durchsucht.

Prompt steht er wieder in allen Zeitungen und ist Thema jeder zweiten Berichterstattung und Talkshow, wobei ich den Hinweis auf „SHOW“ nicht unterschlagen sondern ausdrücklich betonen möchte.
Das sind keine Informationssendungen, dass ist reinste SHOW-Vorführung.

Welcher deutsche Hansel kann dazu nicht seinen Senf hinzugeben?
Wie heißt es in den Regeln zu diesem Blog, jeder schreibe etwas über das, was vor seiner Haustür geschieht?
So habe ich das verstanden.
Das möchte ich euch nicht antun, aber ich möchte euch aufrufen, erst einmal den Dreck vor der eigenen Haustür wahrzunehmen und auch den in euren vier Wänden zu beseitigen.

Es fängt beim Trinkgeld für den Briefträger und den Müllmann an, geht über den Nachbarn, der für wenig Geld unsere Wohnung renoviert, ………

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Lebensmittelverpackung + Inhaltsbeschreibung

Ich habe heute in unserem nahen Supermarkt einen Obstsaft gekauft.
In dieser Schriftgröße, Großbuchstaben sind maximal 1 Millimeter hoch, ist die Zutatenliste in verschiedenen Sprachen auf beiden Seiten des Tetrapack auf dunkelgrünem Untergrund aufgedruckt.

Konnten Sie das lesen?

Der vergrößerte Texte lautet:
Ich habe heute in unserem nahen Supermarkt einen Obstsaft gekauft.
In dieser Schriftgröße, Großbuchstaben sind maximal 1 Millimeter hoch, ist die Zutatenliste in verschiedenen Sprachen auf beiden Seiten des Tetrapack auf dunkelgrünem Untergrund aufgedruckt.

Ich suchte „Granatapfelsaft“, stand im Supermarkt und obwohl ich eine geschäftsseitig angebotene 3-fache Leselupe anwandte, konnte ich bei eingeschränkter Ladenbeleuchtung und schwarzer Druckschrift auf dunkelgrünem Untergrund nicht entziffern, woraus dieser Saft wirklich besteht und wie er sich zusammensetzt.

Verbraucherfreundlich ist ganz sicher etwas anderes.

Zu Hause habe ich den oben erwähnten Text dann mühsam mit einem noch stärkeren Vergrößerungsglas deutlich gemacht.

Ohne Lesehilfe erkennbar standen zusätzlich auch folgende Angaben auf der Verpackung:
Der 1-Liter-Inhalt soll den Saft von 3 Granatäpfeln enthalten und 1 Glas deckt den Tagesbedarf an Vitamin C.

Ich möchte, dass unsere politischen Verbraucherschützer sich endlich darum kümmern, dass wir, ohne über 150%ige Falkenaugen verfügen zu müssen, anstrengungslos erkennen können, was für Inhaltsstoffe in unseren täglichen Lebens- und Genussmitteln enthalten sind.

Schrifthöhe, Schriftstärke, Schriftfarbe und Farbe des Untergrunds müssen uns Kunden und Endverbrauchern, Hausfrauen und Familienmitgliedern, ein barrierefreies Lesen ermöglichen. In jedem Alter und bei gewöhnlicher Sehstärke.

Warum wird uns das Leben künstlich schwer gemacht?
Ist das gewollt?

Wir sollten bei der nächsten Bundestagswahl vielleicht doch einmal an unser Wohl denken und uns vorher erkundigen, welche Partei unsere berechtigten Anliegen wirklich unterstützt.

Ich will es diesmal tasächlich tun.

Für mich, für meine erwachsenen, schwer arbeitenden Kinder, meine arglosen Enkel, meine Familie und Freunde, die ich noch lange gesund bei mir behalten möchte.

Ich möchte bereits heute Erkundigungen einzuholen, welche Bundes-Partei in dieser Frage für mich in Betracht kommen könnte. Dazu werde ich die zur Wahl zum Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises antretenden Parteikandidaten anschreiben und um deren Meinung zu meinem Anliegen bitten.

Meine Anfragen werde ich in diesem Blog veröffentlichen.
Über die Antworten informiere ich natürlich ebenfalls. Falls ich jemals eine erhalten sollte.

Ist das nur raffiniert oder …….. ?

Die meisten Deutschen wollen nach meiner Kenntnis nicht, dass es ein Steuerabkommen zwischen unserer BRD und der Schweiz geben wird, welches bestehende bundesdeutsche Bankeinlagen in der Schweiz einer pauschalen Nachversteuerung unterwirft und die Konteninhaber straflos laufen und weiterhin namenlos lässt.
Die bundesdeutsche Staatskasse erhielte daraus 2 Milliarden Euro, lockt  das Finanzministerium und so tönt es verlockend aus dem Munde unseres Finanzministers.
Nach all den vielen nicht gehaltenen Versprechungen unseres Finanzministers – ich erinnere hier nur an die immer wieder wiederholten Worte „wir sind auf dem richtigen Weg“ – betrachte ich auch diese Prognose als reine Augenwischerei.
Ich will nicht so weit gehen und Herrn Schäuble unterstellen, dass er wissentlich die Unwahrheit sagt.
Aber ich möchte schon meine dahingehende Befürchtung äußern, dass er womöglich die Stabilität und den Realitätsbezug seiner Aussagen nicht (mehr?) richtig einzuschätzen weiß, weil ihm ggf. die ganze Finanzgeschichte und das nicht mehr überschaubare Drumherum mit den vielen viel, viel klügeren Bankern, Geldhaien und Finanzfüchsen oder die Bereitschaft seiner Berufskollegen, betroffene Vereinbarungen in anderem Lichte auszulegen als sie gemeint waren und vieles andere mehr, längst himmelhoch über den Kopf gewachsen ist.
Hat er das nicht auch schon selbst bemerkt?
Muss etwa ich ihn auf diese Möglichkeit aufmerksam machen?

Nachdem ihm der Bundesrat deutlich gezeigt hat, dass die Stimme des Volkes auch für ihn etwas zu bedeuten hat, plant unser erfindungsreicher Finanzminister jetzt ganz offensichtlich die Meinung der Bürger unserer BRD weiterhin zu ignorieren und seine Rechtsauffassung und sein Wunschdenken zur alleinigen Maxime des Handelns des ihm vertrauensvoll übertragenen Ministeriums – nicht seines Ministeriums – zu machen:

Er verhandelt auf höchster Ebene maximal kooperativ mit der Berner Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf (kurz EWS), um das Deutsch-Schweizer-Steuerabkommen durch eine Änderung bundesdeutscher Steuergesetze doch noch in die Tat um- und damit seinen Willen durchzusetzen.“

Lesen wir die Finance-Story 21821496  „Neue Hoffnung für Steuerdeal mit Deutschland“  auf der Website der 20 Minuten AG mit Redaktionen in Zürich, Basel, Bern, Luzern und St. Gallen.

Ich möchte nicht, dass unsere Ministerien sich über den ganz offensichtlich mehrheitlichen Willen der Bürger unserer BRD in absolutistischer Weise schlichtweg hinwegsetzen dürfen und ich möchte, dass sie es in Zukunft auch wirklich nicht mehr tun.

Ein Beitrag zur Kategorie: „Bürger regieren Deutschland.“

Exportnation Deutschland

logo f.Beitrag per Mail
Vielleicht ist es wirklich der bundesdeutsche Export, der uns durch die Weltwirtschaft-EUROstaaten-Finanz-Banken-Staatsschuldenkrise gerettet hat.
Hoffentlich können wir uns umstellen, wenn die Zeit gekommen ist, dass unsere Abnehmer unsere Kredite nicht mehr zurückzahlen können. Auch nicht unsere üppig gewährten Handelskredite, mit  denen ausländische Abnehmer unsere Exporte direkt beim bundesdeutschen Hersteller bezahlt haben.

Oder etwas einfacher: Unser Export boomt, weil wir dem Abnehmer aus unseren Steuergeldern einen Kredit gewähren, mit denen er die Rechnung bei unserem  bundesdeutschen Hersteller dann bezahlt.

Die Kredite gehen alsbald über einen Schuldenerlass, Haircut oder Schuldenschnitt (harmlos wirkende Worte wurden dafür bereits viele erfunden) regelrecht "baden" und im Endeffekt zahlt der Bundesbürger die Rechnung beim Exporteur.

Geht das nicht auch einfacher?
Direkter?

Hin und wieder gibt es für den Export-Weltmeister BRD doch noch eine beruhigende Meldung:

Im Erhebungszeitraum Okt. 2011 bis Sept. 2012 haben deutsche Lebkuchenhersteller satte 14.200 Tonnen (vierzehntausendzweihundert) Lebkuchenprodukte für 45 Millionen Euro in die Welt exportiert. Davon gingen etwa 3.650 Tonnen an unsere österreichischen Nachbarn.

Von kleineren Pannen abgesehen wurden alle Rechnungen ohne Inanspruchnahme des deutschen Steuerzahlers beglichen.
Die Steuermindereinnahmen durch die  Befreiung deutschen Exports von der Mehrwertsteuer will ich dabei einmal nicht als exportfördernde Subventionsleistung des deutschen Bürgers  ins Feld führen.
Oder doch?

Per Mail von Rene aus Aurich

Bankenkontrolle durch Testkunden

Red@
Die gute Idee unserer Verbraucherministerin Aigner:
Testkunden sollen die Banker kontrollieren, ob deren Kundenberatung rechtlich einwandfrei durchgeführt wird und ob gesetzliche und freiwillige Qualitätsstandards eingehalten werden.

Die Realität:
Kein Geld!
Weder im laufenden, noch im kommenden Jahr sind Gelder aus dem Bundeshaushalt für den Einsatz von Testkunden zum Schutz der Verbraucher zu bekommen.
Die aktuell verplanbaren deutschen Euros sind bereits vollständig vergeben.
Auch die strudelnden Steuereinnahmen und die sogar für den Finanzminister unerwartet hohen Steuermehreinnahmen scheinen beim Erstellen der Haushaltspläne 2012 und 2013 von den Etatverantwortlichen bereis in voller Höhe vorhergesehen und vorsorglich bereits verbindlich ausgegeben worden zu sein.

Griechische Mehrwertsteuer

Wenn ich richtig informiert bin, kommt heute Griechenlands Ministerpräsident Samaras zur Kanzlerin geflogen und wird versuchen, sie zu überzeugen, ihm mehr Zeit + Geld zu geben, um seine aufmüpfigen Landsleute nochmal und nochmal und noch einmal daran zu erinnern, dass ihnen Reformen bevorstehen.

Bundeskanzlerin Merkel zeigt ihm vor unserer aller Augen die kalte Schulter.
Doch wir Bürger wissen, dass er weiß, dass sie weiß, dass seine Rechnung unterm Strich aufgehen wird.
Griechenland ist einfach zu teuer, um es sausen zu lassen.

Samaras muss sich vor allen Leuten für einen kurzen Moment in die Ecke stellen und sich offentlich schämen, danach darf er auf Kosten der anderen EU-Partner weiter als Vollmitglied der EU teilhaben und Beschlüsse, wie z.B. eine EU-Verfassung boykottieren.

 Und alle schauen zu!

Ich komme gerade aus dem Urlaub zurück. Dieses Jahr war ich in Spanien. Die spanische Mittelmeerküste existiert durch Tourismus.
Dort konnte ich konkret erlebt, dass es mit der Steuermoral der Spanier nicht weit her ist.
Was der Tourist an die spanische Gastronomie zahlt, geht zweifelsohne zum überwiegenden Teil ohne Umwege über die Geschäftsbücher direkt in die Taschen der Geschäftsleute.

2010 und 2011 verbrachte ich meinen Urlaub in Griechenland.
Dort war ebenso. Aber dort war die Methode irgendwie selbstverständlicher.
Ich würde sagen, dass es dort noch unverblümter abläuft.

Da ich in diesen Ländern als Tourist und Gast natürlich  stets mindestens den vollen Preis zu zahlen habe, auch die darin enthaltene Mehrwertsteuer, bereichert sich der mediterrane Unternehmer rücksichtslos am Volksvermögen seines Landes und betrügt nicht nur seine Staatskasse, sondern auch seine Mitbürger.
Die Lebenslüge, die dahinter steht, lautet, dass der Staat mit dem Geld verschwenderisch umgeht und es deshalb beim Gastwirt besser aufgehoben ist.
Auch die darin enthaltene und von der Leistung des Wirtes vollkommen losgelöst zu betrachtende Mehrwertsteuer, die sozusagen fremdes Geld ist.

Das ist Inkasso-Diebstahl.
Ist uns das eigentlich klar?

Wer jemandem bei Betrug und Diebstahl, beides basiert immer auf Vorsatz, hilft macht sich mitschuldig. Auch wenn die Hilfe fahrlässig ist.

Oder sehe ich das falsch?

Mein Name ist Alfred, ich bin 57 Jahre alt und wohne an der Nordseeküste in Leer (Ostfriedland).
Ich habe einen Verkaufsstand auf diversen norddeutschen Wochenmärkten und weiß ganz genau wovon ich hier schreibe.

Finsternis über SOVELLO

Und wieder soll China einem deutschen Solar-Unternehmen den Hals umgedreht, es zur Aufgabe gezwungen und die Arbeiter und Angestellten nach Hause geschickt haben?

Seit Mai 2012 sind alle staatlichen Subventionen abkassiert, „verbrannt“ oder verbraten,  je nachdem von welcher Warte man es sehen will, neue sind leider vorerst nicht in Sicht, weder aus Sachsen-Anhalt noch aus der Bundeskasse. Da ist es für alle Beteiligten besser, man macht erst einmal auf „Standby“ und schickt die Mitarbeiter auf Kosten der Steuerzahler in Hartz4, ehe auch die allerletzten Subventionsgelder für nutzlose Löhne aus der Kasse abgeflossen sind, diese danach für die Vorstandsmitglieder zu leer ist und deren Verbleiben im Unternehmen unentgeltlich erfolgen müsste.

Na, das wäre ja wirklich eine tolldreiste Nummer: Ein Geschäftsführer oder Vorstand müsste kostenlos, womöglich sogar auf eigene Kosten ins Sovello-Hauptquartier fahren, um dort etwas für die marode Firma zu tun.
Nee nä!.
Geht doch wohl gar nicht.

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