Ulrich Kelber jetzt auch im SPIEGEL – Macht Schluss mit der ‚Scheingläserei‘

Keiner kann nach der Wahl mehr sagen, dass er vorher von nichts gewusst hätte. Nach dem FOCUS berichtet heute der SPIEGEL (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,650996,00.html) ausführlich über die „Scheingläserei“ Ulrich Kelbers, die Solarworld Spenden, Solarsubventionen und deren Sozialverträglichkeit.

Die Solarsubventionen wurden auf den Strompreis aufgeschlagen (wie praktisch, dass Herr Kelber im Aufsichtsrat der Bonner SWB sitzt) und damit von allen Bürgern getragen. Die Solarvergütungen sind seit 2005 von 2,9 Prozent (679.110.000 Euro) auf 6,2 Prozent (2.218.620.00 Euro) in 2008 gestiegen. SPIEGEL: „… Das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI hat berechnet, dass jeder Deutsche Ende 2008 gut 1,65 Euro pro Monat Öko-Zuschlag zahlte – Tendenz steigend…“.

Da kann man sich beim gläsernen Abgeordneten Ulrich Kelber für seine „grüne Sozialpolitik“ ja recht herzlich bedanken!

Ernsthaft bedankt haben dürfte sich dafür hingegen Frank Asbeck, denn ohne die Solarsuvbentionen hätte seine SolarworldAG wohl nicht nur keine satten Gewinne einstreichen können, auch sein Maserati würde wahrscheinlich noch beim Händler stehen. Weiterlesen

Ulrich Kelber – Verbraucherschutz – Solarsubvention

Kurz vor der Wahl präsentiert sich Ulrich Kelber (SPD) mit einem Flyer an alle Bonner Haushalte (hier kommen jetzt die Asbeck Spendengelder zum Einsatz) als Verbraucherschutzpolitiker. Diese Ansicht wird von Verbraucherschützern aktuell wohl nicht geteilt:

Auszug:
…„Für die bis zum Jahr 2013 installierten Solaranlagen werden die Stromabnehmer nach Schätzungen 77 Milliarden Euro an Einspeisevergütung während der 20jährigen Förderzeit zu zahlen haben“

Der ganze Beitrag kann hier nachgelesen werden: Solar Korruption

Hierzu Ulrich Kelber gegenüber FOCUS:
…“die Vergütungssätze seien von den Koalitionsfraktionen stärker gekürzt worden als von der Bundesregierung geplant. Außerdem sei die Entwicklung der Strompreise 2009 damals noch nicht absehbar gewesen.“…

Sehr unglaubwürdig, denn Ulrich Kelber sitzt im Aufsichtsrat der Stadtwerke Bonn (SWB)

Ein panisches Vögelchen zwitschert heute wie wild…

…und wird es auch die nächsten Tage tun. Nachdem FOCUS, WDR, Bayrischer Rundfunk und viele Zeitungen und Boulevardblätter ausführlich über die Solarworld Spenden berichtet haben, wird nach allen Seiten wild um sich gehauen.

Hier ein paar aktuelle Tzwitschertöne:

Ulrich Kelber amüsiert sich über die Zunahme von anonymen Gästebucheinträgen und Blogs zugunsten des CDU-Kandidaten und gegen ihn ..
http://kandidaten-check.bild.de/politiker/spd/ulrich-kelber> | SPD Nordrhein-Westfalen

Ulrich Kelber Bonner CDU mit letzten Verzweiflungstaten. Westerwelle und ich seien eigentlich nicht mehr für Erhalt Berlin/Bonn-Gesetz. Peinlich! #CDU- <http://search.twitter.com/search?q=CDU
http://www.wahl.de/politiker/spd/ulrich-kelber | SPD Nordrhein-Westfalen

Tage vorher läßt er die Presse stolz darüber berichten, daß er seine Wahlkampfplakate in Bonn als Erster hängen hatte.

Deshalb hier der Beste:
Ulrich Kelber hat kein Problem damit, dass Westerwelle und sein CDU-Kontrahent scheinbar jeder zehnmal so viele Plakate aufhängt. Das nervt Bürger eher!
http://www.wahl.de/politiker/spd/ulrich-kelber | SPD Nordrhein-Westfalen

Genau! Und weil er kein Problem damit hat ist dieses "Keinproblem" mindestens ein Tönchen wert :mrgreen:

Und alle sind von der bösen Bonner CDU. Wer leidet hier unter Verfolgungswahn? :roll:

Einer der anonymen Gästebucheinträge erfolgte übrigens durch Peter Riemann:

Unter meinem Beitrag auf GRÜNE-BONN kommentiert Peter Riemann:

“Im Moment warte ich auf die Antwort von Ulrich Kelber zu meiner Frage in seinem Gästebuch:

Sehr geehrter Herr Kelber,

Sie haben als einer der ersten MdB´s auf Transparenz gesetzt und sind damit als SPD Abgeordneter positiv wahrgenommen worden.

Bonner BürgerInnen, egal welcher politischer Ausrichtung, haben nun große Sorge um das Bonner Zukunftsprojekt WCCB, das „abzustürzen“ droht…”

Ulrich Kelber (SPD) ist kein GRÜNER

Nicht nur Ulrich Kelber weiß genau, dass die Stimmen der Bonner SPD Wähler nicht für seine Erststimmenkampagne zum Erreichen eines Direktmandates ausreichen. Und wie schon zur OB Wahl wird der Bonner SPD-Klüngel anscheinend auch jetzt wieder tatkräftig von einigen Bonner Medien, allen voran ist der Bonner General Anzeiger zu nennen, im Wahlkampf unterstützt.

In der Serie „ Bundestagskandidaten im Porträt“ vom 17.09. stellt Frank Vallender den SPD Kandiadten Ulrich Kelber vor als “Ulrich Kelber, der grüne Sozialdemokrat”, und nimmt im weiteren Text den vermuteten Wahlerfolg des Kandidaten durch einen deutlichen Verweis auf die beiden vorherigen Erfolge bereits vorweg: „Der SPD-Politiker hofft darauf, ein drittes Mal das Direktmandat zu holen.“ Das geht wohl weit über eine neutrale Kandidatenvorstellung und unpolitische Berichterstattung hinaus. Weiterlesen

Bonner Wahlbetrug und WCCB – CDU fordert Dieckmanns Rücktritt

Dies erinnert sehr stark an die derzeitigen Dortmunder Verhältnisse, wo auch vor der Wahl Wesentliches verschwiegen wurde. Lest die Info hier: BONN

WCCB-Desaster: Harry, hol schon mal den Wagen

Auszüge aus dem aktuellen Beitrag auf rheinraum-online:

„…Die damals stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, gleichzeitig Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn, nämlich Bärbel Dieckmann, lud im November die Presse zum symbolischen ersten Spatenstich…“

„…Das war am Freitag, 3. November 2006 und höchstwahrscheinlich absolut vertragswidrig…“

„…Der Chef des Städtischen Gebäudemanagements Bonn (SGB), Friedhelm Naujoks, dessen Jahresgehalt wegen des ihm übertragenen WCCB-Controllings auf beachtliche 175.000 € aufgestockt wurde, hat anscheinend einfach alle Rechnungen kritiklos abgehakt…“

„…Es gibt noch weitere Nutznießer des WCCB-Desasters. Alljährlich fließen aus dem Bonn-Berlin-Ausgleich rund 600.000 € an die WCCB Management GmbH.

„…Auch der wirtschaftspolitische Sprecher der Bonner SPD, M. Schilling, hat sich ein bisschen “gesundgestoßen”…“

„…Vorgestern hatte Bonns Oberbürgermeisterin Dieckmann die Fraktionsvorsitzenden des Bonner Stadtrates zusammengerufen, um die Fraktionen „auf den neuesten Sachstand zu bringen und in die weiteren Entscheidungen eng einzubinden“. Dabei sei sie allerdings “mit keiner Silbe darauf eingegangen, dass der Stadtverwaltung bezüglich der Vorgänge um das WCCB Informationen vorliegen…“

Hier geht’s zum gesamten Beitrag: rheinraum-online.de
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World Conference Center Bonn – Staatsanwaltschaft ermittelt seit heute!

Staatsanwaltschaft kommt der Stadt Bonn zuvor. Immer noch Schönfärberei durch das Bonner Presseamt. Friedel Frechen betreibt katastrophale Krisen-PR. Jetzt müssen Köpfe rollen! Auch in Bonn Wahlbetrug durch Verheimlichung und Verschleppung?

Hier kann man einen ersten kurzen Pressestext des Bonner Presseamtes lesen: BONN

LÄCHERLICH!!!

RIESENDANK an Peter Riemann, aber wir sind noch nicht fertig, oder?

FOCUS berichtet über Bonner MdB Ulrich Kelber

Bönnscher Klüngel, oder echte Fründe ston zesamme.

Der aktuelle FOCUS Nr. 38, 14.9.2009, berichtet auf Seite 27 ganzseitig über Ulrich Kelber. Den Wahlkampf von SPD-Mann Ulrich Kelber finanzieren Firmen, die von seiner Politik profitieren.

Auszüge:
„… Brisant werden die Spenden allerdings in Verbindung mit Kelbers politischer Tätigkeit…“

„…Nirgendwo auf der Welt müssen Verbraucher für Solarstrom so viel zahlen wie in Deutschland – auch dank Ulrich Kelber. …“

„…SPD-Verhandlungsführer Kelber habe damals „wider besseren Wissens alle Kürzungen abgelehnt, trotz prognostizierter Kostenlawine für den Verbraucher und zuletzt mit Verhandlungsabbruch gedroht“…“

„…Wenig Energie für viel Geld: Nicht einmal ein Prozent der Stromerzeugung macht die Sonnenenergie aus – dafür mussten Verbraucher allein im vergangenen Jahr 2,2 Milliarden Euro zahlen…“

„…Ein Bombengeschäft für Kelbers Spenden-Spezi Asbeck. Die Aktien seiner Solarworld stiegen im Juni 2008 nach der Entscheidung der großen Koalition, die Förderung für Solarstrom nur minimal zu kürzen, um 13 Prozent. Allein Asbecks Vermögen erhöhte sich damit in wenigen Tagen um 111 Millionen Euro….“

„…Die Zeche zahlen die Verbraucher: Sie koste die Kilowattstunde aus Sonnenenergie sechsmal so viel wie der durchschnittliche Börsenpreis für Strom, rechnet die Verbraucherzentrale vor…“

Autoren des FOCUS Beitrages sind Annette Beutler / Frank Thewes

Ulrich Kelber und das Wertpapier Solarworld

Auf forum.finanzen.net tauschen sich User zum Thema Wertpapier Solarworld aus. Hier gibt es insgesamt sehr viele interessante Beiträge zum Inhalt Solarenergie und Photovoltaik.

Beispiel:
Post Nr. 7823 – Einspeisevergütung!, von arow43, vom 24.08.2009, 11:58 Uhr
http://forum.finanzen.net/forum/ja-t288055?page=312

Zum Zeitpunkt des Postings ist die Solarworld Aktie wieder im Minus:

“ wie bereits aus der“ ftd „gepostet wurde:
„Nachdem die Preise um 30 Prozent und mehr gefallen sind, sollte auch die Vergütung entsprechend sinken“, sagte Manuel Frondel, Solarexperte des RWI. „Ansonsten besteht die große Gefahr, dass die deutschen Stromverbraucher 20 Jahre lang Milliarden für diese Technologie zahlen und die ganzen Arbeitsplätze nach Asien abwandern.“ Auch die energiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Gudrun Kopp, forderte eine Senkung der Fördersätze: „Der jetzige Fall zeigt: Dauersubventionen machen zu satt und lähmen den Fortschritt.“ Bei einer Regierungsbeteiligung werde die FDP auf eine baldige Überprüfung der Garantiepreise drängen.

Vertreter der Großen Koalition hielten sich bedeckt. Der SPD-Umweltexperte Ulrich Kelber sagte, dem Gesetzgeber stehe es frei, die jährliche Reduzierung der Vergütungssätze zu beschleunigen…

Auch Kelber rudert also scheinbar jetzt zurück, oder er hält sich wenigstens mal wieder alles offen, aber welchen Standpunkt vertritt er dann aktuell politisch und wirtschaftlich?

Butter bei die Fische!

P.S.:

Heute im FOCUS Nr. 38, 14.9.2009, Seite 27
Brüder, zur Sonne…
Den Wahlkampf von SPD-Mann Ulrich Kelber finanzieren Firmen, die von seiner Politik profitieren…
…Ein Bombengeschäft für Kelbers Spenden-Spezi Asbeck. Die Aktien seiner Solarworld stiegen im Juni 2008 nach der Entscheidung der großen Koalition, die Förderung für Solarstrom nur minimal zu kürzen, um 13 Prozent. Allein Asbecks Vermögen erhöhte sich damit in wenigen Tagen um 111 Millionen Euro….

Spendenbaron Ulrich Kelber – Warum ist der Uli für den Frank so wichtig?

Seitdem von Bärbel Dieckmann (SPD) der WCCB Skandal geschickt über die Kommunalwahl hinaus verschleppt werden konnte, sollte den Bonner Wähler eigentlich nichts mehr schocken können.

Doch es kommt noch besser. Kelbers Wahlkampfspruch auf den Plakaten lautet: Stark in Berlin. Gut für Bonn.

Ulrich Kelber (SPD) ist jedoch nicht gut für Bonn, er interessiert sich mehr für nationale Themen und ist auf dem Absprung in die große Bundespolitik, stark in Berlin. Denn nur hier kann er Firmen wie Solarworld am nützlichsten sein, weshalb sonst sollte der eher GRÜNE SuperKaufmann Asbeck 75.000 Euro spenden? Bestimmt nicht für die Bonner „Solarbrücke“ oder Lobbyarbeit für Solardächer auf Bonner Gesamtschulen. Das ist alles Augenwischerei! Die aktuellen Debatten um weitere Subventionskürzungen für Solarstrom und Billigimporte für Solarpanel aus China lassen die Aktien von Frank Asbeck fallen. Mit einem Uli Kelber im Bundestag hätte man sich auf nationaler Ebene günstig eine dauerhafte Lobby verschafft. Weitere Vorteile: Kelber wohnt wie Asbeck in Bonn (manchmal wenigstens), kurze Dienstwege, persönliche Absprachen. Weiterlesen