Björn Höcke bleibt der AfD erhalten ….

Red@….. und seinen Wählern, Freunden und Sympathisanten.
Uns Nichtgenannten auch!

Immerhin sind wir (noch) eine Demokratie und solange dem Manne nichts am Zeuge geflickt werden kann und er sich nicht um Kopf und Kragen redet, bleibt er als Sprecher im Vorstand der AfD Thüringen.

Er ist clever, er ist schlau und listig. Das ärgert die im Bundestag früher allein hausenden Parteien sehr.
Er ist offenkundig auch intelligent und das fürchten die Bundestagsfraktionen und alle ihre Abgeordneten wie der Teufel das Weihwasser.

Klar sind Politiker anderer Parteien gegen ihn, gegen seine Partei, gegen die Rolle und Präsenz der AfD im Bundestag. Klar stänkern Vertreter der AfD gegen die etablierten Parteien an. Das hatten sie ihren Wähler versprochen, deswegen wurden sie offenbar auch von so vielen enttäuschten Bürgern gewählt. Und zumindest sie halten ihr Versprechen.
Aber sind es nur die Enttäuschten, die mit der AfD klarkommen? Ist es nur eine Minderheit, wie die Volksparteien uns und sich selbst weismachen wollen, die durch einen leichten Kurswechsel der bereits anerkannten Parteien wieder zurückgeholt werden kann?
Wenn es so einfach wäre, warum hat es denn bei der letzten Bundestagswahl wieder nicht geklappt?

Kann es sein, dass berufs- und praxisferne Politiker, die aus dem Hörsaal in den Plenarsaal gewechselt haben, bei der Bevölkerung keine rechte Anerkennung mehr finden?

Die Parole lautet: „Wir werden von allen Politkern an der Nase durch unsere BRD gezogen. Da gibt es keine Ausnahme.“
Gegen diese Parole haben die Politiker, die das Sagen bekommen haben, bislang kaum etwas vorgebracht. Leistung nimmt man niemandem ab, dem ein gut dotierter Posten im Regierungsapparat so lieb ist, dass er seine kühnen Wahlkampfreden und Wahlversprechungen vergisst.

Wer gerade nicht regiert, der macht die Regierung madig. Wer regiert der kippt kübelweise Dreck auf die Opponierenden.

Und da gibt es in Berlin Leute, die sich über den Zuwachs der AfD wundern?
Das Dumme ist, dass wir „Stimmvieh“ so doof sind, dass wir meckern, meckern, meckern und am Tag der Wahl erneut unserem, uns längst bekannten Schlachter unsere Stimme geben.

Jedes Volk verdient exakt die Regierung, die es sich gewählt hat. Wer bewusst und absichtlich nicht wählt, der hat die Fresse zu halten und verdient schlichtweg eins auf's Maul, wenn er meckert.

Allen anderen meinen Glückwunsch.
Wir sind Demokraten und wir wählen unsere Regierung. Wenn Parteien, die wir nicht so toll finden, uns überholen, dann waren sie raffinierter als unsere Kandidaten oder von uns Wählern sind einfach nicht genug aufgestanden und ins Wahlbüro – gleich um die Ecke – marschiert und haben mit ihrer Stimme verhindert, dass das Ergebnis so wurde, wie es ist.

Wer sich wie ein dummes Schaf verhält, der muss eben Angst davor haben, dass der hungrige Wolf auch bei ihm vorbeischaut.

Wer Herrn Höcke nicht will, der muss Thüringen verlassen oder wählen gehen.
Wer das Ländle nicht verlässt und auch nicht wählen geht, der sollte einfach stille sein.
An Herrn Höcke kann jeder erkennen, was jeder erreichen kann, wenn er sich nur gerade hinstellt, mutig und entschlossen den Mund aufmacht und seine Meinung laut heraus sagt. Auch bei Gegenwind.

Wem Herr Höcke nicht zusagt, wem Herr Höcke nicht passt und wem er sogar ein Dorn im Auge ist, dem sein geraten, sich politisch einzumischen. Der sollte sich ebenfalls Sympathisanten suchen und der kann jederzeit Wunder vollbringen und Chef einer Regierung werden.

„The Donald“ hat uns allen gerade gezeigt wie das geht.
Keiner unserer Pressevertreter und Berichterstatter hatte ihm eine Chance eingeräumt. Sogar die total unbeirrbaren Meinungsmacher unter den Presseleuten, deren Weltsicht und Vorhersagen wir trotzdem immer noch jeden Tag zu lesen bekommen, lagen mit ihren Prognosen so weit weg von der Realität, wie 2008 die Klugen und Weisen von der Vorhersehung einer Weltwirtschaftskrise.

Herr Höcke gehört bis heute zu unserer demokratischen BRD wie Sie, Du und ich.
Wenn's Ihnen, Dir oder mir nicht in den Kram passt,müssen Sie, wir oder ich auf demokratischem Wege etwas unternehmen und nicht nur lamentieren und labern.

„Und das ist gut so“, sagte einmal ein Flughafenvisionär und einer der ganz großen deutschen Politiker.

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