SPD – nein danke!

Luise von der Saar schreibt Euch:

SPD lehnt Maut für PKW ab, stimmt dem Gesetz aber zu.
Was soll man von so einer Partei eigentlich halten?

Wer kann nur so dumm sein, dieses Verhalten so zu akzeptieren, dass man eine derartige Partei wählt. Und so etwas nennt sich selbst auch noch Volkspartei.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in meinem Wählerleben für diese Partei noch einmal ein Kreuz abgeben werde. Die Hand soll mir verdorren.

Den Müntefering und seine Äußerung zum Wahrheitsgehalt der Politiker vor der Wahl und dem schlimmen Erwachen der Wähler danach haben mich wütend gemacht.
Auch der Minister Clemens, der Arbeit und Soziales zusammenführte und die Arbeitnehmerüberlassung neu gestalte. Er soll ja sogar selbst an einem Unternehmen der Leiharbeiterbranche beteiligt sein. Wenn das stimmt.
Die Rentenkümmerer der SPD, die die Riesterrente aus der Taufe hoben und der Versicherungsbranche zu neuen Milliardeneinnahmen aus Beiträgen, Abzügen für Bearbeitung und Zinsgewinnen verholfen haben und zu enormen Erträgen aus nicht ausgezahlten Leibrentenbeiträgen der versicherten Singels, die keine Erben hinterlassen.
Über die Ungerechtigkeiten der Harztgeschichte braucht man wohl nicht mehr zu berichten. Inzwischen kommt sogar den Schöpfern dieser Maßnahmen die Einsicht, Fehler begangen zu haben.
Sollen verprellte Wähler wieder zurückgewonnen werden, um erneut gegen die Wand zu laufen?

Wer hat eine kluge Idee, warum ich Martin Schulz und seine SPD wählen sollte?

Was kann er besser?
Wo sagt er klar, was er tun wird und wo mogelt er uns nicht an?

Er ist für das Volk und will sich um jeden einzelnen Bürger kümmern.
Sagt eer.
Im EU-Parlament hat schon mit ihm mal gar nicht geklappt.
Und hierzulande?
Wie ist seine Bilanz der Bürgernähe?
Wer weiß etwas?
Was hat er gegenüber Frau Merkle schon Mehr zu bieten?

Schön reden kann er, können viele.
Donald Trump, Erdogan, Le Pen, Wilders, Nigel Farage, um nur ein paar von denen zu benennen, die andere um Kopf und Verstand quasseln konnten und können.
Bürger, Wähler Mitgesellschafter dieses, unseres Landes wacht auf!
Wir sind die Gesellschafter dieser Gemeinschaft. Die Gewählten sind unsere gut bezahlten, teils unersättlichen Vertreter, quasi Geschäftsführer und sie müssen lt. Wahlauftrag UNSERE Interesse wahren.

Unser größter Fehler, dass wir sie von der Haftung uns gegenüber befreit haben und sie eigentlich tun und lassen können was sie wollen, ist schwer verzeihlich. Wir haben auf Rechte zwischenzeitlicher Gesellschafterversammlungen und Folgen auslösende Rechenschaftsberichte verzichtet.

Ein Irrsinn.
Die von uns gewählten Vertreter unserer Interessen halten uns für zu doof, um eine Volksbefragung bzw. Volksabstimmung durchführen zu können.
Echt!
Was ich wähle weiß ich noch nicht, aber auf jeden Fall nicht noch einmal diese SPD.
Ich will eine ehrliche Demokratie, in der erwischte Versager sofort des Platzes verwiesen werden können und Unwahrheiten schwere Folgen für den Lügner haben. Nicht nur bei Bürgern!
Beinahe wie beim Fußball. Wer versagt und seine Zusagen nicht erfüllen kann oder will, der geht eben vom Platz und von der Bank.
Ganz einfach. Und es funktioniert.

Aus dem Saarland, 24. März 2017

 

Ein Gedanke zu „SPD – nein danke!

  1. Deine Ansichten sind erschreckend. Aber was mich weit mehr überrascht ist, dass Du den Nagel auf den Kopf getroffen hast. Wie Du denken wohl viele
    andere auch. Wenn Du recht hast, dass ist es schade um die gute alte Mutter der Sozialdemokraten. Vielleicht ist sie einfach zu alt und ihr fehlt kein sich gut findender Sozialdemokrat sondern eine erektionsfördernde Pille, damit da jemand wieder seinen Mann steht. Meinst Du das?

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