Rentenerhöhung für Rentner, die Angehörige pflegen

Red@Dies alles herauszubekommen war nicht so einfach. Rentenrecht ist von Haus aus kompliziert und die folgende Rechtsgrundlage ist noch so neu, dass selbst die Berater der Rentenversicherung hierüber richtig grübeln.
Von mir befragte freiberufliche Rentenberater konnten dabei noch nicht helfen.
Ich hoffe, dass ich die Informationen verständlich wiedergegeben habe:

Rentner, die aufgrund gesetzlichem Rentenrecht bereits eine Regelaltersrente (oder einer Vollrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze) erhalten und einen pflegebedürftigen Angehörigen mit anerkanntem Pflegegrad betreuen, haben am 1.7.2017 grundsätzlich die Möglichkeit, ihre Regelaltersrente in eine flexible Teilrente umzuwandeln und dadurch von der Pflegekasse (wieder) Rentenversicherungsbeiträge auf das Rentenkonto bei der Rentenversicherungsanstalt einzahlen zu lassen.

Obwohl Sie bereits reguläres Regelaltersruhegeld erhalten!
 

1. Teilrente
Durch einen schriftlichen Antrag auf Verringerung der aktuellen Regelaltersrente um z.B. 1 Prozent und somit der freiwilligen Wahl einer Teilrente in Höhe von 99 Prozent der bereits laufenden Regelaltersrente kann ein Altersrentner, der einen Angehörigen pflegt seine zukünftige Rente aufbessern.

Das ist neu und gilt ab dem 1. Juli 2017 !!
Bisher mussten Rentner ihre bereits laufenden Regelaltersbezüge um mindestens ein Drittel kürzen.

Setzen Sie sich mit Ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung, lassen sich einen Beratungstermin geben, klären Sie, ob Sie zu denen gehören, die zur Rentenerhöhung berechtigt sind und stellen Sie dann den entsprechenden Antrag auf Ihre Teilrente.

Begründen Sie Ihren Antrag mit Ihrem Vorhaben. Dadurch erfährt der Sachbearbeiter der Rentenversicherung warum Sie diesen Antrag stellen und kann Ihnen helfen.

2. Pflegeversicherung
Schreiben Sie Ihrer Pflegeversicherung, dass Sie ab 1.7.2017 nur noch eine Teilrente beziehen werden, dass Sie deshalb zu dem Kreis pflegender Angehöriger gehören, für die die Pflegekasse Rentenversicherungsbeiträge einzahlen soll. Ich glaube es besteht sogar eine Rentenversicherungspflicht für Sie. Das würde dann bedeuten, dass die Pflegekasse zahlen muss. Wenn die Voraussetzungen dafür bei Ihnen vorliegen = TEILRENTE!
Sie müssen die Pflegekasse aber davon in Kenntnis setzen, dass Sie zu denen gehören, auf die diese Regelung zutrifft und Sie diese Regelung für sich in Anspruch nehmen möchten – obwohl Sie bereits Regelaltersruhegeld beziehen !

Sobald Sie einen reduzierten Rentenbescheid erhalten haben, sollten Sie diesen vorsorglichg als Beleg zu Ihrem Antrag ebenfalls an Ihre Pflegekasse senden.

3. Rentenerhöhung während der Teilrente
Das Gesetz gilt ab 1.7.2017.
Wenn Sie bis dahin also rechtzeitig alles erledigt haben, wird – so habe ich es verstanden – 1 Jahr später Ihr zusätzlich erworbener Rentenanspruch an Sie gezahlt, wobei auch die Entgeltspunkte um einen Zugangsfaktor von 0,5% (monatlich) angehoben werden.

4. Nach Ende der Pflegetätigkeit
Beenden Sie Ihre Pflegetätigkeit, müssen Sie die Pflegekasse umgehend informieren. Diese stellt dann die Überweisung der Versicherungsbeiträge ein.

Ebenfalls müssen Sie sich um einen Termin bei der Rentenversicherungsanstalt kümmern. Denn für diese beziehen Sie solange Teilrente, bis Sie dort erneut einen Änderungsantrag stellen.
Nun müssen Sie beantragen, dass Sie wieder regulärer Vollrentner werden wollen.
Mir wurde mitgeteilt, dass Sie dann ab dem Folgejahr wieder Ihre alte Vollrente zusammen mit den den bis dahin erworbenen Rentenzuschlägen erhalten.

5. Beispiel
Ich zitiere hier das Beispiel einer bereits verrenteten Ehefrau mit einer geringen Rente von 600 Euro monatlich, die sich bereits seit Jahren um Ihren Ehegatten kümmert, dem Pflegegrad 5 mit eingeschränkter Alltagskompetenz zuerkannt wurde.
Bis zum regulären Beginn Ihres Altersruhegeldes zahlte die Pflegekasse für sie Rentenversicherungsbeiträge als ob Sie dafür ein Entgelt in Höhe von 25.000 Euro pro Jahr erhalten hätte. Ich habe den Betrag gerundet.
Sie hat bei der Rentenversicherungsanstalt gerade vor 14 Tagen den Antrag auf 99% Teilrente ab 1.7.2017 gestellt und der Pflegekasse mitgeteilt, dass sie diese Teilrente ab 1.7.2017 erhalten würde. Sie beantragte die Wiederaufnahme der Beitragszahlungen im Rahmen der Rentenversicherungspflicht für nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen, bitten um Übersendung des gesonderten Fragebogens über die Zahlung der Beiträge zur Sicherung nicht erwerbsmäßig tätiger Pflegepersonen und fragen nach einer Bestätigung für den Eingang Ihres Anschreibens.

6. Überschlägige Berechnung
Würde sich die Rente um 1% auf 594 Euro mindern, wäre 1% eine Differenz von 6 Euro.
Die neu gezahlten Rentenversicherungsbeiträge ergeben eine zusätzliche Monatsrente von 25 Euro (grob gerundet) und in der Summe erreicht die Ehefrau somit einen monatlichen Rentenmehrbetrag von 17 Euro oder einen Jahresbetrag von rund 200 Euro.

Pflegt sie also ihren Angehörigen noch 5 Jahre über den 1.7.2017 hinaus, hat sie jeden Monat 85 Euro mehr Rente.
Im Rentenbezugsjahr also 1020 Euro.

Je höher die bereits laufende Rente ist, desto weniger attraktiv ist diese Möglichkeit.
Aber gerade für geringe Renten ist es ein einfaches Mittel, durch Arbeit in der häuslichen Pflege und durch damit einhergehende Entlastung der öffentlichen Pflegekassen, eine Rentenerhöhung zu erwirken.

7. Wie geht es weiter?
Die Pflegeversicherung hat auf den Antrag noch nicht reagiert.
Die Ehefrau wird ihn also in 2 Wochen mit ausdrücklichem Verweis auf den bereits gestellten Antrag noch einmal einreichen. Reagiert die Pflegekasse erneut nicht, lässt sie den Antrag vorsorglich von ihrem Anwalt einreichen.

Die Deutsche Rentenversicherung hat unverzüglich geantwortet und mitgeteilt, dass der Antrag später bearbeitet würde und auf Wiedervorlage gelegt wurde, weil seitens des Gesetzgebers noch nicht alle Informationen vorliegen, um einen verbindlichen Rentenbescheid erstellen zu können.

8. Internetseite der Deutschen Rentenversicherung
Auf der Website der Deutschen Rentenversicherung gibt es einen interessanten Artikel dazu: "Angehörige pflegen, wir belohnen Ihren Einsatz" (hier klicken). Hier können Sie mehr erfahren. Unter anderem lesen Sie hier: ….Nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen erwerben zukünftig in vielen Fällen höhere Rentenanwartschaften.
Sie lesen, dass ab Pflegegrad 2 Rentenversicherungspflicht bestehen kann. Automatisch und antragslos. ABER, Sie müssen der Pflegekasse Nachricht von Ihrer Pflegetätigkeit geben und mitteilen, dass Sie zu dem Personenkreis gehören, bei welchen die pflegerischen und persönlichen Voraussetzungen vorliegen.
Auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung steht ausdrücklich nicht, dass pflegende Altersrentenbezieher davon ausgenommen sind.

 

Wichtige Neuigkeiten werde ich als Nachträge zu diesem Beitrag veröffentlichen.

1. NACHTRAG
7.3.2017
Voll krass. Heute rief eine leitende Mitarbeiterin der Pflegeversicherung an und teilte mit, dass das mit der Rentenerhöhung für Pflegende, die bereits Alters-Vollrente beziehen, nicht geht. Das widerspräche der aktuellen Rechtslage und würde viel zu viel Arbeit bedeuten.
Mein Einwand, dass sich die Gesetzeslage geändert habe und diese Regel ab dem 1.7.2017 gelte, bügelte sie mit den Worten ab, dass bis dahin allerhand Interessenverbände ganz sicher Einsprüche vortragen und diese dann zu einer inhaltlichen Korrektur des von mir hier veröffentlichten, vermeintlichen Rechtsanspruchs führen müsse. Wenn dieser Rechtsanspruch denn tatsächlich bestehen würde, was sie bezweifele. Es wäre ja wider aller Interessen der Pflegekassen und außerdem. Das bedeute ein unverantwortliches Maß an Mehrarbeit. und wer soll das denn bezahlen?
Man stelle sich einmal vor, dass eine aktive Pflegeperson – die bereits seit 10 Jahren Vollrente bezieht und für die deshalb seit dem keine Rentenbeiträge mehr gezahlt würde –  nun wieder Anspruch auf Zahlung von Rentenversicheurngsbeiträgen hätte.
Das kann doch wohl nicht wahr sein.
Da muss einfach ein Irrtum vorliegen.
Sollte jedoch – entgegen aller Vorhersagen der Mitarbeiterin der Pflegekasse – das Unwahrscheinliche doch eintreten, müsse der Antrag auf Zahlung der Rentenversicherungsbeiträge zusammen mit dem heute noch fehlenden Bescheid auf Teilrente noch einmal eingereicht (gestellt?) werden.

2. NACHTRAG !!!!!!!!
7.3.2017
Deutsche Rentenversicherung schreibt am 23.2.2017
Auszug aus einem Originalschreiben

Sehr geehrte……………

Bei Bezug einer Regelaltersrente (oder einer Vollrente nach Regelaltersgrenze) besteht ab 1.7.2017 die Möglichkeit der Wahl einer flexiblen Teilrente zwischen 10 und 99 Prozent der Vollrente.

Sie können daher durch Wahl einer Teilrente in Höhe von 99 Prozent erreichen, dass für Pflegezeiten Beiträge gezahlt werden (bei der bisherigen Teilrente mussten Sie mindestens auf 1/3 der Rente verzichten).

Zum 1.7. des Folgejahres werden die Zuschläge an Entgeltpunkten aus Pflegebeiträgen des vorherigen Kalenderjahres – mit einem erhöten Zugangsfaktor (0,5 Prozent) – berücksichtigt.

Nach Beendigung der Pflegetätigkeit kann dann die Vollrente beantragt werden.
Die Berechnung des Zuschlags für die dann noch hinzutretenden Entgeltspunkte des letzten Kalenderjahres erfolgt zum Juli des Folgejahres,

Da die neuen Rentenwerte ab 1.7.2017 noch nicht bekannt sind, haben wir die Bearbeitung Ihres Antrags auf Teilrente vorerst zurückgestellt. Sobald uns die benötigten Informationen bekannt sind werden wir die Bearbeitung unaufgefordert wieder aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

10 Gedanken zu „Rentenerhöhung für Rentner, die Angehörige pflegen

  1. Gilt die Rente ab 63 auch als volle Altersrente und müsste ich dann für die Erhöhung durch Pflegebeiträge auch auf 1% Rente verzichten?

  2. Grundsätzlich unterstütze ich die Ansicht, das professionelle Redaktionen mehr drauf haben und es besser wissen als wir.
    In diesem Falle mag das auch stimmen.
    ABER:
    Im TEST-Bericht fehlt der Hinweis darauf, dass auch der reguläre Altersrenter, der nach Erreichen der gesetzlich festgelegten Altersgrenze bislang automatisch in den Ruhestand versetzt wird und per Gesetz  die volle Altersrente bezieht, nachträglich auf einen Teil seiner Altersbezüge verzichten kann und dadurch nicht mehr die Regelsaltersrente sondern eine TEILRENTE bezieht.
    Das betrifft dann sicher auch Jahrgänge vor 1952 und die, die bereits monate-, jahrelang die volle Altersrente beziehen.
    Die Teilrente rechnet sich ggf. nicht für jeden, da die Mehrrente durch die Angehörigenpflege höher sein sollte, als die Minderung der Vollrente. Aber ich bin sicher, dass es genügend pflegende Altesrentner gibt, denen diese Regelung hilft, eine Rentensteigerung zu erreichen.
    Ich wundere mich, dass diese Regelung nicht durch die Presse geht. Was Zeitungsschreiber und -macher über Trump denken und über seine Zukunft vorhersagen, steht in dem „Blatt“ bzw. wird auf allen TV-Sendern bis zum Erbrechen ausgestrahlt, obwohl jeder weiß, der Wahrheitsgehalt ist nicht besser als die 3-Tage-Vorhersage des Wetterberichts.
    Mal sehen was aus der Renten-Geschichte herauskommt.
    Wir erfahren durch unseren Berichterstatter und Teilrenten-Antragssteller alles über seine Maßnahmen und erhalten von ihm die Informationen, die er bekommt, um darüber berichten zu können.

    Zum Schluss meiner Kommentarerwiderung ein „Zitat“:

    Die „Deutsche Rentenversicherung Bund“ schreibt im Februar dieses Jahres aufgrund eines diesbezüglichen Antrags an unseren „Musterrentner“:

    Bei Bezug einer Regelaltersrente (oder einer Vollrente nach Regelaltersgrenze) besteht ab 1.7.2017 die Möglichkeit einer flexiblen Teilrente zwischen 10% und 99% der Vollrente.
    Sie können daher durch Wahl einer Teilrente in Höhe von 99% erreichen, dass für Pflegezeiten Beiträge gezahlt werden (bei der bisherigen Teilrente mussten Sie mindestens auf 1/3 der Rente verzichten).

    Am 1.7. des Folgejahres werden die Zuschläge an Entgeltspunkten aus Pflegetätigkeiten des vorherigen Kalenderjahres – mit einem erhöhten Zugangsfaktor (0,5%) – berücksichtigt.

    Nach Beendigung der Pflegetätigkeit kann dann die Vollrente beantragt werden.
    Die Berechnung des Zuschlags für die dann noch hinzutretenden Entgeltspunkte des letzten Kalenderjahres erfolgt zum Juli des Folgejahres.
    …..

    (Ende des Zitats)

    Da die Rentenwerte ab 1.7.2017 aktuell noch nicht bekannt sind, werden Anträge auf Teilrente im Moment auf „WARTEN“ gestellt.

    Gem. Telefonat in der abgelaufenen Kalenderwoche ist die Umstellung der Rentenberechnungen im vollen Gange, verzögert sich aber aufgrund des Arbeitspensums, welches der Gesetzgeber der RV zumutet. Die Ermittlung der Rentenwerte, das neue Prozedere und die Bearbeitung der eingereichten Anträge werden hoffentlich im Laufe des August 2017 starten und sich bis in den September 2017 hinziehen. Rentenversicherungsbeiträge der Teilrentner, die einen Antrag auf Weiterzahlung  der Versicherungsbeiträge gestellt haben, werden dann nachentrichtet und bis zur Abgabe der Jahresmeldung müsste alles in Tüten sein.

    Wir berichten weiter.

  3. Endlich eine gute Nachricht. Auch ich bin überzeugt, dass es zutiefst ungerecht ist, dass jemand der 1 Tag vor der Regelalterrente steht noch unterstützt wird, aber 1 Tag danach seine Pflegetätigkeit kostenlos erbringen soll. Will man ältere Familienangehörige, die pflegen, damit einen "Vogel" zeigen?

    Pflegekassen wissen aus ihren Unterlagen wer zu Hause einen Angehörigen pflegt. Pflegekassen müssen gezwungn werden, pflegende Angehörigen zu informieren und zu befragen. Es sind ältere Leutchen, die davon betroffen sind. Sollen sie ihr Vertrauen in die Gerechtigkeit verlieren?

    Kann mir sehr gut vorstellen, dass es den Pflegekassen gut in den Kram passt, wenn die Alten nichts davon erfahren und sich auch nicht melden.

    Ich habe heute bei der Pflegekasse meines Vaters nachgefragt.
    Ich wurde regelrecht ausgelacht. Dort hat bislang niemand etwas von dieser Möglichkeit gehört und auch dort ordnet man das alles als eine Fake-News ein. Völlig undenkbar, dass pflegenden Angehörigen im Rentenalter noch etwas für ihre schwere Tätigkeit gegeben werden soll.
    Völlig undenkbar !!! So was von undenkbar, dass mir schwindelig ist.

  4. Mich wundert nicht, dass die Öffentlichkeit davon nichts hört oder liest. Geht es doch um die Generation grauer Panther und Silberrücken. Vielleicht sogar um die, die von der Verarmung im Alter betrtoffen sind. Welches Unternehmen könnte daran interessiert sein, dass diese Zielgruppe der Sparsamen etwas mehr in die Tasche bekommt. Die Jungen, die Ausgabefreudigen, Leichfüße und Feierlustige sind interessant. Die Alten sind lediglich für Zahnärzte und Treppenblifter von Interesse.

    Danke für diesen Tipp. Meine Tante könnte eine Betroffene sein, die für ihre langjährige Pflegearbeit trotz Altersrente nun doch etwas Anerkennung bekommt.

  5. eventuell ist es methode, dass sich die pflegekasse nicht interessiert zeigt. wenn das wahr sein sollte ist es mehr als nur gut, dass ihr euer wissen ins netz bringt. 

  6. So habe ich mir die Hilfe der versierten Mitarbeiter der Pflegekasse vorgestellt. Trotz eindeutiger Rechtslage keine Ahnung! Und solche Leute sitzen an Schaltstellen und können unrichtige Auskünfte erteilen oder abschlägige Entscheidungen fällen. Sie können Betroffene mutlos machen und sogar von Widerspruchsverfahren abhalten. Wer trägt eigentlich die Verantwortung für die Folgen falscher Beratung? Ich sags Euch: Derjenige, der um Rat sucht. Der muss den Beweis für eine Falschberatung erbringen und ist damit sofort in den A…… gekniffen.
    MACHT WEITER. DAS IST EIN WIRKLICH INTEREASSANTES THEMA.  KEIN WISO; KEIN MONITOR, KEIN FAKT, KEIN PANORAMA udgl.  KÜMMERT SICH DARUM. WO BLEIBT DEREN INFORMATION FÜR DIE ÖFFENTLICHKEIT?

  7. Guten Tag Ottmar. Danke für Dein Lob. Mich hat es sehr gefreut diesen Artikel veröffentlichen zu können, denn es ist selten, dass unsere älteren Bürger handfest etwas davon haben, dass Gesetze geändert werden. Da stimme ich mit der Kommentatorin Michaela vollkommen überein. Ich drücke Euch die Daumen, dass sich der Weg zur Deutschen RV für Euch lohnt.

  8. @ Michaela So wie ich den Bericht von Redakteur verstehe, hat Deine O. ab 1.7. durchaus Anspruch auf eine Fortsetzung der Beitragszahlungen in die Rentenversicherung und damit auf fortlaufende Erhöhung ihrer Rentenbezüge. Ich habe mir auch den Onlinetext der Rentenversicherung durchgelesen und verstehe ihn ebenso wie Redakteur ihn interpretiert. Habe selbst mehrere pflegende Angehörige in der Verwandschaft und habe diese sofort auf Redakteurs großartigen Artikel mit diesem fast schon unglaublichen Tipp aufmerksam gemacht. Die Schwester meiner Mutter, die ebenfalls bereits Altersruhegeld bezieht und seit über 40 Jahren ihre schwerstkranke Tochter mit Pflegegrad 5 versorgt, ist vollkommen glücklich über Redakteurs Artikel und dankt ihm für seine Mühe. Sie wird ihm dafür bestimmt eine persönliche Mail senden. Ich selbst vermute, dass wir ohne Redakteur und diesen Beitrag nichts von dieser besonderen Möglichkeit speziell für Altersrentenbezieher gelesen oder gehört hätten. Auch meine Frau, ich und unsere erwachsenen Kindern danken Redakteur für diesen Tipp und dass er sich die Mühe gemacht hat diesen informativen Beitrag zu veröffentlichen. Habe heute sofort bei der Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Beratungstermine für uns, meine Eltern und meine Tante vereinbart. Wartezeit bis Mitte Mai oder einfach mal so vorbeigehen und sich auf längere Wartezeiten einstellen.

  9. Meine Oma pflegt meinen Opa schon viele Jahre und sie ist seit August des letzten Jahres aufgrund ihrer Lebensjahre Rentnerin geworden. Opa hat Pflegegrad 3. Kann sie so eine Rentenerhöhung dann auch bekommen? Wäre wirklich toll. Sie hat viele Jahre für die Familie gearbeitet. Nebenher auch immer, wenn es in der Firma meines Opas eng wurde. Hat nie nach Geld gefragt. Nun ist ihre Rente nicht so üppig. Kriegt knapp 650 Euro. Ähnlich wie in deinem Artikel geschrieben. Wäre doch klasse, wenn es eine Gesetzesreform gibt, die zugunsten der alten Bürger ausfällt.

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