Krieg mit Russland ??

Die NATO will tausende westlicher Soldaten nach Osteuropa verschieben und an den russischen Grenzen stationieren.  Die Länder, in denen die Sodaten stationiert werden sollen sind Litauen, Estland, Lettland und Polen.  Die meisten Soldaten stellt, wie könne es auch anders sein, Deutschland.  Wahrscheinlich aus Gründen der Tradition. Schließlich hat Deutschland ja schon früher einmal schlagkräftige Streitkräfte an den Grenzen von Russland aufgestellt.  Eine Ausnahme ist Polen.  Hier werden US-Soldaten stationiert. US-Soldaten in Polen an der Grenze von Russland! Wen wundert es da noch, dass die Russen sich provoziert fühlen und nun ihrerseits aufrüsten. Die Russen wollen in Königsberg Iskander-Raketen stationieren, Mitelstrecken Raketen, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden und eine Reichweite von ca. 400 Kilometer haben.  Das Raketen-Arsenal reicht aus, um die Bundesrepublik in eine rauchende Trümmerwüste zu verwandeln.  Aber nur wenige Deutsche betrachten die Aufrüstung mit Sorge.  Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ fürchtet lediglich ein Drittel der Deutschen einen Krieg mit Russland.  Die etablierten deutschen Parteien fördern sogar die Steigerung der Kriegsgefahr.  Ursula von der Leyen, die deutsche Kriegsministerin, nennt die Aufrüstung des Westens an den russischen Grenzen „rein defensiv“.   Nur aus der AfD und von der Linkspartei kam wiederholt scharfe Kritik an der militärischen Eskalation gegen Russland. Die Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat die NATO vor einem Jahr sogar wörtlich als „Kriegstreiber“ bezeichnet.  
Man kann nur hoffen, dass nicht ein Soldat, sei es ein westlicher oder ein östlicher, aus Versehen einmal auf den Abzugshahn drückt und eine nicht mehr zu stoppende Entwicklung in Gang setzt.  Aber vielleicht hilft beten.

Widerstand gegen CETA

Man fühlt sich an die wunderschönen französischen Bildergeschichten um Asterix und Obelix erinert:  ein kleines französisches Dorf trotzt der römischen Weltmacht !  So scheint es auch mit Wallonien zu sein.  Auch hier hat sich eine kleine Gemeinschaft auf ihre demokratischen Freiheitsrechte besonnen und bisher dem unermesslichen Druck der Großkonzerne, der Reichen, der Medien und der von diesen gesteuerten Politiker samt EU widerstanden.  Der Abschluß von CETA wurde bisher aus nachvollziehbaren Gründen abgelehnt.  Die Wallonen sprechen für die Europäischen Bürger. Wenn die 500 Millionen Europäer gefragt worden wären, wäre der Vertrag kategorisch abgelehnt worden.  Die Kommission und die Regierungen haben den Kontakt zum Volk verloren.  Leider ist zu befürchten, dass die Ablehnung noch nicht endgültig sein könnte. Frau Merkel sagte in einem Interview zu dem Thema: "man müsse halt "Geduld haben", "das werde sich schon regeln".  Was bedeuten diese sybillinischen Äußerungen ?  Der Druck auf die Wallonen wird übers Wochenende enorm gesteigert werden, gleichzeitig werden die Politk und die EU alle denkbaren materiellen Anreize anbieten, damit sie angeben.  Man kann nur hoffen, dass die Wallonen, wie die alten Gallier in den Bildgeschichten, hart bleiben.