Wahl 2013: Vergesst Kanzlerkandidat Peer Steinbrück…

                                Kölner Messehallen zu teuer, egal

Die Eröffnung des Milliarden-Skandalprojekts der Kölner Messehallen im Mai 2005 mit Peer Steinbrück und einem der mauern kann… Video Ausschnitt auf U-Tube: http://www.youtube.com/watch?v=4gzI0e89SvQ

…….nicht !

Josef Beuys ist bekannt geworden durch eine Fettecke, Peer Steinbrück durch Fettnäpfchen. Diesen Vorwürfen (Kommunikationstölpel, Mr. Fettnäpfchen, Gysi-Imitator, usw.) wollen wir nachgehen.

Reich-lich unübliche Vortragshonorare (25.000 Euro unter Benutzung seiner Abgeordten – Bahncard), in Stein gemeißelter Wahlkampfstumpfsinn ("Das WIR entscheidet"), Offenbarung zum Kanzlergehalt (muss für teuren Pinot Grigio reichen), ein linkes Händchen bei der Personalwahl seines Kompetenzteams, dann der Stinkefinger und nun auch noch ein Putzfrauen – Gate!

Der volkstümliche SPD-Kanzlerkandidat und Bonner Bürger Steinbrück, der in Mettmann seinen Wahlkreis hat, soll eine illegale Putzfrau erpresst haben…oder so ähnlich

Pardon, nö, falsch: Steinbrück sollte erpresst werden. Ziemlich dämlich eingefädelt! Hermann Ude, ein ehemaliger Vertrauter von Ex-Postchef und Steuermogler Klaus Zumwinkel, solls gewesen sein. Ganz merkwürdig: Peer Steinbrück kannte Zumwinkel so gut, dass ihm dessen Verhaftung im Januar 2009 per SMS mitgeteilt wurde. Very funny: der Rote Peer soll die frühere Putzfrau von Ude schwarz beschäftigt haben. So richtig publik gemacht hat das Deutschlands Investigationsjournalist Nr. 1, Hans Leyendecker, dem in Bonn unverständlicherweise vieles andere rund um Bärbel Dieckmanns WCCB durch die Lappen gegangen ist.

Nach den furchtbaren Enthüllungen der letzten Jahre über Plagiatsaffären von Prominenten, die das internationale Ansehen der BRD in Verruf brachten und der Strafverfolgung unzulässiger Münchner Wies´n – Besuche (719,40 Euro) des ehemaligen Bundespräsidenten Wulff, ist das doch mal was!

Aber die Schmutzfinken, die einen SPD-Kanzler Steinbrück verhindern und eine große Koalition wegen der instabilen globalen Lage verhindern wollen, geben keine Ruhe.

Erst kommt uns die WAZ mit der hundsgemeinen Vermutung, die Fettnäpfchenmanie sei nur eine Art volkstümlicher Taktik (Gibt er bewusst den Anti-Merkel?) nach dem Motto: "bescheißen wir nicht alle gerne ein bisschen?"

Dann taucht dieser fiese Ausschnitt aus der Video-Serie über das "Milliardenmonopoly" auf. Die Serie beschreibt, wie der Steuerzahler bei den Kölner Messehallen gezielt um Milliarden betrogen wurde. Der Titel "Peer Steinbrück, Oppenheim und der heilige Josef" Esch" lässt nicht Gutes vermuten.

Peer Steinbrück wird dort eine fahrlässig naive Nähe zu den Bossen des Bankhauses Sal. Oppenheim und zu einem Baulöwen unterstellt, die er sich als NRW-Ministerpräsident nicht hätte leisten dürfen.

Für die geistreichen Erfinder dieses Projekts (neben der KölnArena und dem Bonner WCCB, und der West-LB eines der vielen SPD-NRW-Skandale) fand der damalige Ministerpräsident Steinbrück nur lobende Worte. Er rühmte in einer seiner letzten Amtshandlungen "dies Projekt, das optimistische, mutige und äußerst tatkräftige Menschen auf den Weg gebracht haben" ("Zu Teuer? Egal!" – eine Kölner Klüngelaffäre in: "ZEIT- ONLINE" vom 28.Juli 2005)

Die äußerst tatkräftigen Menschen u.a. der als "Pate" bekannt gewordene Josef Esch, der "mauern kann" stehen heute fast alle vor Gericht und langsam wird auch die Struktur dieser Immoblienfonds-Maschinerie deutlich.

Wer jetzt den Kandidten Steinbrück immer noch als "kompetenten Finanzmann" und als "richtigen Kanzlerkandidaten" verteidigen möchte, gerät in Schwierigkeiten:

a) sagt uns WIKIPEDIA, dass Peer Steinbrück "bis zum September 2008 (als Lehman-Brother wegplatzte) die Position vertrat, das deutsche Bankensystem sei sicher und habe keine Rettung nötig.

b) wirft die Förderung der Private Equity und Real-Estate-Investment-Trusts unter Ex-Finanzminister Steinbrück (im Kabinett Merkel) eine fahles Licht auf den Kanzlerkandidaten. "Der Handel mit „Verbriefungen“, die später als „Schrott-Papiere“ bekannt wurden, sollte „aus Sicht des Bundesfinanzministeriums“ unbedingt erleichtert werden, ließ sein Staatssekretär Jörg Asmussen verkünden, und dem folgte die BMF-geleitete Gesetzgebung".

c) da ist auch noch die Sache mit Thyssen Krupp: "SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bestreitet die Vorwürfe, sich als einstiger Aufsichtsrat von ThyssenKrupp für ermäßigte Stromkosten des Konzerns stark gemacht zu haben", was gepeinigte Stromkunden nicht begeisterte.

Das alles wiegt schwer und dürfte das vordergründige Argumentieren auf Blogs und auf Facebook über den Sieg der CSU in Bayern ad absurdum führen. Nicht ein Josef Strauß in Bayern muss man heute fürchten, sondern eine rigide und in Teilen am Rande der Gesetze agierende Machtpolitik der SPD, wie sie sich besonders in NRW konturiert.

Menschlich verständlich. Peer Steinbrück will sich einen Traum erfüllen. Wie seinerzeit Juso-Schröder wackelt er am Gitter und will "hier rein", nämlich ins Kanzleramt.

Wie geht der Kandidat nun mit seinen Flops und Pannen um?

1.) gestern auf Phönix erinnerte er an seinen Opa. "Peer Steinbrücks Großvater Herbert Steinbrück,wurde zu Ende des Zweiten Weltkriegs bei Swinemünde durch ein Standgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet" (WIKIPEDIA) Das ist traurig. Dafür kann Peer Steinbrück nichts, wir aber auch nicht. Will er uns etwa mit einem alten Trick ködern?

Die SPD kramte bisher immer den Nimbus der unter den Nazis verbotenen Partei hervor. Zelebriert wurde das auch diesen Sommer am Brandenburg Tor und in der Straße des 17. Juni. Eine Wahlkampfkampagne, getarnt als Volksfest und Jubiläumsveranstaltung. Es fehlten nur noch die Fackelträger am Abend und in der Nacht.

2.) Kandidat Steinbrück bekennt sich zu seinen Fehlern. Im Berliner Osten auf dem Alexanderplatz. Es sei halt menschlich, wenn man angreife, beteuert er und ist um Authentizität bemüht. "Kante allein", schreibt jedoch das Magazin Focus "macht noch keinen Kanzler. Es braucht eine Vision. Und Steinbrück schafft es nicht, eine authentische Geschichte zu erzählen".

Genau das scheint bei allen Vorbehalten eines eher konservativen Magazins die Problematik von Peer Steinbrück und der SPD zu sein. Bemühtes Herumrudern und populistisches Getue, heute "Hüüüha" und morgen "Brrrr" taugen nichts in einer Welt, die immer komplizierter anstatt einfacher wird. Allein den Mautvorschlag von Horst Seehofer zum dominierenden Wahlkampthema zu machen spricht Bände!

Was soll man im Übrigen davon halten, wenn der altehrwürdige Helmut Schmidt der Kanzlerin noch einen mitgibt. Er prophezeite in der Bild Zeitung, "dass Deutschland nach der Bundestagswahl für die Bewältigung der europäischen Schuldenkrise noch viel Geld zahlen muss. Merkel (CDU) verschweige den Deutschen, dass das Land „spätestens im Laufe des Jahres 2014“ wegen der Wirtschaftskrise in Griechenland, Portugal und anderen Ländern Südeuropas von allen Seiten zur Kasse gebeten werde."  Hätte dieses Schicksal nicht auch ein Kanzler Steinbrück an der Backe und was kann "Angie" dafür, dass die Griechen darben, während ihre reichen Landsleute ca. 20 Miliarden Euro in der Schweiz gebunkert haben?

Politische Gegner der SPD freuen sich immerhin über Helmut Schmidts Aüßerung: "Steinbrück redet zu schnell". Wer zu schnell redet ist unsicher oder könnte etwas verbergen wollen, oder?

Doch was wäre das? Anders als viele ausländische Medien, die auf Merkel ohne Steinbrück setzen ("Immer schön bei Mutti bleiben"), "hoffen die Griechen auf eine große Koalition. Hintergedanke: In Steinbrück setzt man mehr Hoffnung auf Finanzhilfen!

Wer trotzdem noch zweifelt, ob der facettenreiche Kanzlerkandidat, der nun plötzlich weniger herumfuchtelt, auch nur ansatzweise der Richtige ist, könnte sich bei der Bundestagswahl 2013 an das Sprichwort von Hilaire Belloc halten: "Always keep ahold of nurse For Fear of finding something worse", was ungefähr so übersetzt werden könnte:

Lieber die jetzige Krankenschwester behalten, die nächste könnte viel schlechter sein.

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