Eigene Quellen mit fremder Hilfe nutzen

userlogo christa Die Daten, die unsere Bürger ins Internet bringen, werden von überall und jedermann ausspioniert. Ob es die Russen, die Chinesen, die islamistischen Staaten, Israel, die USA, Brasilien oder unsere europäischen Nachbarn sind.
Auch die bundesdeutschen Geheimdienste schnüffeln was das Zeug hält.
Das Steuergeheimnis ist bereits so gut wie futsch, das Finanzamt und andere Interessierte, schauen sich unsere Konten an und unsere Gesundheitsdaten werden bereits auf Plastikkarten gespeichert.

Aber auch unsere Internetpartner, deren Webseiten wir besucht haben, hinterlassen bei uns Cookies, spähen nach unseren IP-Nummern und interessieren sich brennend für unser Verhalten und unsere Einkäufe im weltweiten Netz.
Wenn Sie einkaufen gehen, werden Sie an der Kasse nicht nur gefilmt, sondern Sie werden auch gefragt, ob Sie eine bestimmte Einkaufskarte haben auf denen man Ihnen gern Treuepunkte buchen möchte, an denen man Ihren Lebensstil, ggf. Ihr Einkommen, Ihr Bewegungs- und Einkaufsprofil erkennen kann.
Wenn Sie auf einem Flughafen herumlaufen müssen Sie damit rechnen, dass Sie gefilmt und Ihre biometrischen Erkennungsdaten abgespeichert werden. Gesichtserkennung einbegriffen.
Und unser Smartphone und unsere Navigationsgeräte mit GPS-Funktion?
Wir zahlen per Paypal, Online-Banking und nutzen ungehemmt alle möglichen, sogenannten sozialen(?) Netzwerke.
Werden nicht sogar in Parkhäusern die ein- und ausfahrenden PKWs digital gefilmt und diese Daten digialisiert gespeichert? Mit hohem Datenschutzaufkommen oder für jeden mittelschweren Hacker lesbar?

Bürger sind alle:

 

Sie, ich, unsere Familien, Kinder und Freunde;
unsere Arbeitgeber, Vermieter, Lieferanten, Kunden;
unsere Betriebe, Unternehmen und unsere Industriekapitäne;
unsere Regierung(en), Bundestagsabgeordnete, Politiker, Parteien;
unsere Wissenschaftler, Ingenieur, Erfinder;
unsere Vereine, Bürgerinitiativen.
Auch unsere Schulen und Kindergärten?

Wir kaufen für wirklich viel Geld von ungetreuen Bankmitarbeitern (Spitzel? Verräter?) aus dem Ausland CDs mit Daten über Banken, deren Kunden, deren Konten und deren Vermögen.
Anhand dieser Daten werden Steuersünder zur Selbstanzeige gezwungen, ertappt und zur Kasse gebeten.
Wir reiben uns trotz aller Sorgen die Hände, dass es wieder einen Asozialen erwischt hat, der es in der Tat verdient hat bestraft zu werden.

Jetzt ist es raus!
Jetzt ist es öffentlich geworden.
Wir werden sogar von unseren politischen Freunden, den Befreiern, unseren Kumpeln aus dem kalten Krieg und den Verbündeten gegen den Terrorismus ausgeforscht.

Muss das alles aufhören oder ist die Fahrt in die offene Gesellschaft für bestimmte politische und womöglich zahlende wirtschaftlich Interessierte nicht mehr zu bremsen?

Es gibt ja Stimmen, die meinen, dass das alles ja gar nicht so furchtbar wäre.
Ich möchte schon gern wissen, ob die Briten und die US-Amerikaner hier bei uns auch IMs beschäftigen, die sich direkt im unmittelbaren Bekannten- und Freundeskreis tummeln und  Informationen sammeln, die bei konspirativen Treffen, z.B. in spärlich möblierten Wohnungen, an Führungsoffiziere des US-Geheimdienstes weitergegeben werden.

Christa & Friend

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