Auch unsere BRD kann Griechenland nicht retten. Weder mit Euros – noch mit gutem Willen

Bürger's BeitragUnd warum versuchen wir es dann immer wieder?

Unser Abnick-Parlament nickt willenlos und von der Notwendigkeit durch Kanzlerweisheit überzeugt, wie selbstverständlich auch zum „Hilfspaket Griechenland 2“.
Erneut werden Milliarden für das griechische „Fass ohne Boden“ klargemacht.
Warum sollten sie auch Nein dazu sagen?
Dazu müssten sie sich mit der Materie befassen und deren klare Beweislage mit Argumenten und für uns Bürger logisch verständlich ins Gegenteil verkehren können.
Da aber die Mehrzahl der Abgeordneten sowieso nicht versteht, oder lieber erst gar nicht verstehen will, worum es bei der Griechenlandhilfe tatsächlich geht, sagen sie lieber ja, statt ein Nein sachlich nicht begründen zu können.
Denn sie können es ja überwiegend nicht einmal ihrer eigenen, geduldig zuhörenden Frau verständlich erklären, ohne ständig nach Erklärungen für leere Worthülsen suchen zu müssen, die ihnen andere kritiklos eingetrichtert haben.

Und vor ihren Frauen „Inkompetenz gestehen zu müssen“, davor haben sie mehr Respekt als mitzuhelfen, uns Bürgern bei der Suche nach dem letzten Steuercent, das Futter unserer Taschen nach außen zu kehren.

In einer der letzten Pressekonferenzen der vergangenen Woche gab unser Finanzminister auf konkrete Anfrage aus den Reihen der Presse an, dass unsere Bundesrepublik Deutschlan mit wohl 28% am neuen Hilfspaket 2 für die griechischen Freunde beteilt sei.
„So wie immer“, sagte er im Fernsehen, sich dabei fragend an einen nicht von der Kamera erfassten Nachbarn wendend.

Erinnern wir uns an die Frage an einen Piratenabgeordneten in Berlin, wie hoch denn die Verschuldung des Stadtstaates sei und wie er mit tollkühnen Zahlen antwortete.
Oder an FDP-Frau Koch-Merin, als sie sich noch Dr. nennen durfte, die als EU-Abgeordnete bei „hart aber fair“ keinen Dunst von der Staatsverschuldung Deutschlands hatte?

Unser Finanzminister musst sich doch tatsächlich über die Höhe unserer Beteiligung bei einem seiner Nachbarn erkundigen und gab dann an, dass es wohl 28% seien, so wie in anderen Fällen auch.

Voll krass!
Herr Schäuble hat inzwischen offensichtlich Wichtigeres zu tun, als sich mit Zahlen zu befassen, hinter denen keine Nullen stehen oder sich mit weniger als 100% zu beschäftigten.

Unsere Republik und diese vielen Nullen.

28% von 130 Milliarden sind 36,4 Milliarden (ich schreib’s ohne Nullen).

Und was kommt nach dem Rettungs- und Hilfspaket 2 und den verdampften 130 Milliarden?

Spekulation 1
Jeder drittklassige Juristenanwärterpraktikant hat inzwischen erfahren, dass erpresste Geständnisse und Zusagen nichts wert sind, nicht gegen den Erpressten verwendet werden dürfen, und dass deren Erzwingen ggf. sogar strafbar sein könnte.
Was haben die EURO-Staaten der EU in den Augen der Griechen wohl mit der griechischen Regierung und dem Staat getan?

Na kommt, das Erwachen?

Klar, doch. Das war für Griechen schlichtweg Erpressung.
Eine ganz gemeine Erpressung sogar.

Was macht Merkel mit der FDP, wegen Röslers Gauck-Erpressung?
Sie lässt ihn dafür irgendwann richtig auflaufen.
Was wird das griechische Volk wohl mit ihren vermeintlichen Erpressern tun?
Es wird sie irgendwann in naher Zukunft ebenfalls gründlich auflaufen lassen.

Warten wir die kommenden April-Wahlen in Griechenland ab und reiben uns dann staunend die Augen.
Den an der Regierung beteiligten Parteien wurde mit Euros vor der Nase herumgewedelt und sie wurden zur schriftlichen Erklärung gezwungen, dass sie auch nach der Wahl die Beschlüsse für die Griechenlandhilfen achten und einhalten werden.
Das hätten sie trotz Geld sonst niemals getan und das wissen die Euro-Europäer.

Was passiert aber, wenn die heute regierenden Parteien bei der Wahl unterliegen oder sich vorher einfach auflösen und unter einer anderen Bezeichnung neu gründen, ohne die Rechtsnachfolge für vorherige Verpflichtungen zu übernehmen?

Spekulation 2
Es ist den Griechen und ihren politischen Vertretern auch nach der Wahl immer noch verdammt wurscht, was die Welt und Europa von ihnen denken.
An vorderster Stelle kommt für die Griechen ihr eigenes Schicksal, an zweiter Stelle  rangiert für sie die Familie und neuerdings gibt ein drittes Interesse, das ist Griechenland. Das war bislang nicht so wichtig. Es sieht aber so aus, dass dies der einzige Fleck sein wird, wo sich die Griechen sammeln und überleben müssen, die das Land nicht verlassen können, weil ihnen Perspektive, Beziehungen, Geld oder Bildung fehlen.

Dieses Griechenland wird sich einen Teufel darum scheren, was die Politikerkasten der Euro-Länder vor den Wahlen mit ihrer eigenen Politikerkaste alles verabredet hat, um damit immer wieder in allerletzter Minute und mit allerknappsten Zusagen an das Geld der Hilfspakete zu kommen.

Dieses neue Griechenland wird einen Staatspleite hinlegen, dass uns Hören und Sehen vergeht, sich seiner Schulden entledigen und schulterzuckend fragen, was wollt ihr von uns, ihr wusstet doch, dass es so kommen musste, warum habt ihr die Augen zugemacht und immer wieder Geld in unseren Staat gepumpt.
Dafür danken werden sie uns sicher nicht, denn Griechen sehen in ihren Nachbarn die Notwendigkeit ihnen zu Nutze zu sein und Hilfspakete für Griechenland werden als eine euro-solidarische Pflicht angesehen und nicht als Hilfe zur Selbsthilfe.
Hilfe zur Selbsthilfe ist doch etwas für Entwicklungsländer, nicht aber für die Wiege der Demokratie.

Dann sieht es ziemlich mau aus mit dem Griechenland-Rettungsplan.
Dann sind die bis dahin ausgezahlten Euros futsch. Die Rückzahlungsansprüche sowieso.
Bis zur Wahl, sollen aus dem zweiten Hilfspaket etwa 60 Milliarden ausgezahlt werden.
Knapp 17 Milliarden hieran ist unser 28%-Anteil.

Ich weiß, dass sich etliche, die meinen heutigen Aufsatz lesen, an die Stirn tippen und mich für total plemmi erklären werden.

Ich weiß aber auch, dass genau diese derzeit bereits hellseherisch zusehen, dass sie ihre eigene Knete ins euro-sichere Ausland schaffen , sie z,B. in wertstabiler chinesischer Währung anlegen oder sich brennend für krisensichere, hochwertige Immobilien z.B. in Nordost-Afrika, dem Horn von Afrika oder in der City of London interessieren.

Hier einen auf dicke Hose machen, sich aber hinter dem Rücken von uns Bürgern dann doch lieber mal in Deckung bringen.
Das haben wir gern.

Für die Reform der Pflegeversicherung ist kein Geld da. Nicht einmal für die, die es am schlimmsten erwischt hat, die Demenzerkrankten, rückt das Finanzminsterium etwas heraus.
Die Maut soll auf die Bundesstraßen und bald auf PKW erweitert werden.
Die Benzin- und Heizölpreise und damit die Steuereinahmen zischen wie Raketen nach oben.
Einem Bundespräsidenten, der sich als totale Fehlbesetzung erwiesen hat, wird trotz aller Bedenken aus unseren Steuergeldern ein Ehrensold bezahlt.
Alleinerziehende und Hartzler kämpfen um die Existenz.
Rentner bekommen nach 40 Jahren schwerster Arbeit eine Altersrente, die gerade das Verhungern verhindert.
Wir steigen aus den AKWs aus und sehen zu, wie sich unser Volk projektbezogen an  sechsstelliger Gebäudesanierung ruiniert.  Staatliche Gebäude werden auf unsere Kosten gleich üppigst mitsaniert.
Um uns herum halten uns alle Europäer für ernsthaft bescheuert. Wie eigentlich soll deutsche Gebäudedämmung jemals zum Exportschlager für die ganze Welt werden, wenn nicht einmal unsere Solarplatten die Konkurrenz aus Fernost überwinden können?

Unser immer knapper werdendes Geld schicken wir ausgerechnet nach Griechenland, statt uns damit neue Geschäftspartner aufzubauen, mit denen Handel zu treiben sich auch wirklich rentiert?

Wo wird Deutschland verteidigt?
Am Hindukusch?

Wie wär’s denn mal damit, die Staatskasse und die Interessen unserer Bürger zu verteidigen?
Nicht immer nur die Tresore der Banken.

Wie wär’s, uns zu fragen, was wir davon halten, dass unsere gewählten und offenkundig ahnungslosen Bundestags-Mandatsträger im Pleanrsaal lieber in der Weltgeschichte herumtwittern, als sich für uns und unsere Rechte stark zu machen und Hintergründe zu erkunden, die für eine fachlich fundierte Abstimmung in unserem Interesse, nicht der Fraktion, erforderlich sind.

Ich für meinen Teil versteh‘ unsere BRD langsam nicht mehr.
Ihr etwa?
So kann es doch nicht weitergehen.
Wir und alle kommenden Generationen sind längst so pleite, dass wir wegen betrügerischem Bankrott, ich glaube so heißt es, wenn man finanziell wissentlich über alle Stränge schlägt, ins Gefängnis müssten.

Das ist unser Land, unsere Zukunft?
Hey, das ist ein Mix aus Griechenland, Portugal und Spanien in den Grenzen unserer BRD.
Sieht das niemand?

Griechenland ist nicht am Mittelmeer.
Griechenland ist mitten unter uns und überall um uns herum.

Ihr müsst nur die Augen aufmachen, dann seht Ihr es auch.

Oder ist unsere Pleite bereits so schlimm, dass unsere Regierung alles auf eine Karte gesetzt hat und hofft, dass es um uns herum schlimmer als bei uns ist und deshalb niemand merkt, dass auch wir nur noch aus Luft bestehen und die erschreckende Vermutung von Prof. Sinn zutrifft, dass wir nur durch einen mit wertlosem Papier bezahlten Export leben, weil unsere Kunden uns nur ihr gerade frisch gedrucktes Geld für ihre Schulden schicken, was unsere Bundesbank dann wieder vernichtet, um bei unseren Kunden und bei uns eine verheerende Inflation zu verhindern?
Das wär ein Ding!
Alles nur Luftbuchungen für Luftschlosser?

Frodo M., derzeit Soldat in Grafenwöhr

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Alles auf einmal, EU, Geld + Vermögen, Gerechtigkeit, Politik, Welt, Wirtschaft und verschlagwortet mit , , , , , , , von Bürger / in. Permanenter Link zum Eintrag.

Über Bürger / in

Unter diesem Zugang können alle, die sich nicht selbst als Autor registrieren möchten (Gründe spielen keine Rolle) ihre Anliegen gleich persönlich eintragen und gestalten. Das ist einfacher, als uns Ihre Beiträge deshalb per Mail und Brief senden oder seitenlange Texte auf den AB zu „diktieren“ . Regeln kurz und bündig: „Buerger“-Artikel werden der Redaktion immer zur Revision (Prüfung) vorgelegt und bei Bedarf geändert. Unmögliche Beiträge werden nicht veröffentlicht (bitte Regeln lesen). „Buerger“ kann seine bereits veröffentlichte Artikel nicht selbst ändern oder löschen. „Buerger“-Artikel werden stets mit dem Logo versehen, welches auch diesen Artikel ziert. „Buerger“-Artikel können zusätzlich auch mit weiteren Grafiken versehen werden (bitte Beitrag "Grafik-Logo-Werbung" lesen). Hier gilt allerdings eine Einschränkung: Alle Abbildungen müssen vorher an "Deine-meine-Unsere BRD" gesandt und auf dem SERVER dieses Blogs abgelegt worden sein. Die Verlinkung zwischen Artikel und Grafik nimmt die Redaktion vor. Entsprechende Stelle im Artikel bitte markieren (Bild 1, Bild 2 usw) und erklären, dass der Artikelverfasser berechtigt ist, die Abbildung zu veröffentlichen. MERKE: Eine Verlinkung zu Grafiken auf externen Websites wird nicht vorgenommen, da die Quelle jederzeit nachträglich verändert werden könnte.

2 Gedanken zu „Auch unsere BRD kann Griechenland nicht retten. Weder mit Euros – noch mit gutem Willen

  1. Bitte teilt den Aufklärungslink gegen den ESM-Vertrag mit euren Freunden, Bekannten auf Facebook (an die Pinnwand des Freundes posten), per Mail und so weiter – die Zeit wird knapp, umso mehr sich darüber informieren, um was es sich bei diesem diktatorischen Ding handelt, umso besser!

    Hier der Link zu dem Video auf YouTube

    http://www.youtube.com/watch?v=d6JKlbbvcu0

  2. Hallo Frodo, hast Du schon gelesen/ gehört, dass sich Bürger (auch prominente Bürger) geg. die Griechenlandhilfe aussprechen und dies begründen?
    :arrow: „Bündnis Bürgerwille“
    Nicht nur unser Innenminister ist dafür, Griechenland den Austritt aus der Eurozone zu erleichtern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

:D :-) :( :o 8O :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: