Wohnungseinbrüche, Legionellentest, Trickbetrüger

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Legionellentest und 6% mehr Wohnungseinbrüche

Wie passt das zusammen?

Ab morgen können Einbrecher und alle gewieften Trickbetrüger gleich in Trupps auftreten, bei uns einfach klingeln, sich als Legionellentester ausweisen und auf das Recht pochen, eingelassen zu werden.
Ohne Gerichtsbeschluss.
Gesetz ist Gesetz.

Wer weiß eigentlich, wie der korrekte Ausweis aussieht?
Wer weiß, von welchem Amt diese Herrschaften tatsächlich kommen müssen?

Wenn bei mir jemand klingelt, werde ich erst einmal beim Amt anrufen und fragen, ob derjenige, der vor meiner Tür steht, dort bekannt ist und auch einen echten Auftrag hat.

Aber bei welchem Amt soll ich eigentlich anrufen?
Auf keinen Fall verlasse ich mich auf die Telefon-Nummer, die mir der Mann an der Eingangstür nennt und vorsorglich glaube ich seinen Angaben nicht.

Ich will Sicherheit.

Ich bin zu ängstlich und benehme mich unsinnig?
Das letzte Mal als ich angstfrei handelte, legte ich meine Altersversorgung bei meiner Hausbank an und vertraute blind deren Rat.
Jetzt sagt man mir, ich wäre dumm gewesen, denn ich könne doch dem Mitarbeiter einer Bank nicht trauen.
Danach habe ich die FDP gewählt, weil Herr Westerwelle mir mehr Netto vom Brutto versprochen hat.
Heute ist von diesem Mann nichts mehr zu sehen oder zu hören und mein Netto wird von Monat zu Monat geringer.

Wenn es demnächst bei Ihnen klingelt sollten Sie wissen wen Sie hereinlassen und wo Sie vorher unbedingt nachfragen müssen.

Arthur Q. aus Merseburg (per Mail)

Ein Gedanke zu „Wohnungseinbrüche, Legionellentest, Trickbetrüger

  1. Bei uns in Hannover steht geschrieben, dass der Eigentümer einer Trinkwasseranlage ab 400 Liter-Speicher oder ab einem 3 Liter-Fassungsvermögen in den Warm-Wasser-Leitungen zu diesen Untersuchungen verpflichtet ist und sich dafür selbst ein geeignetes Untersuchungslabor suchen muss, welches er individuell beauftragt.
    Wie das Prozedere dann abläuft, keine Ahnung!
    Ob das Labor einen Mitarbeiter vorbeischickt oder lediglich eine leere Flasche. Wer mag das voraussehen? Ich nehme an, dass das letzte Verfahren gewählt werden wird.
    Wegen der manpower und so.
    Keine Ahnung, ob das in dieser Art und Weise überall durchgeführt werden soll.
    Es ist also nicht zu befürchten, dass sich unerwünschte Individuen als Trittbrettfahrer bei informierten Eigentümern einschleichen.
    Mieter sollten bei obskuren Besuchern unbedingt Rücksprache mit dem Vermieter halten.

    Eigentümer, die sich das Verfahren vom Hals schaffen wollen, sollten prüfen, ob sich unter Gegenrechnung der Untersuchungskosten vielleicht der Einbau von Durchlauferhitzern – nahe der Entnahmestelle – lohnt.
    Da gibt es im Handel schon recht preiswerte, steckerfertige Geräte, die auch von handwerklich mäßig begabten Laien installiert werden können.

    Ab 100 Legionelle in 100 Mililitern wird es dann aber eng und die örtlich zuständige Behörde veranlasst eine Ortsbesichtung.
    Binnen 1 jahres – bis 31.10.2012 – müssen alle Trinkwasseranlagen untersucht und die entsprechenden Befunde vom verantwortlichen Hauseigenmtümer bei der entsprechenden Behörde abgegeben worden sein.

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