Nur die neuste Krise ist die aktuelle Krise

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Wir haben eine neue Sau, die wir durch die Straßen unserer BRD treiben können.
Giftiges Dioxin und andere ekelige Dinge sind in unseren Lebensmitteln gefunden worden.
Jetzt geht es Frau Aigner und ihrer schlaffen Amtsführung mit Erfolg an den Kragen. Und schon zeigt unsere gute „Ilse“ Nerven. Es tut sich was. Greenpace, Foodwatch, Verbraucherschützer und  -verbände aller Art springen auf „die Sau auf“ und melden sich zu Wort.
Es eilt ja auch, denn das Gedächtnis der Verbraucher, durch viele Umweltgifte übelst gebrandmarkt und schlimm beeinträchtigt, ist bedingt durch die Vielzahl der Vorkommnisse  dummerweise auch noch vergesslich geworden.
Mediziner haben dafür sicherlich einen neutralen Begriff. Ich nenne das einfach Doofheit.
Das eigene Auto (auch gebraucht) wird verhätschelt und kaum hört man ein Quietschen wird daran herumgedoktert. Schließlich hat es ja Geld gekostet. Und zwar eigenes Geld. Da achtet man auf die Benzinsorte und nimmt nicht jedes Motorenöl. Es könnte schädliche Folgen bringen.
Die Gesundheit jedoch, die gibt es geschenkt und wenn daran etwas nicht so richtig rund läuft, geht man einfach zum Arzt und der sorgt dafür, dass man auf Kosten der Allgemeinheit gesund wird.
Lediglich für’s Äußere gib man ebenfalls bereitwillig eigenes Geld aus. Fit, vital, dynamisch, leistungsfähig, faltenfrei und vor allen Dingen jung und auf gar keinen Fall grau.

Aber die Lebensmittel sind ja nur dazu da, dass man satt wird und nicht hungert, die müssen deshalb unbedingt preiswert und in großer Auswahl verfügbar sin.

Ein weiterer Skandal zieht seine Aufmerksamkeit auf sich.
Eine Offiziersanwärterin ist aus der Takelage eines Segelschulschiffs gefallen und an den Folgen des Sturzes aus mehr als 25 Metern Höhe verstorben. Geschockte Kadetten haben sich daraufhin geweigert auch da hinauf zu klettern und der Kapitän, Chef des Kahns, muss jetzt sofort und auf der Stelle als Galeonsfigur des Skandals bereits auf der Rückreise aus dem Ausland die Suppe auslöffeln.

Unsere Bevölkerung ist zutiefst empört, diskutiert, regt sich auf, verlangt, geleitet durch Politiker der Opposition und Medien, dass „endlich“ Konsequenzen gezogen werden und „Köpfe rollen“.

Was wird passieren?
Nichts wird passieren!
Nichts und wieder nichts.

Wie immer wird Gras darüber wachsen, den einen oder anderen werden die Hunde beißen,  aber bereits in wenigen Wochen treibt zu unserer Ablenkung jemand eine andere Sau durch unsere BRD und wieder setzen sich alle drauf und wieder verlangen alle johlend Gerechtigkeit, Aufklärung und Verbraucherschutz rund um die Uhr.
Und wieder tritt jemand vor uns hin und verspricht uns dieses alles.

Und bereits dann lauert schon wieder noch eine neue Sau in einer Nebenstraße darauf, dass auch sie frei Fahrt bekommt.
Und von der aktuellen Sauerei ablenken und diese vergessen machen kann.

Prinzip und System erkannt?

Wenn dem  nicht so wäre, dann hätten wir die Weltwirtschaftskrise und die Bankenskandale nicht längst abgehakt. Wir würden uns immer noch wütend und nach Vergeltung rufend um die Manager kümmern, die unsere Bankkonten bedroht, unsere Altersversorgung ruiniert, die Aktendepots zerstört, die Verzinsung der Lebensversicherungen minimiert haben und die sich jetzt sogar daran trauen ganze Länder in Armut zu spekulieren oder unsere Währung auf’s Korn zu nehmen.

Zurück zur aktuell in unseren Straßen herumlaufenden Dioxin-Sau.
Informieren Sie sich einmal über das „Verbraucher-Informationsgesetz“ oder noch besser, gehen Sie einmal in Ihr örtliches Bürgerbüro und verlangen Auskunft über die Betriebe, die in Ihrer Gegend dioxinbelastete Lebensmittel verkauft  haben oder welche Höfe in Ihrem Umfeld gesperrt worden sind.

Machen Sie sich einmal diesen Spaß.

Sie werden den wirklichen Verbraucherschutz kennenlernen und sich vielleicht wieder mehr Ihrer Altersversorgung zuwenden oder sich um Ihr gefährdetes Geld und reduziertes Vermögen kümmern, um sich ggf. ein anderes Land zum Leben suchen zu können.

Ohne Kohle geht das nämlich auch nicht und Sie müssen für immer hier bleiben und sich weiter über alles ärgern.

Ich träume davon in ein Land auszuwandern, dessen Sprache ich nicht kenne und deren Tagesnachrichten ich nicht verstehe.
Dort kann ich selig lächelnd am Strand sitzen und glücklich sein.

Diesen Beitrag schickt uns Helmut aus Viernheim per eMail.

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