Hurra. Statistisch werde ich knapp 80 Jahre alt.

Ich bin gerade 60 geworden, habe immer im Westen gelebt und lese erfreut, dass ich statistisch, durchschnittlich  79,2 Jahre alt werde, wenn ich nicht vor einen Bus laufe oder einer Pandemie zum Opfer falle.
Da hat es sich doch sehr gelohnt, dass unsere Nachkriegsgenerationen nach 1945 friedlich geblieben sind, nebenbei den kalten Krieg überlebt und durch Verständigungspolitik die Militärblöcke überwunden haben. 

Ab 2016 kann ich meine Rente lt. Rentenbeginn-Rechner voraussichtlich noch 14,2 Jahre beziehen. Statistisch zumindest.

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern liegen wir als Bundesrepublikaner damit ziemlich weit oben in der Lebenserwartung.  Auch die älteren Bewohner unserer BRD kommen darin gut weg.
Wikipedia veröffentlicht dazu eine Übersichtskarte

Heute Geborene haben eine Lebenserwartung von sage und schreibe von fast 90 Jahren. Schreibt RP-Online am 03.08.2010.

Ein Gedanke zu „Hurra. Statistisch werde ich knapp 80 Jahre alt.

  1. Hi Otto, habe vor wenigen Tagen gehört, dass derjenige, der in 20 Jahren durchschnittlich gesund das 80. Lenbensjahr erreicht – nicht gerade mit Hängen und Würgen – davon ausgehen kann, dass er nicht mehr ableben müsste, weil der Stand der Medizin ihn dann – so die heutige Hoffnung – auf ewig am Leben halten könne.
    Wäre natürlich ziemlich belämmert, wenn der Körper auf Dauer fit gehalten würde, aber eine unheilbare Demenz den Vorteil in einen krassen Nachteil umwandelt.
    Noch furchtbarer wäre es, wenn die Rentenkasse bis auf den letzten Cent ausgeplündert wäre und man von seinem mickrigen Ersparten leben müsste, weil man nicht rechtzeitig auf diesen „medizinischen Erfolg“ und seine Konsequenzen hingewiesen wurde, um ein angemessenes Vermögen anzuhäufen und sich die Gesellschaft in 20 Jahren nicht mehr für uns Alte und unseren starren Eigensinn verantwortlich fühlen will.
    Ganz schlimm wäre es aber wohl für die Kinder und den Fiskus. Die Einen kämen nicht an das Erbe, der Andere nicht an die darauf fällige Steuer.
    Alten- und Pflegeheime würden im Lager- oder Kasernenstil aus der Erde gestampft werden müssen, um das rein zahlenmäßige Altenaufkommen rein logistisch in den Griff zu bekommen.
    Ob der Nutzen des medizinischen Fortschritts tatsächlich immer gut ist?
    Oder wollen wir es vorerst bei Endalter 80 belassen?
    Ich denke, wer 80 Jahre mit eigener Hände Arbeit am Untergang dieses Planeten erfolgreich mitgearbeitet hat, hat es redlich verdient, dass ihm diese Möglichkeit für eine weitere Zukunft abgenommen wird. Auch zum Schutz der Anderen. :wink:

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