Zeitarbeits-Bundespräsident Köhler binnen 1 Minute arbeitslos! Hatte er keinen Arbeitsvertrag?

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Nachdem sich Bundespräsident Horst Köhler vom Bundes-Horst zu einem in unserer BRD überwiegend beliebten und anerkannten Volkspräsidenten hochgeredet hat, warf er uns dieses Amt gestern angewidert und enttäuscht vor die Füße.
Was haben wir falsch gemacht, dass er uns so seine Liebe entzog?
Haben die von uns gewählten Volksvertreter im Bundestag ihn wieder einmal hängen und spüren lassen, dass er in deren Augen nur 2. Wahl war?
Ich findes es schade.
Endlich hatte unsere BRD einmal einen Bundespräsidenten, den auch das Volk verstand und respektierte.
Man wirft ihm vor, er wäre zu dünnhäutig.
Ja, was soll denn das bedeuten?
Wir sollten doch froh sein, dass wir ein sensibles Staatsoberhaupt hatten, welches sich für die Nöte des kleinen Mannes interessierte und uns tatsächlich zuhörte.
Muss denn ein Politiker so abgehoben sein, wie ein Herr Mißfelder, dem die HartzIVler nicht einmal einen Zehner und dem die 80jährigen Omas nicht einmal ein neues Hüftgelenk wert sind?
Darf sich Politiker nicht mehr für die Sorgen und Nöte seiner Wähler / seines Volkes  interessieren? Kann er dann keine Politik mehr machen?
Muss ein Politiker vom Kaliber unseres Außenministers sein, der seine Wähler mit Steuergeschenken, einfachen Steuertarifen  und Steuersenkungen ködert, um sie dann in den Allerwertesten zu treten und in wenigen Tagen statt dessen sogar für Steuererhöhungen stimmen wird?
Sind das die Politiker, die wir haben möchten?

Aber ich möchte so am Rande noch einen Verdacht loswerden:

Ich glaube nämlich, dass Stefan Raab schuld am Rücktritt von Horst Köhler ist oder ihm zumindest den letzten Grund geliefert hat.
Als dieser nämlich bei der Pressekonferenz zusammen mit Lena Meyer-Landrut (unserem Spatz aus Hannover) im Raab-Studio gefragt wurde, ob er für den Sieg in Oslo auch das Bundesverdienstkreuz annehmen würde, sagt er sinngemäß, dass er dafür nicht zum Amtssitz des Bundespräsidenten fahren würde.  Dort sähe er sowieso nur Politiker, die sich wegen der dann im TV übertragenen Ordensverleihung vor der Öffentlichkeit nur ins rechte Licht setzen wollten und ihm und Lena allein aus diesem Grunde den Orden verleihen würden. Aber er hätte nichts dagegen, wenn man ihm den Orden einfach so zusenden – per Post in einem Kästchen – würde.

Wenn ich Horst Köhler und in Sachen Rücktritt entschlossen aber noch etwas wankelmütig  gewesen wäre, dann hätte ich spätestens jetzt den Entschluss gefasst alles hinzuwerfen.
So darf man einen Orden, der für besondere Verdiente verliehen wurde, und denjenigen der ihn für das deutsche Volk übergibt, nicht verschmähen. So darf man uns nicht verschähen. denn der Orden kommt ja von uns!

Herr Horst, meinen Segen haben Sie.

Auch wenn nicht alle Politiker zu Ihnen gehalten haben, wir vom Volke, wir sind in großer Überzahl auf Ihrer Seite und wir hätten den Krempeln schon lange vor Ihnen hingeworfen.
Ich danke Ihnen im Namen Ihrer „Fans“, dass Sie es so lange ausgehalten haben und ich möchte mich ebenfalls im Namen Ihrer Freunde für den Spott und das dümmliche Gerede entschuldigen, welchen/welches Sie im Moment zu hören bekommen.

Seien Sie versichert, wir Bürger wissen sehr gut, dass es für die wenigen wichtigen Nachrichten dieser Welt einfach zu viele Journalisten gibt, die damit ihr Brot verdienen müssen und sich deshalb nicht zu schade sind, auch Unsinn zu schreiben.
Die meinen nämlich, dass das was sie schreiben für uns wichtig wäre.
Kopf hoch Herr Horst, lächeln Sie mit uns.
Auch wenn es heute noch anders klingt, gewonnen haben Sie.
Sie sehen es schon allein daran, wer alles als Ihr möglicher Nachfolger gehandelt wird.

Gewundert habe ich mich allerdings, dass Sie auch nur ein Zeitarbeiter ohne Arbeitsvertrag und Kündigungsschutz sind.
Einfach so, von heute auf morgen oder besser mir nichts dir nichts oder anders von einer Minute zur anderen aus dem Amt scheiden.
Das hat was!
Dass das geht, das hat mich doch umgehauen.
Hire and fire im Bundespräsidentenpalast.
Da hat ja Ihr Gärtner einen sichereren Arbeitsplatz.
Wahnsinn.
Ich fand’s einfach gewaltig!

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Über Ella

Ich bin Ella (inzwischen ziemlich über die 50), lebe auch in unserer BRD, sehe Geschehen u. Dinge oft anders u. habe ständig was zu sagen. ER hat gesagt, ich soll's lieber schreiben, als dauernd auf ihn einzureden. Wenn Ihr zukünftig auf "unsereBRD" meinen Stuhl seht, dann wisset, dass ich was mitzuteilen habe. Neuerdings nutzt unser erwachsener Sohn ebenfalls meinen Blog-Zugang u. tippt hin und wieder etwas in die Welt.

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