Ist Präsident Karsai dumm oder drogenkrank?

Unsere Soldaten stehen in Afghanistan unter Beschuss und dieser von Georg W. Bush inthronisierte Afghane steht vor dem Mikrophon und stellt in Aussicht, dass er bereit sei  zu den Taliban überzuwechseln.

Was hat der sich denn reingezogen?

Hat ihm seine Familie unbekannten oder zuviel Stoff in den grünen Tee gemischt oder wieso ist der plötzlich so durchgeknallt?
Oder war das ja gar nicht plötzlich?
War Obama deshalb so unerwartet bei ihm?
Kann er es seit Obamas Besuch plötzlich nicht mehr ab, dass weltweit jeder darüber redet, dass er lediglich eine durch Wahlbetrug an die Regierung gelangte Marionette und maximal der Präsident von Kabul ist – niemals aber von ganz Afghanistan?
Hat ihm Obama etwa womöglich zu verstehen gegeben, er und seine Familie, besonders sein Halbbruder, sollen endlich ihre raffgierigen Finger aus dem Rauschgiftgeschäft  lassen?

Wahrscheinlich hat Karsai sich gesagt: „Na gut, aber wegwerfen kommt nicht in Frage. Bezahlt ist schließlich bezahlt. Das ziehe ich mir noch rein!
Dann kam ihm „DIE IDEE“! Unverzüglich  ist er auf die Rückbank seines Helikopters geklettert und hat die Versammlung der Stammesältesten aufgesucht.

Ich vermute, die waren voll verdutzt, hatten gar nicht mit ihm gerechnet und wären besser ohne ihn klargekommen. Weil – sie nehmen ihn sowie nicht ernst.
Er soll ja bereits die Hosen gestrichen voll haben, wenn er das „sichere Kabul“ mal verlassen muss. Außerhalb ist er ein zahn- und nutzloser Papiertiger und da hört sowieso niemand auf ihn.
Vielleicht helfen da ja die einen oder anderen Mittelchen aus afghanischen Mohnanbaugebieten, die übrigens ebenfalls von unseren Soldaten beschützt werden, aus der präsidialen Depression.

Da schließt sich dann auch der Kreis.
Die NATO schützt die Opiumbauern, die liefern ihre Ware natürlich auch nach Kabul – wo sie ihre Abgaben an die Opiumbosse zu entrichten haben – und, ich kann es mir gar nicht anders denken, da liegt dann schon mal die eine oder andere „Probe“ offen auf den Tischen herum. Plötzlich kommt aus dem Nichts so ein unberechenbarer afghanischer Windhauch und schwups ist die Wolke durch die offenen Fenster in den Palast des ahnungslosen Präsidenten eingedrungen, wo sie ihn zum „Naseweiß“  macht.

Was kann der Präsident dafür, dass er danach vollkommen abgedrehte Reden schwingt?

Wir sollten wohl doch eher Mitleid mit ihm haben. Wer weiß, wie oft der Wind da so vollkommen unkontrolliert durch die Häuser der Opiumhändler in Kabul weht und wie oft Mr. Präsident bereits zufällig am Fenster stand. Wer kann schon sagen, ob er dadurch vielleicht – natürlich ohne es zu ahnen – abhängig geworden ist? Man wird ja auch „strahlenkrank“ ohne, dass man Strahlen sieht oder spürt. Das ist irgendwie ähnlich. Oder?

Auf jeden Fall muss ein so gefährdeter Präsident auf der Stelle zum Drogentest – schon zu seinem eigenen Schutz – und falls erforderlich auf der Stelle in einen hermetisch abgeschirmten Entzug.
Ihm muss deutlich klargemacht werden, wenn er weiter so ein dummes Zeugs quatscht, droht ihm als möglichem Deserteur,  u. U. sogar eine längere Schutzhaft in einem Auslandsdomizil. Ähnlich wie Guantanamo.

Ich bin der Ansicht, jetzt – wo nicht mehr ausgeschlossen ist, dass auch Karsai fahnenflüchtig werden könnte – sollte offen von unserer Teilnahme an einem afghanischen Krieg gesprochen werden, nicht nur von einem gefühlten und es sollten nur noch die Soldaten nach Afghanistan geschickt werden dürfen, die es freiwillig und ausdrücklich so wollen.

Ich habe das Gefühl, unsere Soldaten müssen da einen verdammten Job machen, für den sie nichts als Ärger, Dresche und letztlich Verachtung ernten werden.
Wir stehen vor der Vietnamisierung des „Afghanistan Feldzugs“. Die heimatlichen Fronten gegen diesen Krieg bauen sich weltweit gerade stabil auf und je mehr schlechte Informationen nach Hause gelangen, um so schneller geht es.

Die hilflosen Interviews über Truppenstärke, Ausrüstung, Exitstrategie helfen keinen Zentimeter weiter und zeigen umso deutlicher, dass die wenigsten Jener, die immer wieder ihre abgepuderten Gesichter tv-gerecht in die Kameras halten, überhaupt wissen was richtig und falsch ist.

Da erstaunt es einen dann auch nicht mehr wirklich, dass sogar abgetretene und bereits vergessene Verteidigungsminister wie Volker Rühe – den kaum einer der heute aktiven Wehrpflichtigen kennt und der i.S. Afghanistan rein gar nicht geleistet hat – wieder aus den Schränken der Vergessenheit kommen und die bereits überall herrschende Verwirrung durch weitere,  nicht wirkliche neue Weisheiten „alter Hasen“ ergänzt.

Die US-Militärs wissen seit dem Vietnamdesaster unter J.F. Kennedy, Lyndon B. Johnson und Richard Nixon genau wie es ist, wenn man wie ein geschlagener Hund aus einem verlorenen Krieg nach Hause kommt.
Auch dort gab es in Saigon einen von der CIA ins Amt gehievten und nicht oder per Wahlbetrug vom Volk gewählten Präsidenten, der sich als der Anfang vom Ende herausstellte.
Ich glaube das wiederholt sich gerade. Das ist die amerikanische Methode der Zivilisierung.
In Vietnam kam der US-Soldat mit der Vegation und ihren endlosen Versteckmöglichkeiten nicht klar, da half nicht einmal die Entlaubung aus der Luft und jetzt sind es die Berge mit ihren Verstecken, die einen militärischen Sieg über einen nicht greifbaren Gegner unmöglich machen.
 Das wollen sie nicht noch einmal erleben.

Nach dem 2. Weltkrieg ist ihnen nur Grenada gelungen. Panama gerade mal so eben. Und der aus der Kuwait-Affäre entstandene „never endig“ Irakkrieg, gepaart mit der Afghanistanpleite stellt die Supermacht vor eine echte Imagefrage.
Was kommt eigentlich danach?

Muss nach dem Vietnam-Trauma am Lincoln-Memorial noch ein weiteres Mahnmal für die in Afghanistan gefallenen „US-Helden“ entstehen?
Ist der amerikanische Adler danach endgültig zu einem federlosen Suppenhuhn verkommen?

Osama bin Laden fangen die Amerikaner so und auch mit Opi Karsai auf jeden Fall nicht.
Wenn der man überhaupt noch lebt.

3 Gedanken zu „Ist Präsident Karsai dumm oder drogenkrank?

  1. so ein überläufer würde die front der taliban auf der stelle vernichten.
    schickt karzei „nach drüben“. er ist die ultimative geheimwaffe gegen diese taliban. der us-dabbelyou-bush-präsident wusste schon warum er ausgerechnet ihm an die macht geholfen hat. das macht der stallgeruch!

  2. Das sind nicht zu viele Drogen.
    Dieser „Alphaghane“ lebt auf dem großen Fuß eines afghanischen Lords und glaubt in seiner spätafghanischen Dekadenz, er wäre wer!
    Der beständige Kampf eines unstillbaren Wunsches gegen die krasse Realität macht auch afghanische Politiker mürbe.
    Da kriegt ein in der Welt wenig bedeutsamer Afghane vielleicht schon mal ’nen Talibantraum und rede wirre.
    Schlimm wäre es, wenn Karzei sich auch noch auch noch der politischen Dekadenz infizierte.
    Mein Rat: „Nicht jedem Außenminister der plötzlich mal ganz wichtig hereinschneit immer gleich wärmstens persönlich die Hand schütteln!“
    Das ist dann auch für einen Ali-Normal-Afghanen vom Format Karsais einfach zuviel Dekadenz. Das schafft sein Imunsystem nicht mehr.
    Karzai kann ja mal bei Papa Kohl anfragen, wie man sich da mit einem politischen Blackout wieder herauswindet.
    Wir verteidigen unsere BRD schließlich am Hindukusch. (War das eigentlich O-Ton Gerd Schröder?) Da sollte man dem „demokratisch und mehrheitlich gewählten Volks-Regenten“ eines neuen Grenzvolks doch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

  3. Pingback: Hameln - Blog - 07 Apr 2010

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

:D :-) :( :o 8O :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: