Ansichten einer 1-EURO-Jobberin

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Ganz kurz schreibe ich Euch einmal etwas anderes als Bankenskandal, Wirtschaftskrise, Politiker udgl. ins Poesiealbum.
Etwas aus der ganz konkreten Sicht eines armen Schluckers, der  große weltumspannende Probleme sehr wohl auch sieht,  Euch aber dennoch einmal etwas über ein kleines Problem berichten möchte, welches er und seine Familie Tag für Tag zu bewältigen haben.

Seit Einführung von Hartz IV gibt unsere BRD pro Jahr  7 Milliarden Euro für Ersatzleistungen  aus (1-Euro-Jobs, Fortbildung udgl.)

1-Euro-Jobs werden heute bei ihren Beschäftigungsstellen bereits als feste Größe  einkalkuliert.

War das so geplant?

Viele 1-Euro-Jobber hatten die Idee von Peter Hartz, dass sie auf diese Art und Weise von einem Arbeitgeber übernommen werden könnten und werden enttäuscht. Ein Hartzer, der erst einmal in dieser Tretmühle eingetreten ist, kommt da nicht mehr heraus. Der 1-EURO-Job ist ein fester Bestandteil der Wirtschaft geworden.

„Wer arbeiten will, der bekommt bei uns auch Arbeit!“
Dieser immer wieder gequälte Satz ist zu einer echten Luftnummer verkommen.

Frage: „Was bedeuten die 1-Euro-Jobber für die ARGE?
Die 1-Euro-Jobberin antwortet:  
„1-EURO-Jobber  stellen sicher, dass wenigstens die Leute bei der ARGE ihren Job behalten!“

Margot aus Wischhafen (per Mail)

Ein Gedanke zu „Ansichten einer 1-EURO-Jobberin

  1. „Wer arbeiten will, der bekommt bei uns auch Arbeit!“

    Dieser Satz ist mein Lebensmotto und hat mir in meinem langjährigen Arbeitsleben (über 30Jahre)geholfen , mich niemals in diese Tretmühle der Arbeitslosigkeit fallen zu lassen.
    Ich habe diesen Satz einmal in einem Hartz IV forum bei WKW angebracht – und nichts positives kam zurück – einzig das der Staat zuwenig für seine Arbeitslosen Individuen an Geld zur Verfügung stellt.Wer in seinem Leben noch nichts geleistet hat sollte ebenso auch ohne Anspruch auf Leistung sein. Wenn ich sehe was aus diesem fleißigen Deutschland geworden ist , wird mir für die Zukunft übel. Wer soll diese Schmarotzerei noch bezahlen?
    Bevor ich jetzt hier die Prügel erhalte möchte ich natürlich noch sagen das es immer noch Ausnahmen gibt , die nicht Arbeiten können durch Krankheit oder sonstiges und dafür ist unser Sozialsystem geschaffen worden , was auch gut ist – aber junge gesunde Menschen müssen in Arbeit gezwungen werden , wenn Sie eine Leistung erwarten.

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