Abgeordnetenbezüge / Bundestagsdiäten / Kostenerstattung …

Red@

Warum werden Sie nicht selbst der nächste Abgeordnete Ihres Wahlkreises / Ihrer Partei?
Möchten Sie einmal erfahren was Ihr / ein Bundestagsabgeordneter alles noch so nebenbei verdient / bekommt?

Vielleicht denken Sie danach anders über einen Job in der Regierung.
Es lohnt sich.

Klicken Sie auf
:arrow: http://www.spiegel.de/flash/flash-22868.html

Sie sehen vor sich eine Skizze des Plenarsaals aus der Vogelperspektive (wie vor als Skizze dargestellt). Die Abgeordnetenplätze sind entsprechend der Parteizugehörigkeit farbig markiert.
Fahren Sie mit Ihrem Mauszeiger auf einen dieser Plätze und Ihnen wird der Name einer / eines Abgeordneten angezeigt.
Klicken Sie mit der Maustaste darauf und erhalten Sie weitere Infos.

Ein Bundestagsabgeordneter erhält für die Ausübung des Bundestagsmandats eine Entschädigung für den Ausfalle des Verdientes aus vorheriger Beschäftigung. Seit 01.01.2009  betragen diese „Diäten“ monatlich 7.668,00 EURO.

Neben dieser Grundvergütung bezieht jeder Abgeordnete eine Kostenpauschale und weitere Vergütungen. Die weiblichen Bundestagsabgeordneten erhalten selbstverständlich dieselben Beträge.
Das ist hier natürlich anders als in der freien Wirtschaft, wo Frauen für die gleich Arbeit etwa 25% weniger bekommen als die Männer.

Was Sie weiter noch alles bekommen, auf Antrag erhalten können bzw. nicht bezahlen müssen  ist übersichtlich im Artikel über  Abgeordnetenentschädigung bei Wikipedia  nachlesen.

:arrow: http://de.wikipedia.org/wiki/Abgeordnetenentsch%C3%A4digung

Unbedingt unterbezahlt ist ein Abgeordneter danach wohl eher nicht.
Die Grundbezüge allein sind sicherlich ausreichend.
Sonst wäre der Bundstag ja nicht so voll besetzt.
Daneben sind Hinzuverdienste z.B. aus der Wirtschaft durchaus möglich und ganz und gar nicht unüblich, wie die Übersicht zeigt, die der SPIEGEL zur Verfügung stellt (sieh oben).

Nehmen Sie das Schicksal deiner – meiner – unserer BRD in die Hand.
Werden Sie selbst Abgeordneter.
Es rechnet sich und ICH  rechne mit Ihnen.

Corinna aus Tostedt schrieb vor der Bundestagswahl diesen Beitrag:
:arrow:Was verdient  dein-mein-unser Abgeordneter?

10 Gedanken zu „Abgeordnetenbezüge / Bundestagsdiäten / Kostenerstattung …

  1. Finde die Zusammenstellung von Bezügen und Pensionsansprüchen mit wenigen Klicks sehr praktisch.
    Danke auch für die anderen Angebote wie Eure monatliche Arbeitslosenstatistik, den Armutsbericht oder die Anregung, sich mit Bundestagsdebatten und deren Protokollen zu beschäftigen. Von allein wäre ich darauf nicht gekommen.
    Dieter aus Peine

  2. Also das mit dem Heranziehen von Vergleichen zwischen Personen auf der Basis ihrer Besoldung, das stammt vielleicht eher von Herrn Westerwelle. Natürlich sind andere Werte viel wichtiger. Da stimme ich zu. Ganz bestimmt zählt das Arbeitspensum dazu, die Verantwortung ebenfalls und auf jeden Fall der Druck.
    Also wer so richtig Arbeiter ist und vielleicht sogar schon einmal arbeitslos war, der kann über dies alles nächtelang berichten. Und in die Öffentlichkeit werden z.B. gerade die Hartzer gezerrt.
    Ich finde die Kommentare allesamt durchaus lustig, sogar selbstironisch und möchte damit abschließen, dass ich hoffe, dass Dein Schlüpfer während einer Lifeübertragung auf dem richtigen Pult landet.
    Jungs und Mädels, lasst Euch den Spaß an der Politik nicht madig machen.
    Nicht umsonst drängen sich so viele scheinbar selbstlose Leute an die Krippe und ausgerechnet diese Positionen, dass wir sogar die Möglichkeit der Wahl haben.
    Macht macht sexy.
    Schaut Euch um.
    Die lieben uns doch alle.
    Unsere Familienministerin war gleich so begehrt, dass sie von einem Wähler vom Fleck weg geheiratet wurde.
    Das ist Demokratie vom feinsten.

  3. Na dann mal los! Wenn es so einfach ist in den Bundestag einzuziehen, macht es vor. Ich bin eurer erster Groupie, werfe auch mit Unterwäsche, versprochen!
    Aber leider, ist hier wohl eine ganze Menge Polemik im Spiel…und Neid. Ich war bei der letzten Bundestagswahl als Helfer live dabei und konnte sehen, welchem Streß und Druck man ausgesetzt ist. Ihr seit auf der Suche nach anstrengungslosem Wohlstand? In der Politik werdet ihr nicht fündig.
    Wieso werden Vergleiche mit anderen immer nur nach der Besoldung gemessen? Sind andere Werte nicht viel wichtiger: Arbeitspensum, Öffentlichkeit, Druck, Verantwortung,… vielleicht haben Menschen ihr gutes Entgeld ja manchmal sogar verdient…?!
    Aber niemand wird euch an einer Kandidatur hindern, also nur zu. Mein Versprechen steht!

  4. Ich verdiene etwa die Hälfte davon und erhalte keinen einzigen Zuschuss.
    Ich muss jeden Tag pünktlich auf die Minute am Arbeitsplatz sein, Überstunden und Notdienste schieben. Überstunden muss ich abbummeln. Aber wann? Wenn ich einen Blick auf meine Rente werfe wird mir hundeübel, ja kotzübel.
    Wo kann ich „Bundestagsabgeordneter“ lernen? Heute habe ich Urlaub und könnte mich darum kümmern.
    Gunther aus Aurich

  5. @Susan
    So stellte ich mir eine Traumberatung auf dem Arbeitsamt vor.
    Warum um Himmels Willen wird die Erwerbsrichtung „Abgeordneter“ nicht regelmäßig vorgeschlagen? Es gibt doch den Berufspolitiker. Kreissaal – Horsaal – Plenarsaal (also z.B. Mikßfelder/NRW) Laufend fordern uns die Politiker auf, es ihnen nachzutun.
    Ob Arbeitsloser oder Abgeordneter, beide bekommen ihr Geld vom Staat. Ich werde mich mal informieren. Mir so eine Chance vorzuenthalten. Das finde ich von der ARGE überhaupt nicht korrekt.
    Wenn es in den Talkshows um HartzIV geht, sollte viel mehr dazu ermuntert werden, dass sich gerade die Hartzer für unsere BRD direkt in der aktiven Politik einsetzen. Nicht mit Schneeschippen oder Vorlesen, das können die von der FPD- oder SPD-Spitze erst einmal selbst vormachen. Nein, direkt für unseren Bundestag – als mein-dein-unser Mann in Berlin.
    Und raus mit solchen „Volksvertretern“ wie Herrn Westerwelle und seinesgleichen.
    In NRW dürfte es für meine Kandidatur bereits zu spät sein. Da sind die Karten sicherlich bereits gemischt. Wirklich dumm. Wo wird danach gewählt? Ich bin flexibel, ich kandidiere wo ich gebraucht werde.

  6. Tach auch. Ich bin der Enno aus Philadelphia dichte beim Schauener See.
    Kennste?
    Eines ist mal ganz sicher: Regieren tu ich auch können! Habe ich zu Hause aufm Sofa vom Vadda gelernt. Regieren wurde mir quasi inne Wiege gelegt. Pa hatte auch zu allem, aber auch wirklich zu allem immer etwas zu sagen. Immer! Egal zu welchem Thema. Nichts hat ihm so richtich innen Kram gepasst. Papa war sozusagen übertalentiert. Also geistich meine ich. Mitte Hände hatte er es nich so dolle. Kein Politiker kam jemals an seine Hirn-Kappatzitet ran. Also auffe theoretische Ebene. Nee. Vastäste? Und ich wär sein Fleisch und Blut. Also sozusagen sein Ebenbild. Ich komme ganz nach ihm. Hat er gesacht.
    An die elejannte Wortwahl muss ich noch ein wenig was tun. Da konnte er mir nich so das Vorbild geben.
    Er war doch umme 1968 auch eher beim Kader der vermummter Straßenkämpfer vonne APOI. Also mehr so anne Front, wos die Keile gab. Mit dem Rudi Dutschke aus der ersten Demoreihe und dem teufelischen Fritz aus der Kommune 1, also die, die alle an die Uschi rumgemacht haben, hatte er eher weniger zu tun. Also auch wegen die Verständigung. Deshalb konnte er sich deren Sprache auch nur so in etwa angewöhnen. Also nicht ganz.
    Freunde, Ihr braucht bestimmt einen Krieger, sone unkaputtbare und originale Lichtgestalt aus dem Volk.
    Also mir!
    Ich mach mit mit Euch.
    :Bürger in den Plenarsaal!

  7. Was sollen diese lächerlichen „Bewerbungen“.
    „Ich“ interessiere mich für so einen Job und das ist gut so. Basta! Würde ich mal sagen. Ich kann mit heißen Sachen bestens umgehen und brauche diese nicht mit spitzen Fingern anzupacken.
    Gebt mir Eure Stimme. Ich versichere Euch: „Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“
    Übrigens ich bin nicht aus Hessen, aber ich wäre für die schweigende Mehrheit schon ein Gewinn. Sogar für die hessische.

  8. Ich staune nicht schlecht und vermute, dass die Verdienstmöglichkeiten sogar so attraktiv sind, dass sich zuhauf Rechtsanwälte finden, die sich unserer Interessen annehmen. So wie wir von ihnen vor Gericht vertreten werden. Immer auf unser Risiko und stets auf unsere Kosten.
    Susan, ich komme mit.
    Schick mir ein Foto, damit ich Dich auf dem Weg nach oben erkenne, wenn ich Dich einhole.
    Ich muss nur noch eben mal das 16. Semester meines Studiums beenden [Studiere Wirtschaft. Alle Arten. Sind ja auch viele]. Oder mach ich das lieber weiter nebenher? Spätestens dann geht es aber direkt aus dem Hörsaal in den Plenarsaal.
    Zu Dir Susan!
    Ich würde gern neben Dir sitzen. Machst Du später auch noch in Parfüm? :wink: Welche Partei wirst Du Dir aussuchen? Wo fehlt der politische Nachwuchs? Hast Du Dich schon entschieden?

  9. Das ist endlich einmal ein brauchbarer Tipp!
    Gestern war ich bei der ARGE. Mein Fallmanager gibt mir zwischen den Zeilen zu verstehen: „Nichts da für Sekretärinnen – höchstens Zeitarbeit!“. Ich wurde vor 6 Wochen in eine 3-Monats-Quali gesteckt. Dort lerne ich z.Zt. gerade, dass ich Managerin in einem Parfumkonzern wäre und ein neues Produkt weltweit auf den Markt bringen muss. Ich habe nur 50 Millionen im Etat und damit muss ich auskommen.
    Also mit großen Summen lerne ich gerade umzugehen, als Managerin habe ich eine ganz andere Sicht auf die Dinge und weltweites Handeln und Recherchieren ist mir in Kürze auch nicht mehr fremd. Ein wenig fehlt es noch am Outfit und am Kleingeld. Aber das hole ich mir. Ich werde Bundestagsabgeordnete.
    Zu hoch gegriffen?
    Warum? Wenn eine Alo lernt, sich als Managerin zu fühlen, dann ist der Griff nach einem Abgeordnetenstuhl doch eher unterqualifiziert. Scho‘ recht. Ich sollte lieber klein anfangen. Eben drum. Damit etwas aus mir wird gehe ich erst einmal in den Bundestag. Quasi als Praktikum. Danach in die Wirtschaft oder eine Stiftung für ausgediente Politiker.
    Ein Schritt nach dem anderen.
    Kommt jemand mit?
    Zu zweit ist der Weg nach oben nicht gar so langweilig.
    Geh ma‘!

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