5,2 Millionen offene Arbeitsstellen in unserer BRD

Red@
Für unsere Statistiker und Vorausschauenden habe ich eine neue, spannende Lektüre aufgestöbert.
Der :arrow: vbw   (übrigens eine empfehlenswerte Fundgrube für Lesenwertes aus Sicht der Wirtschaft) hat diese Studien bei der Prognos AG in Auftrag gegeben.

:arrow: Arbeitslandschaft 2030 – Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise
mit den drei Downloadangeboten: 1. Kurzfassung; 2. Langfassung oder 3. Anlagenband mit Ergebnistabellen für Deutschland.

Aus dem Kurzbericht: Blatt 18 des PDF-Dokuments (Seite 16 des Berichts) zeigt per Saldo eine übersichtliche Grafik über die Entwicklung des Arbeitskräftemangels in unserer BRD.
Bis 2030 werden sich die offenen Stellen bis auf 5,2 Millionen aufsammeln.
Ziehen sich die aktuell parallel verlaufenden beiden Krisen auf dem Finanzsektor und in der Wirtschaft doch noch etwas in die Länge, kann dies zur Folge haben, dass dann eben nur 4,2 Millionen offene Stellen im Angebot sind.

2 Gedanken zu „5,2 Millionen offene Arbeitsstellen in unserer BRD

  1. Tja, ich würde sagen, dass im Jahr 2030 die Arbeitslosigkeit bei über 50 Jährigen keine so große Rolle spielt, wie heute. Der Fachkräftemangel wird die Wirtschaft zwingen ihre Belegschaft so lang wie möglich zu binden. Außerdem ist diese (meine) Generation mit dem schnellen Zyklus des IT-Zeitalters vertraut und kann sich besser an neue Technologien anpassen.
    Deutschland wird ein Vorreiter bei den verschiedensten Umwelttechnologien sein und der Lohnunterschied zwischen den Industrieländern und den Schwellenländern wird geringer sein als heute. Deshalb steigen die Chancen für die Inlandfertigung von Industrieerzeugnissen.

    Die EU wird als geschlossener Staatenbund mit einer europäischen Zentralregierung auftreten und die Interessen ihrer dann 35 Mitgliedsstaaten mit den knapp 600 Millionen Menschen vertreten. Russland stellt einen Mitgliedsantrag und die USA denken ziehen sich aus dem Iran zurück.
    Außerdem sehe ich keinen Grund, warum man nicht Chinesisch oder Indisch lernen sollte. Für die Berufschancen ist das auf jeden Fall von Vorteil!

  2. 2030 bin ich 55 Jahre alt, nicht mehr auf der Höhe der Zeit und wahrscheinlich gehöre ich dann, wie in Kürze meine Eltern, der vor der Wahl Arbeitslosigkeit oder Minilohn stehenden Spezies der zu jeder Zeit „zu alten Arbeitnehmer“ an.
    Zusammen mit dem für jenes Jahrzehnt ebenfalls angekündigten Zusammenbruch des Weltklimas wäre es ja dann sowieso schnurz.
    Ich könnte dem Klima nicht ausweichen und der Lage am ebenfalls zusammenbrechenden Arbeitsmarkt auch nicht.
    Außerdem glaube sowieso fest daran, dass, sollte uns das Weltklima über 2030 noch etwas Zeit geben, sich die ganze Sache mit dem Jobs anders entwickeln wird.
    Heute gehen die Firmen ins Ausland, weil hier die Löhne zu hoch sein sollen. Morgen gehen die restlichen Firmen ins Ausland, weil dort die Kundschaft sitzt. Hierzulande werden sie dann die Dinge fertigen lassen, die unqualifizierte Geringverdiener am Fließband oder in flexiblen Garagenwerkstatten noch zustande bekommen.

    Ich werde also wohl oder übel Kinder haben müssen, die chinesisch lesen und schreiben lernen, im besten Falle sogar auch indisch. Die ihr Abitur machen, im Schnellkurs studieren und nebenher ein Handwerk erlernen. Die dann nach dem Studium sofort ins Reich der Mitte oder in die indischen Weltmacht auswandern, sich dort integrieren, sich als westliche Gastarbeiter verdingen und vom Lohn soviel nach Hause schicken, dass die armen Eltern nicht verhungern.
    Der Niedergang des Abendlandes ist Programm :!: Wetten :?:

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