Das Beben ist noch nicht vorbei. Die Wirtschaft wackelt. Und damit unsere ganze Zukunft.

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Experten befürchten, dass in diesem Jahr die Zahl der Kreditausfälle erheblich zunimmt. Besonders argwöhnisch wird die Sparte der gewerblichen Immobilien betrachtet.

Noch immer ist der amerikanische Bankensektor vollständig am Boiden. Von uns Bürger unserer BRD vollkommen unbeachtet hat sich die Finanzkrise bei den Regionalbanken immer weiter negativ entwickelt.
Der schweizer Tagesanzeiger schreibt:

Aktuell werden hier 702 amerikanische Finanzinstitute mit einer Bilanzsumme von 403 Milliarden Dollar vom Ruin bedroht.
Der britische  Bankenriese HSBC erhöht die Reserve für Kreditausfälle bereits auf 26,5 Milliarden.
:arrow: [hier klicken, um den mit Fakten und Zahlen reichlich versehenen Artikel zu lesen]

Dieses bedrohte Geld muss irgendwie im Finanzmarkt aufgefangen und wieder zur Verfügung gestellt werden, wenn nicht weitere Bankinsolvenzen folgen sollen. Das ist dann wie Domino. Stürzt eine Bank, zieht sie unweigerlich eine andere mit sich.
Die Folgen für die Bevölkerung, den Finanzmarkt der USA und den Rest der Welt sind nicht absehbar.
Wir haben es erlebt und spüren es doch immer noch.
In jeder Familie!

Noch immer stellt auch der US-Kreditkartenmarkt für die USA und die Finanzwelt (das sind – wir wissen es jetzt – letztendlich immer wieder wir Bürger und Sparer) ein riesiges Problem dar.
Erinnern wir uns, die Rede war von 600 Milliarden Dollardie sich in diesem Wirtschaftssektor aufgetürmt haben. Der US-Bürger lebt mit der Kreditkarte und wird eine gesperrt nimm er die nächste, um damit die Sperrung der vorherigen aufzuheben und weiter einkaufen zu können. US-Bürger verfügen immer über mehrere dieser Karten. Mit nur 1 Kreditkarte wäre er handlungsunfähig.

Und dann die Bedrohung durch die vorerst gerade einmal 5 geouteten EU-Staaten (Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien) deren miese Staatshaushalte uns Sorgen bereiten.
Wobei ich fürchte, dass diese lediglich die Spitze des Eisberges sind.
Wir Europäer werden merken, dass uns nicht nur die Banker mit ihren toxischen Anlagen angeschmiert haben.
Wir werden auch bitter feststellen, dass unsere Regierungen mit dem Geld nicht sorgsam, sondern verschwenderisch umgegangen sind. Für unsere BRD wird das Schwarzbuch der Steuerverschwender, welches der Bund der Steuerzahler jährlich zusammenstellt, noch ein Buch der Offenbarung werden.

Sage ja niemand, wir hätten das nicht gewusst!

Sage niemand, dass eine Bundesgartenschau rausgeworfenes Geld der Steuerzahler ist, dass eine Leichtathletik Weltmeisterschaft, wie zuletzt in Berlin, verpulvertes Steuergeld ist, dass der Umbau des Stuttgarter Bahnhofs dem Verbrennen von Milliarden Steuer-EURO gleichkommt.
Jeder kennt mehrere solcher Beispiele. Eine komplette Auflistung dieser Unsinnsausgaben würde uns vielleicht endlich doch einmal zum Heulen bringen.
Doch niemand sagt etwas. Man könnte sich ja die Zunge verbrennen, man könnte ausgelacht werden, man könnte ja in den Verdacht geraten, dass man von Wirtschaft nichts verstünde.

Die verführerische Formel lautet:
Wirtschaft ist: Steuern senken, Löhne runter, soziale Leistungen reduzieren und das führt dann im Ergebnis unweigerlich zum Anfachen der Konjunktur.
Da haben unsere FDP-Experten ausnahmsweise einmal vollkommen recht. Wenn man ganz unten angekommen ist, so bei wirklich NULL, dann gibt es nur noch ein Richtung. Für die Überlebenden geht es dann eigentlich und wenn überhaupt wieder aufwärts. Das Positive ist, wir brauchen nichts zu tun. Nach unten geht es für uns automatisch.

Verschweigen uns unsere Politiker z.B. unser charismatischer Wirtschaftsminister, dass wir bereits bei dieser NULL angekommen sind?
Oder halten sie lieber den Mund, um uns, unseren Kindern und Enkeln weiter bundesdeutsche Staatsanleihen für unsere Altersversorgung andrehen zu können, die zumindest ihre Pensionen gewährleisten sollen?

Wie immer verschließen wir die Augen vor Bedrohungen, ganz egal um welche es sich handelt.
Bereits geringe Einschränkungen der bequemen Lebensführung werden als eine solche Bedrohung angesehen., konsequent abgelehnt und auf später verschoben.
Wieso ich zuerst, warum nicht mein Nachbar?

Die größte Bedrohung für unsere Zukunft sind jedoch wir Lämmer der schweigenden Mehrheit selbst.
Wir sperren uns ja nicht einmal wenn wir zur Schlachtbank geführt werden. Um uns abzulenken reicht es vollkommen aus, dass der Metzger lauthals überall davon spricht, dass er zuerst und zum Wohle der meckernden Herde die schlachten wolle, die nichts tun. 
Na super, das wollten wir doch eigentlich auch.
Dann, so meint er aber tatsächlich, wendet er sich uns zu. Wenn die Weide abgerast ist sind wir anderen auch noch dran!
Wer würde das bezweifeln?

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