Frau Käßmann, der angetrunkene Engel

userlogo ellaDie Ratsvorsitzende der EKD (Evangelische Kirche Deutschlands) ist kein makelloser Engel!
Gott sei Dank.
Margot Käßmann hatte 1,54 Promille Alkohol im Blut und bretterte durch die Innenstadt..
Sehen wir es einmal positiv, sie hatte beachtliche 998,46 Promille Blut im Körper.
Und das ist deutlich mehr als die meisten „Aloholsünder“, die sich von den Verkehrshütern erwischen lassen.
Geht doch!
Richtig ist es nicht, dass sie eine rote Ampel übersehen hat, aber als Bischöfin sollte sie sich auf den übergeordneten Schutz ihres himmlischen Arbeitgebers verlassen können.
Ich finde es unangemessen, dass jeder, der ein öffentliches Amt inne hat, sich rund um die Uhr unmenschlich korrekt verhalten soll.

Hat Frau Käßmann keinen Feierabend?
Wenn sie jetzt ihren „Lappen“ abgeben und zu gegebener Zeit einen psychologischen Eignungstest ablegen muss, dürfte das doch wohl reichen.
Schließlich braucht sie ihre Fahrerlaubnis nicht, um ihr kirchliches Amt auszuüben.
Sie ist also uneingeschränkt diensttauglich und kann in ihren Predigten nun auch zu diesem Thema aus eigenem Erleben sprechen.
Endlich eine authentische Kirchenfrau.

Bekommt Sie ihren „Schein“ nicht wieder, hat ihr himmlischer Chef sie aus dem Verkehr gezogen und sie fährt in Zukunft auf der Rückbank ihres Fahrzeuges durch unsere BRD.
Da kann sie dann in aller Ruhe zum Feierabend eine leckere Weinprobe machen und mit ihrem Chauffeur fröhlich an Rapversionen diverser Kirchenlieder arbeiten.

Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.

Ich finde diese Frau ist ganz passabel.
Schließlich redet sie nicht drum herum und drückt sie sich nicht vor den Folgen ihres Vergehens.

Warum höher bestrafen, als den Familienvater, der seine Geburtstagsfeier mit der Abgabe seines Führerscheins bezahlt.

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Über Ella

Ich bin Ella (inzwischen ziemlich über die 50), lebe auch in unserer BRD, sehe Geschehen u. Dinge oft anders u. habe ständig was zu sagen. ER hat gesagt, ich soll's lieber schreiben, als dauernd auf ihn einzureden. Wenn Ihr zukünftig auf "unsereBRD" meinen Stuhl seht, dann wisset, dass ich was mitzuteilen habe. Neuerdings nutzt unser erwachsener Sohn ebenfalls meinen Blog-Zugang u. tippt hin und wieder etwas in die Welt.

4 Gedanken zu „Frau Käßmann, der angetrunkene Engel

  1. ich bin mir sicher, dass eine so ungewöhnliche und ungewöhnlich begabte person wieder nach oben kommt. ich hoffe es wenigstens. es wäre für uns gläubige und die medien echt zu schade, wenn der evangelischen kirche eine so außergewöhnliche begabung versagt bliebe.
    gewähren wir ihr, uns, hannover, unsere brd, dem straßenverkehr und der kirche eine pause.

  2. Schade, dass diese muntere Frau nun doch zurücktritt. Sie ist und bleibt ein echtes Markenzeichen für uns Evangelen. Unser Erfinder „Marin Luther“ hätte sie ganz bestimmt ermuntert wegen einer so alltäglichen, menschlichen Verfehlung nicht aufzugehen und mit uns und ihren Fehlern zu leben.
    Sie sollte vor den Verkehrsrichter treten und ihre Tat ganz ruhig mit den berühmten Worten erklären: „Hier steh ich nun, ich konnte nicht anders!“ :wink:
    Das wäre für die Medien dann mal ein echter Abschiedsknüller und würde unsere kleine Bischöfin für uns Evangelischen für immer unvergesslich machen.
    Sehr, sehr schade um unsere intelligente, muntere, sprachgewandte und außerdem noch hübsche Landesbischöfin.

  3. Wer stark angetrunken (1,54 Promille ist sehr viel) noch mit dem Auto fährt, muss bestraft werden. Möglichst hart, schließlich gefährdet er sich selbst und vor allem auch noch andere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.
    Dabei ist es uninteressant, ob es sich um einen Dachdecker oder die Vorsitzende der Ev. Kirche handelt. Eigentlich interessiert mich gar nicht, was Frau Käßmann in Ihrer Freizeit macht.
    Mein Verhältnis zu EKD Vorsitzenden ist eher gespalten. Sie hat in Ihren Reden einige beachtliche Äußerungen gemacht, dass ist schon wahr. Allerdings ist Sie auch in der komfortablen Position keine Verantwortung tragen und keine innen- sowie außenpolitischen Entscheidungen treffen zu müssen. Aus einer solchen Position heraus lässt sich leicht die Moralpeitsche schwingen.

  4. Betr.: Margot Käßmann
    Endlich haben wir eine unerschrockenene, authentische Ratsvorsitzende die sich nicht scheut, auch mal anzuecken und nicht politisch „korrekt“sein will (Jesus hat auch drauf gepfiffen).
    Nun das! Natürlich war das falsch und niemand, davon bin ich überzeugt, leidet jetzt mehr als Frau Käßmann selbst. Was mich mehr als stutzig macht sind der passende Zeitpunkt und zu viele praktische „Zufälle“. Sie hat sich kürzlich den Mund verbrannt (fand ich gut), niemand hat sie nach der Feier am Fahren gehindert, die Polizei war zur Stelle und die Presse auch.
    Ohne ihr Verhalten zu entschuldigen – aber das stinkt zum Himmel!!!
    Ich bin übrigens gestern nach 23 Jahren wieder der ev. Kirche beigetreten und hoffe, dass ich dies nicht gleich wieder bereuen muss – weil eben diese Kirche nicht felsenfest zu ihr steht.
    Sie bekommt dieselbe Strafe wie jeder andere und das muss genügen! Bei ihr kann man wenigstens sicher sein, dass sowas nie wieder vorkommt, bei vielen anderen nicht.

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