Konsumkredite + Steuersenkung


Alle aufgenommenen Konsumkredite, Hausfrauenkredite, Ratenkredite für z.B. Möbel, Autos, elektrische Geräte, Urlaub usw. (ohne Haus- und Grundbesitz) belaufen sich zusammengerechnet auf rund 130% des in unserer BRD verfügbaren Einkommens.
Ganz schön happig. Nicht wahr?

Werden jetzt die Steuern gesenkt, werden voraussichtlich 60% von dem „verfügbaren Mehr“ gleich wieder wirtschaftsbelebend ausgegeben. Der Rest wird gespart oder zur Tilgung der Kredite eingesetzt (ohne Mehrwert zu schaffen).
Da fragt man sich schon, ob eine Steuerentlastung die Wirtschaft wirklich so ankurbelt, wie es uns immer vorgerechnet wird.

Das mit dem Ankurbeln ist nämlich so eine verzwickte Sache.
Wir haben es ja bei Stützung der Banken mit Staatsmitteln erlebt.
Das meiste Geld, welches die EZB zur Bankenstützung billigst ausgab (knapp 500 Milliarden Euro),  wurde innerhalb des Bankensystems gleich wieder sicher angelegt. Haufenweise sogar dort, wo es gerade erst herkam (EZB), aber mit höheren Guthabenszinsen als für den Kredit selbst zu zahlen war.
Versuchen Sie das einmal bei Ihrer Bank.

Christa
aus Heidenheim
(An RED.: Vielen Dank für die Hilfe bei meinem Mitstreiter-Konto)

Ein Gedanke zu „Konsumkredite + Steuersenkung

  1. Schon wunderbar, was mit dem Geld aus dem Konjunkturpaket gemacht wird. Wunderbare Life-Satire. Vorallem die Vorstellung, dass das Geld letzendlich vom Steuerzahler kommt macht das Ganze noch viel absurder. Ich glaube sowieso, dass (unabhängig vom Wahlausgang) keine Steuersenkungen zu erwarten sind, jedenfalls nicht im nächsten halben Jahr. Aber die vorgetragene Rechnung mit der Parole „Steuersenkung“ verkauft sich natürlich immer ausgezeichnet.

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