Hoffnung für Langzeitarbeitslose wieder einmal enttäuscht. Sogar schon zur bloßen Begleitung Demenzkranker zu doof?

userlogo ellaDie Aachener Nachrichten online.de geben es uns heute, am heiligen Sonntag, schriftlich:
Langzeitarbeitslose sind in der Pflege als Demenzbegleiter einfach nicht gut genug.
Die meisten wären der Belastung dieses knochenharten 2000-Euro-Jobs überhaupt nicht gewachsen. Das wäre schließlich auch kein Zuckerschlecken. Das ist etwas für Leute mit Psyche. Und die – so unterstellt Michael Conzelmann, Prokurist der Evangelischen Heimstiftung in Stuttgart – wäre bei Langzeitarbeitlosen einfach nicht vorhanden. Sonst wären sie ja wohl auch nicht so lange Zeit ohne Arbeit.
Deshalb müssten diese Jobs an andere Interessierte vergeben werden. Zum Beispiel an welche aus den eigenen Reihen, die diese gut honorierten Jobs doch vorzugsweise lieber selbst einnehmen. Ehe sie vielleicht jemand wegschnappt.

Schuld haben natürlich die Jobcenter, denn auch dort säßen bedauerlicherweise Mitarbeiter als  Berater herum, die keinerlei Ahnung von den Anforderungen an diesen Berufes hätten,  deshalb bereits bei der Auswahl unter den möglichen Bewerbern schluderten und diesen somit die Chancen im Keime erstickten.

Hier klicken und schon sind Sie mittendrin.

Langzeitarbeitslos = labil und psychisch schwach und in den Fängen untalentierter Berater?

Na, das kann ja noch lustig werden, wenn nach der Wahl die Zuschüsse für Kurzarbeit ausfallen, die politische Schönwetterstimmung der knallharten Tagesrealität weicht und die lächelnden Augen unserer Politiker für die nächsten 3  Jahre und 9 Monate wieder kalt und geringschätzig auf uns herabschauen.
Wenn uns kein Honig mehr um’s Maul geschmiert wird und wir für lange Zeit nicht mehr der Souverän der Politiker sein dürfen.

Eure Ella.

3 Gedanken zu „Hoffnung für Langzeitarbeitslose wieder einmal enttäuscht. Sogar schon zur bloßen Begleitung Demenzkranker zu doof?

  1. Vielleicht stimmt es ja, dass die Jobcenter für einen solchen Fall nicht fachgerecht besetzt sind. Dann könnten doch diejenigen, die diese Jobs anbieten vor einem Fortbildungskurs eine Art Casting durchführen.
    „Die xyz-Kirche sucht den Super Demenzbetreuer“. Das kann doch nicht so schwer sein, dass klappt doch sogar bei den privaten Fernsehsendern ganz toll und alle sind happy. Und außerdem könnten die suchenden Institutionen die dadurch gefundenen Talente auch innerbetrieblich auf allen Etagen selbst bestens einsetzen.

    Also Langzeitarbeitslose, lasst Euch informieren, lasst Euch an den Türen nicht abweisen und vor den Schreibtischen nicht abkanzeln.
    Setzt Euch durch! Denkt in solchen Momenten daran, Ihr hättet gerade einen akut Demenzkranken vor Euch und handelt danach mit Geduld und Feingefühl.

    IHR SCHAFFT ES !

  2. Ehe die einem longtime Hartzler so eine Wonnejob mit 2.000 Euro geben, muss schon der Himmel einstürzen. Klar holen sich diese Jobs diejenigen, die an der Krippe sitzen. Wären ja selbst demenzverdächtig wenn sie es nicht täten.
    Schlimm ist aber, dass die hochnäsigen Typen von der ARGE so schlampen.

  3. Tja, da gehst’te jetze aba ma in’nen richtigen Kreislauf rein.
    Kaum bist’te erst ma längere Zeit ohne Maloche, weil dein Chef z.b. Autositze hergestellt hat, die nu ma nich mehr gebraucht werden und bist jetze auf Hartz-4, bist’te in’ne Augen von’ne Leute z.B. auch vom studierten Herrn Missfelder (CDU-NRW) nicht mehr in’ne Lage mit deine knappe Kohle auszukommen (könnte er aber bestimmt auch nicht) bzw. kann’ste mit einem 10-ner mehr im Monat überhaupt nicht mehr verantwortlich selber umzugehen. Setzt als Hartz-4ler alles sowieso sofort nur in Sprit und Alohol um. Das machen doch alle Hartz-4ler so, denkt sich Missfelder so in seinem Kopp drin, seit SPD und die Grünen die zusammen mit einem VW-Chef aus der Südamerika-Connection erfunden haben.

    Und da’de ja langsam selber verrückt würst, bist’te ja als Demenzberater auch wirklich nicht mehr geeignet.
    Logisch!
    Brauchst ja selber bald einen, weil das Jobcenter dich auch nich mehr helfen kann. Sind ja selber doof. Sachste doch mit deine eigenen Worte.

    Da kommst’te nu nach jahrelangem Hartz-4 und 600 Bewerbungen schon ma von’ne erste Reihe aus’se Beklopptenfront und dann würst’te nicht mal mehr von denen als Fachmann anerkannt, die dich vorher mit ihren Versprechungen blöde gelabert haben und jetzt vor der Wahl mal wieder lobhudelnd und hosianaversprechend kurz aus ihre sonst so undurchdringlich verschlossenen Löcher kommen.

    Was is’en dat für’n bodenloser Schwachsinn.
    Wat war ich doch bescheuert, dass ich gerackert und geschuftet habe.
    Jetzt bin ich zum Dank durch’e Bankenkrise und’te Dummheit von mein Chef also sogar schon zu doof für die Hilfe von’de Demenzkranken.
    Is das nich’en Elend?

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