FDP – Anwalt – Wahlkreis – Interessenkonflikt?

Was mich ziemlich wundert.

Die FDP stellt sich als Vertreter des Mittelstands dar.
Viele FDP-Mitglieder – auch im Bundesrat – sind natürlich Anwälte.

ABER: Wie kann ein Anwalt und FDP-Mitglied einen Arbeitnehmer bei dessen Kündigungsschutzklage gegen einen mittelständischen Arbeitgeber vertreten, der ebenfalls FDP-Mitglied in derselben Stadt ist und diesen Anwalt in seinem Wahlkreis als Kandidaten für die Bundestagswahl  mit aufgestellt hat?
Oder überhaupt gegen einen Mittelständler? Sind nicht alle Mittelständler potentielle FDP-Wähler?

Muss er seine(n) Mandanten auf einen möglichen Interessenkonflikt hinweisen?

Pedro  aus Ottstedt am Berge

Ein Gedanke zu „FDP – Anwalt – Wahlkreis – Interessenkonflikt?

  1. Sorry, das ist rein theoretisch – und in der Praxis absoluter Quatsch.

    Selbst wenn alle Mittelständler UND alle Anwälte die FDP wählen würden, gäbe es keinen Interessenkonflikt der eine anwaltliche Vertretung verhindert.

    Die FDP ist sicher nicht das gelbe vom Ei. Aber diesmal -durch lange Oppositionszeit ? (oder durch was auch immer) – aber derzeit und diesmal die beste Alternative zu den sogenannten großen Volksparteien die uns nur zum gläsernen Bürger gemacht haben. Dabei würde Deutschland ein gläserner Staat guttun.

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