Ulla Schmidt und ihr Spanienabenteuer

Unsere Krankenministerin Ulla Schmidt hat es uns erklärt und ich habe folgendes verstanden:

 

Sie hat ihren Dienstwagen weder heute noch früher unangemessen genutzt. Schließlich haben die Abgeordneten das Gesetz hierfür beschlossen und das ist doch dann die Schuld der wählenden Steuerzahler, denn schließlich haben die doch die Abgeordneten selbst gewählt.

Es war nämlich so:

Gesundheits-Ulla hatte einen wichtigen Termin in Spanien. Sie musste unerwartet ganz dringend einer Handvoll Spanien-Rentnern die Politik der aktuellen Bundesregierung und der SPD-Regierung nach der kommenden Wahl erläutern.
Das war wirklich gaaaaanz unbedingt erforderlich.
Sie stand also von ihrem Schreibtisch auf, setzte sich in einen Flieger und machte sich auf den Weg. Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen: „Oh Gott Frank-Walter, wie konnte mir das nur passieren. Ich brauche ja einen Schreibblock und einen Kugelschreiber für die Autogramme.“

Wer uns‘ Ulla kennt, der weiß was jetzt passiert.
Handy raus und sofort gehandelt.
Hallo Chauffeur, mach Dich auf die Socken, packe Dir mein Notfall-Minibüro auf den Rücksitz und komme sofort nach Spanien. Es eilt. Und nimm jemanden mit, der unterwegs die Sachen festhält, wenn Du durch die Gegend rast. Pronto!

Der Driver setzte diesen Befehl ohne Verzug in die Tat um, nahm ohne lange zu fackeln seinen Sohn bei der Hand, setzte diesen auf die Rückbank und sagte: „Du bewachst jetzt die Sachen von Tante Ulla. Und, dass mir nix vom Sitz rollt oder wegkommt!

Und so kam es, dass der Dienstwagen so plötzlich und für uns Bürger unerwartet in Spanien auftauchte.
Natürlich hatte der rasende Dienstbote es eilig seiner Herrin die dringend erforderliche Büroausstattung an die Hand zu geben, Er fuhr mit qualmenden und quietschenden Reifen vor das Hotel, in welchem seine Herrin residierte, sprang aus dem Fahrzeug, riss die hintere Seitetür auf, zerrte Sohn und Büroausstattung heraus, wandte sich um und rannte „haste was kannste“ in Ullas Zimmer. Das repräsentierte inzwischen ja das Ministerium und somit war Eile geboten.

Leider vergaß der dienstbeflissene Lakai das Fahrzeug der Bundesrepublik Deutschland zu sichern und so nahm ein vorbeischlendernder Liebhaber dieser Automarke die günstige Gelegenheit wahr, um eine Spritztour zu machen. Ein Spanier gönnt sich ja sonst nichts.
Aber stellen wir uns einmal vor, wie erschrocken er die Hände von Lenkrad gerissen haben sein muss, als er auf spanisch aus dem Autoradio hörte, in was für einem Fahrzeug er saß und durch die Landschaft gondelte:

Auto – Deutschland – Ministerin – Abwrackprämie – Dieb bei den „cojones“ packen und auf die Hörner nehmen!

Das war selbst dem ansonsten als tapfer bekannten „el Cid“ zu viel.
Er sprang – wie vom Stromschlag getroffen – sofort aus der heißen Karre, ließ sie stehen  und machte sich auf und davon – – ohne sich auch nur noch einmal umzudrehen. Der spanische Abschied.

Ich glaube so war’s.
Von wegen das wäre Urlaub gewesen.
Der kam doch vollkommen überraschend und ungeplant erst danach, um diese Strapazen im Dienste unserer BRD  zu verarbeiten.

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