Berlin ist total pleite! Sehe ich es auch locker u. sportlich?

Mir gehen folgende Gedanken nicht aus dem Kopf:

Meine Firme, die Spiele herstellt, wäre auf Jahrzehnte unrettbar und in zig-facher Millionenhöhe überschuldet, ich hätte privat dafür gebürgt und sogar meine Frau und meine beiden gerade volljährigen Kinder hätte ich mit jeweils gut 18-tausend Euro über deren Köpfe hinweg in meine Misere mit hineingezogen.
Ich könnte z.B. deren Ausbildungsversicherung verjubelt haben.
Jetzt könnte ich annehmen, um den Schein zu wahren und so zu tun, als ob ich keine Probleme hätte, sollte ich den Parkplatz meiner Firma umgestalten, sollte Musikgruppen bestellen, volksfestartige Veranstaltungen organisieren, Werbung in Funk-,  Fernsehen und Internet schalten und mindestens 14 Tage lang „die Sau rauslassen“.
Alles für den guten Ruf und im Interesse meiner Firma und der Mitarbeiter, die im weiteren Sinne für diese Handlung natürlich mit aufkommen müssen, denn Sie sind es die ggf. ihren Job verlieren oder auf Gehalt verzichten müssen, damit die Kosten wieder reinkommen.
Gefragt habe ich sie natürlich nicht.
Warum denn auch?!

Finden Sie das gerecht?

Was sagen Sie dann dazu, dass in einer absolut pleite gegangenen und vollkommen herunter gewirtschafteten Stadt, die sage und schreibe 60 Milliarden Schulden hat, für einen Aufwand von 20 lächerlichen Millionen (verlogen gering geschätzt und positiv ins rechte Licht gerückt) die Weltmeisterschaft der Leichtathleten stattfindet?
Obwohl nicht einmal mehr die „Stadtbahn“ fahren darf, weil es schon lange keine Kohle mehr für die Mindestwartung der Fahrzeuge gibt und aus reinem Geldmangel Leib und Leben von Millionen von Fahrgästen leichtfertig aufs Spiel gesetzt wurde.

Ist eigentlich alles nur noch ein Spiel?
Finden Sie das nicht auch vollkommen beknackt, wie unser aller Geld zum Fenster hinaus geworfen und vollkommen vernichtet wird?

Wehe Sie beziehen „Stütze“, weil der Chef Ihrer Firma sich auf Rat seines Bankers bei den Lehmann Brüdern verzockt hat und eben dieser Banker ihm heute keine Kohle mehr leiht, weil er ja nicht mehr kreditwürdig ist und Sie nun aus deisem Grunde entlassen musste.
Ihr Vermögen würde ganz hart und unerbittlich aufgerechnet, nix ist mit Spielen und Vergnügen.

Vergessen wir nicht die segensreichen Ideen unseres ehemaligen Volksberaters und Finanzberliners Sarrazin für Hartz IV – Bezieher, die in Berlin leben und durch ihre Wünsche und Bedürfnisse dem Ideal-Berliner (Wowereit?) zur Last fallen.

Und das ist gut so?

Womöglich arbeiten ausgerechnet die aber eines Tages wieder und zahlen Ihre Schulden an die Gesellschaft zurück. Frank Walter Steinmeier schwärmt gerade von der Vollbeschäftigung !
Zahlt eigentlich auch ein Berliner Senator für den Schaden den er angerichtet hat, als er sich bereicherte und Berlin an den Bettelstab brachte?

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