18.07.2009 – Ein guter Tag für Hamburg?

Dubai muss jetzt die Schwimm-WM austragen und die Kasse der Hansestadt hat geschätzt mindestens 45 Millionen Euro eingespart.
Welt-Online schrieb dazu den Artikel „Hamburg scheitert mit Bewerbung um Schwimm-WM“ (hier klicken)
Wobei zu berücksichtigen ist, dass allein die Bewerbung um diese Weltmeisterschaft schon erheblich mehr als 1 Million gekostet hat.
Kasse bereits an allen Ecken und Enden brennt?
“panem et circenes“  war bereits vor knapp 2.000 Jahren in Rom das Mittel des Senats zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise.
Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Doch die verantwortlichen „Anschieber“, mit anderen voran an der Spitze unser Bundesinnenminister Schäuble (Kandidat für Brüssel) mögen dies trotz der aktuellen Wirtschaftskrise und unter dem Eindruck des HSH-Bankendesaster nicht als Glücksfall ansehen. Sie wollen statt dessen unvermindert an ihren Plänen festhalten und sich erneut bewerben.

Sind die Hamburger wirklich bereit ihren knappen Zaster so durch den Schornstein zu jagen? So ohne jeden nachhaltigen wirtschaftlichen Vorteil, ohne einen nachvollziehbaren und länger als 3 Monate anhaltenden Prestigeanstieg?
Ich kann es nicht glauben.

Was haben z.B. Hannover, das Land Niedersachsen und unsere BRD von der EXPO, die der ehemalige Ministerpräsident Gerhard Schröder vehement erstritten hat?
Sie wurde so hoch gelobt und dem Volk mit wohlklingenden Worten schmackhaft gemacht. Manchmal kam man sich schon als der dümmste aller Versager vor, wenn man sich kritisch dagegen aussprach oder auf die EXPO von Sevilla verwies, wo die Stände der Nationen als ungeliebte Hinterlassenschaft für 1 EURO je Stück angeboten wurden (Käufer sollte die Kosten der Demontage tragen).

Keines der Events, die seit damals neu aufgelegt wurden, habt irgendeinen nachhaltigen Nutzen für unsere BRD gehabt. Bloß einen! Das im Schweiße ihres Angesichts durch die Bundesbürger erarbeitete Steuergeld verschwand nutzlos in den Taschen derer, die diese fragwürdigen Ideen ausgeklüngelt und mit verkäuferischem Talent an den Mann (Politiker) gebracht haben.
Sehr wohl dabei bedenkend, dass diese Gruppe der „verantwortungsbewussten“ politischen Macher, Leistungsträger und  Endscheider allein zu wissen glaubt, was dem Volke tatsächlich gut tut.

Immer raus mit der Kohle.
Was soll’s!!!
Für die Zukunft sparen?
Etwa für unsere Kinder?
Heut ist heut und was kümmert uns das Morgen?

„Brot und Spiele“, während es in der hanseatischen Kasse bereits an allen Ecken und Enden brennt?
“panem et circenes“  war bereits vor knapp 2.000 Jahren in Rom das Mittel des Senats zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise.
Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Kennen die Hamburger Politbosse die wirtschaftliche Lage nicht (wollen sie vielleicht gar nicht kennen?) oder schätzen sie diese vollkommen falsch ein?
Ich empfehle ihnen und Ihnen als kurze Lektüre einen weiteren Artikel der WELT-Online vom 29.04.2009 (hier klicken).

Viele Grüße an „Axel aus Berlin“, der mich zu meinem Beitrag ermuntert hat.
Ivonne aus Glinde (per Mail)
(Red.-Hinweis: Mitstreiterzugang für „I-vonne“ eingerichtet)

2 Gedanken zu „18.07.2009 – Ein guter Tag für Hamburg?

  1. DER WEG DES GELDES.
    Wir könnten in Hamburg mit diesem Geld so viele langfristig wirkende Projekte verwirklichen.
    :( Aber es müssen unbedingt solche unglaublich einfältigen Events sein, wie eine Schwimmweltmeisterschaft oder anderes vollkommen „Unnützes“ an dem einige wenige Personen möglichst viel von unseren schwer erarbeiteten Steuergeldern „verdienen“ können, während andere dafür aufkommen müssen.

  2. Wetten, dass das gesamte Geld schnell ausgegeben wird?
    Ehe uns der Hanseatische Sorgen Haushalt (HSH) um die Ohren fliegt und die HSH-Tsunamie auch in den Hamburger Senat eindringt, muss das Geld noch unter die Leute.
    Natürlich unter die richtigen Leute, nicht unter die Bürger.

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