JA / NEIN zu Steuererhöhungen nach der Bundestagswahl

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War es nicht erst vorgestern, als Frau Angela Merkel uns erneut versprach, dass es auch nach der Bundestagswahl keine Steuererhöhungen gäbe, um die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu meistern? Dass in gewissem Rahmen sogar Steuersenkungen zur Belebung der Nachfrage vorgesehen seien. Auf einen Termin dafür konnte und wollte sie sich aus verständlichen Gründen nicht festlegen.
Ich erinnere daran, dass Sie auf ihre Ankündigung  aus dem vergangenen Wahlkampf  (vor der „Hinterm-Komma-Niederlage“ unseres Agenda2010-Kanzlers) erinnerte, in welcher sie – ganz im Gegensatz zur SPD – auf Steuererhöhungen nach der Wahl frühzeitig hinwies.
Und die Wahl trtzdem gewann.
Hierauf bezog sich diese, unsere heutige Kanzlerin ausdrücklich als Beleg ihrer Wahrheitsliebe in der hier angeführten Zusage ihr Regieren nach der Wahl 2009 betreffend.
Wohl wissend, dass eine Koalition ihre heutige Ankündigung ggf. zunichte machen kann?

War es nicht erst gestern, dass uns der Finanzminister versicherte, dass es trotz der mehr als 86 Milliarden neuen Schulden, die unsere BRD für uns wegen der ausbleibenden Steuereinnahmen  aufgrund der Weltwirtschaftskrise machen muss, nicht zu Steuerhöhungen kommen wird?

Und was ist heute?
Aus allen Radiokanälen und von allen TV-Sendern plärrt es, dass Steuererhöhungen vollkommen unverbar sind. Das mindestens Lebensmittel und Schnittblumen nach der Wahl (noch dieses Jahr vermutlich) mit 19% Umsatzsteuer belegt werden sollen und wir sogar mit einem Mehrwertsteuersatz von bis zu 25% rechnen müssen.

25% – ist das nicht krass ?

Dann zahlen die in ihrer Anzahl zunehmenden Arbeitslosen aus ihrem ALG, die ebenfalls immer mehr werdenden und immer weniger erhaltenden HartzIV-Empfänger von ihren mageren Entgelten, die Rentner von ihrer wahrhaft „üppigen“ Rentenerhöhung, die Pflegebedürftigen von ihren um 10 Euro gestiegenen Pflegegeldern und die, und die, und die  …..  aus ihrem stagnierenden oder schon heute zurückgehenden Realeinkommen prozentual den größten Krisenbeitrag.

Wer sich gerade per Abwrackprämie ein Auto eingeheimst hat, hat dadurch, dass er Weitsicht bewies und vor der Bundestagswahl zuschlug,  zur Verschrottungsprämie auch noch die MwSt-Erhöhung gespart und kassiert zu diesem diesen Vorteil beim späteren Wiederverkauf seines Fahrzeuges auf dem Gebrauchtwagenmarkt sogar noch einen erhöhten Verkaufswert. Ein echtes Schnäppchen.

Der Autoverkäufer, der schon heute  in eine finstere Zukunft sieht, hat noch schlechtere Karten und der Versandhandel Quelle, der gerade über einen Massekredit seine neuen Kataloge 2010 druckt – weil er selbst nicht mehr genug Geld dafür besitzt – kann diese womöglich gleich wieder zum Altpapier karren lassen.

Ich glaube ich fülle meinen Öltank noch einmal so richtig voll – vielleicht kaufe ich mir noch einen 2. Zusatztank. Könne sich vielleicht mehrfach lohnen.

Darf ich an das letzte Steuergeschenk unserer Koalitionsregierung erinnern, welches uns wie eine Steuerermäßigung verkauft wurde?
Gernot aus Schorten schrieb uns am 19.12.2008 den Bericht „Termin 01.01.2009 – Heizöl wird teurer (Steuererhöhung bei Mineralöl) [ hier klicken ].

Am 27.09.2009 haben wir die Qual der Wahl [ Info über den Wahltermin ].

Das wird spannend :wink: , danach wird’s ernst und wir werden wohl nicht mehr viel zu lachen haben.
Egal was wir wählen werden, wir werden – wie seit Jahrzehnten gewohnt – auf jeden Fall danach meckern. Auf jeden Fall !!!!!!!

Den Mund am weitesten werden auf  jeden Fall wieder die „Undemokraten“ aufreißen, die sich vorgestern, gestern und heute um nichts gekümmert haben, dies auch morgen tun und gar nicht erst zur Wahl gehen.

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