Neues von der „pfiffigen“ Schaeffler – Family

Habe heute gehört, Frau Schaeffler hat mit der bayerischen Landesregierung geredet.
Herr Seehofer fand das Konzept der Massenentlassung zur Rettung der Firmengruppe und der verbleibenden Mitarbeiter plausibel.
Was soll er auch anderes sagen?
Jetzt wird’s ernst!
So fing es übrigens – wir erinnern uns – bei der Bayern LB auch an. Herr Huber (Chef a.D.) meldete  einen Peanutsverlust von 1,5 Milliarden und was ist daraus geworden?
Ein solches Fiasko, dass die Bayernregierung bis heute nicht öffentlich über den wirklichen Umfang des „Anlageschrotts“ in ihren Tresoren reden darf, weil sie sonst von ihren eigenen Gebirgsjägern auf die nächste Lawine gesetzt würde, welche vom Nockherberg herunterbraust.

Link: http://www.nockherberg.com/

Wie uBRD bereits berichtet hat, nimmt Frau Schaeffler 8.000 Arbeitnehmer ins Visier, welche nun die verkorkste Firmenpolitik (die sich gerade bestens hinter der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise verkriechen kann) ausbaden müssen.
5.000 davon werden aus unserer BRD rekrutiert.
Freiwillige vor!
Selbstaufopferung ist doch  in der gesamten BRD  gerade „Ehrensache“!

Link: http://www.unserebrd.de/2009/05/08/es-geht-los-massenentlassung-bei-schaeffler-gestrichen/

Ich bin überzeugt, das haben wir nun davon, dass wir Bürger der gepflegten und Gehorsam gewohnten Frau Schaeffler mit unseren lächerlichen Steuergeldern nicht aus der Milliarden-Patsche geholfen haben.
Wenn bald die ARGE loslegt, wird’s erst richtig teuer.

Es wird immer wieder behauptet, Frauen wären sehr, sehr nachtragend und könnten eigentlich nie vergessen, wenn sie ihren Willen nicht bekommen hätten.
Hoffentlich stimmt nicht alles was so gesagt wird.

Wo sie doch mehrfach nach dem „Pannenhelfer“ gerufen hat und die abhängig Beschäftigen lauthals in die Mayday-Rufe  mit eingestimmt haben. Bis sogar Frau Schaeffler die Tränen der Rührung, des Mitgefühls, der Erkenntnis des eigenen Versagens, des Wissens um die traurigen Schicksale der damals noch hoffnungsvollen Betroffenen ( ahnungsloren?) über die Wangen liefen.
Das war wirklich eine rührende Szene.

Ich sage voraus, dass dies nur die erste Legion ist, die in den Untergang geschickt wird.
Weitere Kohorten werden ihrem Beispiel mit wehender Standarte sicherlich noch folgen.

Frau Schaeffler wird nachgesagt, sie versuche aktuell  das trübe Schicksal ihrer getreuen Vasallen dadurch zu mildern, dass Sie sich bemühe das Desaster der Massenentlassung möglichst auf dem Rücken der frisch erworbenen, störrischen und noch nicht ganz bezahlten Conti-Mitarbeiter abzuladen.
Das wäre in der Tat ein Coup der Extraklase.
War dieses Unternehmen es doch, dass sie partout übernehmen wollte und welches sich in ihren Augen dann im Laufe  der Wirtschafts-, Finanz- und Autokrise schuldhaft als eine echte Aktienniete erwies, was Frau Schaeffler, wegen des verlustreichen Kurses der auf Pump aufgekauften Aktien, tief in die roten Zahlen geritten hat.
Das verzeiht eine Madam Schaeffler dieser Conti-Sippe auf  gar keinen Fall.
DAS sind doch die eigentlichen Versager! 
DIE tragen die Schuld an der Misere!
Diese undankbaren Gesellen.
Gerade erst gekauft und schon eine Niete gezogen.

Natürlich sind an der  heutige Situation der Schaffler-Gruppe auch DIE Banker schuld, denen aktuell die beinahe wertlosen Aktien viel zu wenig Sicherheit für das Conti-Kaufdarlehen bieten.
Das wird noch was geben.

Inzwischen soll auch der niedersächsische Ministerpräsident Wulff stinkig auf Frau Schaeffler sein, weil er von der Retourkutsche mit der Entlassung auf dem Rücken der niedersächsischen Continental-Gummiwerke AG Wind bekommen hat.

„Tja“, sagt sich die Frau Schaeffler „tja mein Gutster, hättest Du mir in der Not mit ein paar hundert Milliönchen zur Seite gestanden, wärst Du heut’ mein Lieblingsministerpräsident. Aber so wie Du Dich mir, einer Leistungsträgerin,  gegenüber verhalten hast.
Neee!
So etwas macht kein wahrer Freund.
Jetzt sieh mal zu, wie Du Deinen Wählern erklärst, dass die Conti die Kacke ausbaden muss und nicht die Schaefflerwerke!
Herr Seehofer findet gerade dieses Konzept übrigens extrem plausibel und wirtschaftlich für Bayern sogar tragfähig.
Ein toller Mann.
Ist vielleicht jemand, der später mal für die Schaefflerwerke arbeiten könnte.
Mit dem knausrig-fränkischen Beckstein wär’ das alles auch gar nicht gegangen. Der hatte so altmodische Prinzipien. Sein moderner, eloquenter Nachfolger aber sieht über solch Lächerlichkeiten hinweg. Der hat wahre Größe. Der denkt an SEIN Land und SEINE Bürger, wie ich an MEINE Arbeiter und Angestellten.
Ein echter Bayer eben.“

Inzwischen dürfte der Vorgang wohl bereits auf dem Schreibtisch des bayerischen Wirtschaftsministers liegen. Zur positiven Beurteilung und Segnung.

Schau’n wir mal, was wir von Frau Schaeffler noch alles lernen können.
Diese Frau gibt nicht klein bei und schon gar nicht auf.
Diese Frau beißt sich auch diesmal durch, auch wenn dabei Köpfe rollen.
Hut ab.

Euer Peter aus Koblenz (per Mail)
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Ein Gedanke zu „Neues von der „pfiffigen“ Schaeffler – Family

  1. ob das mit der conti so stimmt und falls ja, ob es dann auch so hinhaut, ist kaum vorauszusehen. was uns allen hier aber schwer zu schaffen macht ist die tägliche sorge, dass wir es nicht packen. was wird werden? welcher teufel hat unsere geschäftsleitung bloß geritten, als sie sich den aktien-goliath conti-gummi vorgenommen hat? und wir waren so unglaublich stolz auf uns!!! warum musste und wie konnte das alles nur so kommen?
    wenn die politiker und auch die wirtschaftsweisen nichts ahnten, wie sollte frau scheffler etwas wissen oder ahnen? ich finde die vorwürfe und die schadenfreude einfach grotesk.
    die landesbanken – gerade die bayerische – haben gnadenlos versagt und das geld von uns steuerzahlern restlos verjuxt. alles wurde bereits nach ziemlich kurzer zeit gekonnt unter den teppich gekehrt, totgeschwiegen und vertuscht – bei schaeffler andererseits wird alles ans tageslicht gezerrt, ganz egal was danach und insbesondere dadurch passiert.

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