Es geht los: Massenentlassung bei Schaeffler – 5.000 werden gestrichen

@ 10 Milliarden Miese, einen Haufen wertloser Aktien, leere Firmenkassen, keine Arbeit für die Arbeitnehmer und keine Aufträge in Sicht.
Hört sich schlimm an und ist es auch. Mitten in unserer BRD.

Mit einem Federstrich hat Frau Schaeffler ihren Betrieb in der Krise in die Krise geführt und wird wahrscheinlich darin untergehen – zumindest geschäftlich.
Ihr wird privat weit aus mehr verbleiben als ihren 5000 deutschen Mitarbeitern, die durch Kurzarbeit bereits vorbereitet nun in die Arbeitslosigkeit und danach ins Nichts gehen.
Nicht das Frau Schaeffler die Krise und daraus entstehende Auswirkungen auf ihre Firmen hätte verhindern können, aber ihre maßlose Gier nach Macht und Anerkennung hat sie, beim  Griff nach den Conti Werken, blind für alle Warnungen gemacht und sie hat parallel zur Wirtschaftskrise vollkommen ohne Not, wohl eher aus purer Überheblichkeit die Schaeffler-Krise losgetreten.
Na ja.
Wieder leitet ein stolzes Unternehmen seinen Abschied vom Markt ein und schon bald werden wir hören und lesen, dass große Teile dieser Firma in andere Hände gelangt sind (die Banken sind schon mitten drin in der Verteilung) und Frau Schaeffler und ihre Familie das Sagen im Unternehmen endgültig abgegeben und den Hut genommen haben.

Die Emire und Scheichs klopfen sich sicherlich schon auf die Schenkel und schaufeln ihre Öldollars in die Koffer. Als Barzahler können sie den Preis bestimmen und bekommen auch noch Mengenrabatt und Skonti.

Das hätten sich die Mitarbeiter, als sie sorgenvoll zu ihrer Unterstützung demonstriert und ihre Chefin zu Tränen gerührt haben, anders erhofft.
Die feste Annahme, dass Schaeffler einfach zu groß sei, um vom Steuerzahler nicht aufgefangen und gestützt zu werden zu müssen,  war ein Trugschluss wie er im Buche steht.
Nun wird der Albtraum wahr und das ist erst der Beginn aller Folgen die diese enorme Fehlspekulation einer erfolgsgewohnten und belehrungsresistenten Familie nach sich zieht.
Die Schuld allein der Weltwirtschaftskrise zu geben würde dieser unrecht tun. Beide haben aber den gleichen Ursprung. Die vollkommen ausgeuferte Gier nach mehr und mehr und noch mehr.
Schade drum.
War mal so’ne tolle Adresse.

War die ähnlich marode und von wenigen ähnlich uneinsichtigen Personen geführte Firma „Sowjetunion“ auch einmal. Und was ist draus geworden?
Krise, Führungslosigkeit, Pleite, Zerschlagung, Outsourcing und Verramschung.
Im Restbetrieb „Putin“ arbeitet heute sogar unser ehemaliger Kanzler.
Der Spruch der Saison: „In der Insolvenz liegt die Chance!“
Erfolgreiche Geschäftsführer werden zukünftig wohl an der Anzahl ihrer abgewickelten Insolvenzverfahren gemessen.
Da hat uns die Krise dann doch wenigstens etwas gebracht.
Wir denken um und gewöhnen uns an ein geändertes Wirtschaftssystem!

Ein Gedanke zu „Es geht los: Massenentlassung bei Schaeffler – 5.000 werden gestrichen

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