Pleite, Bankrott, Konkurs, Insolvenz, „Ticket für die Zukunft“


Der Insolvenzverwalter lässt verlautbaren, dass der Automobilzulieferer und Fahrzeugausstatter Karmann in Konkurs geht, um sich zu sanieren.
Gleiches haben wir von Märklin, Henniges, ATU, Stankiewicz, Qimonda und …… gehört.

Wir erinnern uns: „Münchhausen zog sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf heraus“.

Wird die Sanierung schwieriger Firmen ab 2009 nur noch in dieser Art durchgeführt?
Das könnte doch bedeuten, dass die Branche der Wirtschafts- und Betriebsberater wohl oder übel als nächste nach einem umsatzrettenden Konjunkturprogramm rufen wird.

Früher waren es die „armen Schweine“, heute sind es die Geschäftsführer namhafter Unternehmen, die sich auf den Weg zum Konkursgericht gegeben.
Früher gingen die „armen Schweine“ noch Pleite oder Bankrott und der Mittelstand machte Konkurse.

Heute, wo es die bessere Gesellschaft erwischt, geht man auf der Suche nach einem Investor in eine Sanierungsphase, in welcher die Wirtschaftsdellen durch eine begleitende Insolvenz geglättet werden.
Das hört sich doch gleich nicht mehr so übel, ja sogar viel besser und deutlich professioneller an. Nicht so negativ. Deutlich ist eine optimistische Aussicht auf eine Zukunft mit Zukunft zu spüren.

Bei Karmann heißt es aktuell hoffnungsfroh, die Insolvenz wäre ein „Ticket für die Zukunft“.
Zu lesen im Handelsblatt [
zum Artikel – hier klicken ]
Ich grüße Euch.
Attila aus Sachsen
_____________________________________________________________________

 Teilen Sie unserer BRD Ihre Nachricht mit

Haben Sie Neuigkeiten gelesen oder sind Ihnen welche zu Ohren gekommen? Schreiben Sie sie hier für uns alle auf oder schicken Sie Ihren Text per an tipp@unserebrd.de .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

:D :-) :( :o 8O :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: