Ist Friedhelm Naujoks noch zu retten? – Straftäter im Bonner Stadthaus

Man sagt, dass jemand „nicht zu retten“ sei, wenn sein Schicksal besiegelt ist, oder wenn man Zweifel am geistig – seelischen Befinden des anderen hegt, weil er etwas Unverständliches oder etwas Unrechtmäßiges getan hat.

Strafverfahren

Was das bei Friedhelm Naujoks, Bonns oberstem Hüter aller Immobilien sein könnte, das wird nun der Staatsanwalt in der Herbert Rabius – Strasse 3, in Bonn – Beuel herausfinden.

Unter dem Aktenzeichen 338 Js 53/09 läuft seit März 2009 das zweite Ermittlungsverfahren wegen Baugefährdung gegen das Städtische Gebäudemanagement Bonn (SGB) und weil beim ersten Verfahren das Rechtsamt im Juni 2008 die Verantwortlichen im SGB wohl doch etwas zu sehr beschützt und der Ermittlungsbehörde keinen reinen Wein eingeschenkt hatte, gibt es obendrein noch ein separates Verfahren gegen die Bundesstadt Bonn unter anderem Aktenzeichen: 338 Js 45/09 wegen Strafvereitelung im Amt.

Baugefährdung

Was war passiert? Im Dezember 2006 wollte der frühere Werkleiter aus Bielefeld, um mal wieder seine Effizienz zu beweisen, einen Termin einhalten, koste es was es wolle und – oh Schreck – beinahe auch wen es wolle!

Drei Weihnachtsaufführungen des Kleinen Theaters Bad Godesberg, in der Aula des Konrad – Adenauer – Gymnasiums (KAG) mussten aus Imagegründen für das SGB , wegen der KAG Affäre online zu „Saumäßiges Gebäudemanagement“ mutiert, auf jeden Fall stattfinden, deshalb wurden baugefährdende Maßnahmennicht nur vorsätzlich übersehen und angeordnet,sondern, wie inzwischen ebenfalls nachgewiesen, auch das eigene Bauordnungsamt mit rheinischer Schlitzohrigkeit „gelinkt“.

Der bauleitende Architekt, geübt in über zwanzigjährigem mängelfreiem Bauen, der bereits 1995 mit dem Erweiterungsneubau der Adelheidisschule und 2006 mit dem Fachbereich Informatik des Heinrich Hertz – Berufskollegs zwei erfolgreich durchgeführte Schulbauvorhaben zusammen mit der Bonner Oberbürgermeisterin einweihen konnte, widersetzte sich mit seinem Bauleiter diesem unrechtmäßigen Verwaltungshandeln. Unter einem billigen Vorwand wurde er daraufhin vom SGB Chef Naujoks persönlich „abgeräumt“: ein mehrmonatiger Terminverzug, den das völlig überforderte SGB beim Handling mit dem Nachtragsmanagement zweier Billigbaufirmen selbst verursacht hatte, wurde der Einfachheit halber dem Bonner BDA Architekten untergeschoben.

Textauszug aus dem Kündigungsschreiben weil das „Vertrauensverhältnis angeblich völlig zerstört“ war: „Es steht nicht mehr zu erwarten, dass das Vertragsziel ohne weiteren als den in Ihrem Organisationsbereich ohnehin schon entstandenen Verzug erreicht werden kann und: „Durch Annahme des Auftrages sind Sie zur Verschwiegeheit verpflichtet“.

Die verquaste Diktion singnalisiert bereits eine totale Pervertierung der Dienstauffassung: oberstes Vertragsziel ist immer noch die Erstellung eines mängelfreien Bauwerks (Werkvertrag) und nicht Imagepflege für die Verwaltung durch Termineinhaltung um jeden Preis.  Auch vorsätzliche Personengefährdung steht nicht auf dem Lehrplan von Architekten und, was der „Mann fürs Grobe“ auch übersah, niemand ist zu Verschwiegenheit verpflichtet, wenn es um öffentliche Interessen geht. Genau das scheinen aber manche „Staatsdiener“ verlernt zu haben, immerhin erkennt man aber die Angst vor der Presse.

Der Treppenwitz an der Sache: bei der Terminierung der Fassadenarbeiten und beim in Verzug setzen der erwiesenermaßen unzuverlässigen und säumigen Metallbaufirma aus Sankt Augustin, mit der das SGB auch bei einer anderen Baustelle im Clinch lag, versagte der SGB Chef im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht als Bauherrenstellvertreter aufs  Kläglichste.

Während der Architekt ohne Unterstützung des SGB für die Interessen der Stadt Bonn mit Nachfristsetzung und Kündigungsandrohung gegenüber dem Fassadenbauer operierte, brachte es der „SGB Häuptling“ am 19.10.2006 gerade mal fertig „mit allem Nachdruck“ zu fordern, „die von Ihnen gemäß Protokoll akzeptierten Termine unbedingt einzuhalten, um den Fertigstellungstermin für „Peterchens Mondfahrt“ am 11.12.2006 nicht zu gefährden“. Leider beeindruckte das die Firma nicht im Geringsten…

Aus Haftungs- und Arbeitsschutzgründen und weil er den Ende November entdeckten nicht zugelassenen Blech- statt Bohrschrauben in der Trapezblechdecke der Aula genauso wenig traute, wie der Billigbaumontagefirma aus Thüringen, alarmierte der Architekt prophylaktisch die Staatsanwaltschaft, die dann mit Hilfe der eigenen Sachverständigen ca. ein halbes Jahr später den Tatbestand der Baugefährdung feststellte und nicht nur sog. „ungeregelte“ Schrauben, sondern auch Fälschungen von zugelassenen Verbindungsmitteln eines großen deutschen Schraubenkonzerns vorfand.

Betrug

Damit jedoch nicht genug. Auch der Straftatbestand des Betrugs wird untersucht. Der SGB Betriebsleiter und seine Leute waren nämlich nach der Alarmmeldung des Architekten kurz vor den Theateraufführungen, nicht untätig geblieben. Aus Herne, dem früheren Wirkungsort des Bauamtsleiters Naujoks, ließ man den Beratenden Ingenieur Dr. Ing. Manfred Knobloch „einfliegen“, um mit Hilfe einer oberflächlichen gutachterlichen Stellungnahme, die sich später als Taschenspielertrick entpuppte, die Schulaufführungen zu gewährleisten. Weil auch der damalige Geschäftsbereichsleiter Günter Schikorra (inzwischen nach Eklat mit dem SGB Chef ins Energiemanagement abgeschoben) und die rechte Hand des Betriebsleiters, Detmar Kühl (Abtlg. „Steuerungsunterstützung“) unter F. Naujoks im Hochbauamt Herne tätig waren (nun ebenfalls ein Eigenbetrieb, mit einem derzeit „aktuellen“ Jahresfehlbetrag für 2007 von – 895.661,69 Euro), firmiert diese „Cooperativa“  unter  dem Spitznamen: „Herne – Connection„.

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Bundesgartenschau 2009 – Schwerin

Die BUGA 2009 in Schwerin (vom 23.04.-11.Okober) kostet runde und schön gerechnete 78.000.000 Euro (achtundsiebzig Millionen).
Die Veranstalter rechnen mit 1.800.000 Besucher (1 Komma 8 Millionen).
Heute gab es auf NDR den Hinweis, dass man nur 16 Euro für eine Tageskarte in die Hand nehmen müsse, um die BuGa zu besuchen.
Link: http://www.buga-2009.de/de/aktuelles/meldungen/eintrittspreise1/
Durch die BUGA sollen etwa 200.000 Übernachtungen (zweihundertausend) für das Beherbergungsgewerbe zusätzlich hinzugewonnen werden.
Die Tagesgastronomie auf dem BUGA-Gelände dürfte sich ebenfalls freuen, wird aber sicherlich dafür vom Veranstalter und für dessen Brieftasche erfolgsunabhängig ganz böse zur Kasse gebeten.
Unterm Strich bleiben noch die nicht veröffentlichten Kosten „after buga“ für die Geländesanierung, den teilweisen Rückbau und die Folgekosten für Pflege und Wartung der Einrichtungen, die auf dem Gelände zur Erbauung der Bürger verbleiben.

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Bier soll wieder billiger werden

@Stellen Sie sich vor, das deutsch-reine Nationalgetränk soll wieder preiswerter werden.
Ostern hat der Gastronomiebranche volle Biergärten und die Erinnerung an gute Zeiten beschert.
Doch noch ist die Periode der „nationalen Dürre“ nicht vorbei, noch muss die Suppe ausgelöffelt werden, welche die Krise der Gastronomie- und Hotel-Branche eingebrockt hat. In schweren Zeiten ist Gemeinschaft angesagt und Gemeinsinn gefragt. Was das heißt werden die Mitarbeiter der Gastronomie noch bitter zu spüren bekommen.
Der Wettbewerb wird in schlechten Zeiten stärker. Mit sinkenden Preisen versucht die Gastronomie- und Hotel-Branche den Kopf so lange wie möglich über Wasser zu halten. Der Gemeinsinn macht es aber trotzdem erforderlich, dass Personal geht, um die Betriebe zu retten. Das ist nicht ungewöhnlich und wären die Betroffenen selbst Chefs würden sie ebenso handeln.
Auf diese Weise könnten lt. Branchenverband bis zu 60.000 (in Worten: sechzigtausend) Arbeitsplätze vorübergehend abgebaut werden.

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Pro Kind 500 Euro Grundsicherung gegen Armut und für Bildung

Ich möchte an dieser Stelle an den Beitrag von VASCO „Verstand ist genug da. Was tun, wenn die Bildung fehlt?“  anknüpfen und auf die Artikel der ZEIT „500 Euro für jedes Kind“ [ hier klicken ] und  der TAZ „Neues Bündnis will 500 EURO pro Kind“ [ hier klicken ] hinweisen.

Hierin geht es zwar nicht sofort und unmittelbar  um Bildung, sondern an erster Stelle um Beseitigung von Armut. Aber es geht in die Richtung eines einheitlichen Betrages, mit welchem man dann gezielt und punktgenau auch Ausbildung und Bildung in bildungsferne Familien bringen könnte, um auf diesem Wege der Armut nachhaltig entgegenzutreten.
In der „Zeit“  finden sich auch VASCOS Anregungen wieder.

Erneut hat „meine-deine-unsere BRD“ frühzeitig eine Meinung vertreten, die später von anerkannten Medien ebenfalls als richtig kommentiert wird.

Die Mitstreiter sind schon bemerkenswert. War schließlich nicht das erste Mal.
Habe EUCH jetzt endgültig in meinen RSS-Feed aufgenommen und werde zukünftig ebenfalls Beiträge beisteuern.

:lol: Hubsi

Stankiewicz wird verklagt! Aber die Frist läuft bald ab!

Gottlob gibt es doch noch eine aufrechte Schar echter „Männer“ in Niedersachsen, die sich nicht alles gefallen lassen und ihre Rechte verteidigen.
Nur Mut.
Denkt an den baldigen Fristablauf von 3 Wochen nach der Kündigung!
Würde mich sehr freuen, wenn auch ich noch den einen oder anderen Kämpfer wachrütteln kann.
Macht Euch auf, Ihr würdet es später sonst 100%ig bitter bereuen.
Holt Euch wenigstens Eure Abfindungen.
Verschenkt nichts an die Heuschrecken, scheucht sie!
Wollt Ihr, dass Insolvenzverwalter und Geschäftsführung sich vor Freude über Eure „Schüchternheit“ die Hände reiben?
Macht Schluss mit dem Märchen, dass die da oben sowieso machen können was sie wollen.
Ihr seid es Euren Kindern und Frauen schuldig, dass Ihr es wenigstens versucht.
Lass Dich nicht hängen. Es ist auch deine BRD!

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Ich halte nicht länger meinen Mund !!!!!

Ich sag mal eben meine Meinung

Neue Verpackungsverordnung zum 01.04.2009 und Wegfall der bisher vertrauten festen Verpackungsgrößen.
Ob sich das wohl miteinander verträgt und uns nun nachhaltiger vor Mogelpackungen, verstecktem Preisanstieg (bis 20% durch gleiche Packungsgröße mit weniger Inhalt) und gleichzeitig vor einem Mehr an Müll schützt?

Ich habe meine Zweifel.
Grund für die Freigabe derVerpackungsgrößen soll die bessere Versorgung des Singlehaushalte sein.

Wann hätten sich die Regierung unserer BRD (also unsere Leute in Berlin) oder die Herrschaften, die wir nach Brüssel entsenden, schon jemals um „Singlehaushalte“ gekümmert, wenn sie doch bereits in der Familienpolitik so kläglich versagen?

Bio-Eier aus Dranse …..

….. landen täglich tausendfach auf Frühstückstischen in München und Frankfurt am Main
Eine ganze Eierladung hat Heinrich Tiemann in Berlinchen an die Kindertagesstätte der „Kleinen Strolche“ verschenkt.
Eine weitere Ladung mit bereits bunt gefärbten Eiern bekommt auch Ortsvorsteher Bernd-Dieter Weihshahn für das heutige Osterfest in Berlinchen von Investor Tiemann. Damit werde ein Ostereierwettbewerb gestartet, sagt Weihshahn. Die Eier sind absolut frisch. Denn sie stammen aus garantierter Bioei-Produktion einer Anlage fast vor der Haustür.

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Girls’Day 2009 am 23.April

Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag   2008 brachte einen neuen Teilnahmerekord: Insgesamt haben nun seit Beginn des Aktionstags etwa 800.000 Mädchen am Girls’Day teilgenommen. Im Jahr 2008 trugen Unternehmen und Organisationen 8.626 Veranstaltungen mit Plätzen für 132.537 Mädchen auf der Aktionslandkarte unter www.girls-day.de ein.

Vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren öffnen am Girls’Day ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. In Werkstätten, Büros und Laboren bietet sich eine hervorragende Gelegenheit für Mädchen, Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen und Kontakte herzustellen….“

Mehr dazu findet Ihr auf der Girls’Day-Website: http://www.girls-day.de/

Dies ist mein Tipp
Maria aus Soest (16 Jahre)

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Geht den Scheichs auch die Kohle aus?

Bis vor Kurzem war Dubai noch das Land verwegener Superlative ….
Heute droht Dubai zu kollabieren….
Inzwischen sitzt Dubai auf gut 80 Milliarden Dollar Schulden, allein 15 Milliarden davon sind bis Jahresende fällig.

Die vollständige Schreckensmeldung veröffentlicht FOCUS-Money.
Zum Artikel [ hier klicken ]

:? Wenn den Ölhansels die Kohle ausgeht. Das geht auch uns etwas an, denn die stecken ja mit ungeheuer viel Geld in Firmen unserer BRD. Kommt es zu Entlassungen, zu Firmenverramschungen, zum nächsten Aktieneinbruch, werden die Banken der Scheichs und die Vermögen der Anleger vom Winde verweht, gibt es vielleicht auch einen Scheikh Abdul el Lehmann?
Welchen Namen geben wir dann bloß dieser Krise?
Euer Otto Normal

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