Fantomas Tochter hat sich in ihre DNA aufgelöst

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Das könnte aus dem allerpeinlichsten Geheimbericht der CIA stammen.

Wer in Wüstenregionen virtuelle herkömmliche und chemische Massenvernichtungswaffen ortet, seine Soldaten an „Counter Strike“  gefechtsklar macht und die Patrioten der USA in einen 100-jährigen Djihad (schreibt man das so?) treiben kann, der sollte auch in der Lage sein Herrn Fantomas und seine Familie zu orten und zu jagen.

Doch so doof wären selbst die nicht, dass sie über einen Wegwerfartikel stolpern.

Das kriegt nur die unterbesetzte und unterzahlte Polizei unserer BRD hin, in dem sie ihren Bedarf immer dort kaufen muss, wo er am preiswertesten  ist.

Spaß beiseite. Für mich bleiben noch zwei Fragen.

Erstens: Wie viele Gerichtsurteile müssen jetzt überprüft oder sogar aufgehoben werden, weil diese neue Erkenntnis sich wie eine Offenbarung auf den Fluren der Knäste herumgesprochen haben dürfte?

Zweitens: Wie viele Bürger unserer BRD sitzen in der Tat durch eine derartige Schlamperei unschuldig hinter Gittern? Wird denen Gerechtigkeit widerfahren, werden sie auf Schadenersatz hoffen dürfen, wird der Lieferant vielleicht aus Sorge vor Schadenersatzforderungen – auch seitens der Innenministerien – lieber Konkurs anmelden und seinen derzeit bestimmt trockenen Hals aus der Schlinge ziehen?

 

Bin mal gespannt was da noch alles ans Tageslicht und auf uns zukommt.
Eines ist mal sicher, so ein erbärmlicher  Faux Pas wäre
den Ermittlern „CSI-Bakerstreet  Holmes & Watson“  oder deren nicht minder berühmten Nachfolgern Hercules Poirot, Nick Knatterton, Zeus Weinstein oder Miss Marple niemals passiert.

 

Hätte ein Krimiautor dieses Thema als Entwurf für einen neuen Roman bei seinem Verleger vorgestellt, wäre er wohl ohne Verzug und weiteren Bodenkontakt 8-kantig aus dem Büro „geflogen“. Das hätte man nicht einmal einem Agenten mit Toilettentürziffern andrehen können.

 

Ich wette, dass sich Al Capones uneheliche Kindeskinder weltweit vor Schadenfreude über diesen wohl unnachahmlichen Jux die Handflächen wund gerieben haben und sich das Ansehen unserer Ermittler bis in die Polizeiausbildungscamps in Afghanistan ein Stückchen verändert hat.

Worüber ich schreibe?
Klicken Sie [ hier ]  und lesen Sie selbst den Bericht im Handelsblatt über die in mehrfacher Bedeutung „flüchtige“ Nr. 1 unserer Verbrecherkartei.

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