Wer in Immobilien-Altbauten investiert, den soll das Leben bestrafen

Immobilienkrise II bis III
Das sollten Sie sich vielleicht einmal ansehen.
Das Handelsblatt veröffentlicht einen Artikel von Christian Hunziker und Reiner Reichel über eine Studie des Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmer, in welcher behauptet wird, dass in unserer BRD bis 2017 (je nach Rechnung also innerhalb der kommenden 8 bis 8,5 Jahre) rund 400.000 neue Wohnung benötigt werden, die den Anforderungen an Komfort, Wohnqualität und Energieeffizienz entsprechen.
Also etwa 50.000 Wohnungen pro Jahr oder besser 16 bis 17 Wohnungen täglich.
Alle genannten Institute, einschl. des Deutschen Mieterbundes, nehmen pflichtgemäß dieses Wahlkampfthema auf und bieten intelligente Lösungen.

Die Interessanteste für mich ist die, welche vorschlägt, dass der Steuerzahler die Mietdifferenz zwischen verlangter und bezahlbarer Miete ausgleicht.

Wie war das mit der Gier und der Intelligenz?
Haben die sich gegenseitig gefördert oder behindert?

Nicht uninteressant dieser Herr Hunziger und seine Berichte sind allemale lesenswert. Ein schweizer Name? Seit 2002 schreibt er im Tagesspiegel über Immobilien.
Ist es Zufall, dass Christian Hunziger typischerweise aus der Schweiz stammen und ein anderer Hunziger, Stefan lautet sein Name, seit 2006 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am IFZ Institut für Finanzdienstleistungen Zug, u.a. Betreuung MAS Immobilienmanagement beschäftigt ist und seit 2009 eine externe Promotion an der TU Darmstadt am Lehrstuhl für Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre inne hat?
Ist das gegenseitige Inspiration im Interesse eines großen Themas?

Links:
Christian H. = http://www.tagesspiegel.de/suche/?fs%5Barchivsuche%5D=archivsuche&fs%5Bnum%5D=10&fs%5Bqall%5D=%22Von%20Christian%20Hunziker%22

Stefan H. = http://immobilien-forschung.de/index.php?id=302

Handelsblatt-Artikel „Altbauten zu sanieren, reicht nicht“ http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/altbauten-zu-sanieren-reicht-nicht;2217123


Vererben sich Interesse und Sachverstand für Immobilien mit dem Namen?

Herr Hunziger, ist es vielleicht denkbar, dass die erfolgreiche Abwrackpämie nach ihrem Auslaufen für PKWs durch eine Umwelt- oder Abrissprämie für Altbauten, die durch energieeffiziente Neubauten ersetzt werden, weiter lebt?
Müssen wir nicht auch der Not leidenden Immobilien- und Baubranche mit Steuergeldern aus dem Schutt helfen?
Denken wir an die Sparbücher der Steuerzahler in unserer BRD. Da müssten doch Billionen (Billiarden?) Euro ungenutzt und brach herumliegen und dann noch die riesigen Vermögen, die vor der Vererbung stehen. Diese Schätze sollten Grund genug sein, sich zu kümmern und sie für das Wohl der Industrie und Arbeitsplätze zu bergen.
Oder?
Ehe die Zocker von den Banken die zinsgeilen Sparer wieder kirre machen und sich wieder selbst deren Geld unter den Nagel reißen.
Was sagt Peer Finanzminister dazu?
Sie haben doch bestimmt einen Draht zur Politik. Fragen Sie ihn mal?

 

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

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