Insolvenzverfahren gegen Stankiewicz ist jetzt klare Sache

Kein Geheimtipp, sondern gerade im Radio gehört.
Stankiewicz hat jetzt ein korrektes Insolvenzverfahren an der Backe.
 
Der Insolvenzverwalter hat inzwischen alles zusammengerechnet, die Überschuldung testieren  und ein Bild von der Perspektivlosigkeit der aktuellen Geschäftsführung machen können. Auch die immer wieder aus der Luft herbeizitierten möglichen Geldgeber und die erhofften, dem hilflosen Investor in der Not beistehenden, Bürgen sind offenbar wirklich nur Schall und Rauch – zumindest aber lustlos; die Firma, selbst mit einer ebenfalls schwerstkranken Mutter gehandicapt, in der derzeitigen Konstellation offenbar chancenlos und ein Fall für die Intensivstation.
Der Insolvenzverwalter hatte zudem die Aufgabe die Massekosten zu berechnen (im wesentlichen wohl sein nicht unbedeutendes Honorar und die Gerichtskosten), damit das Insolvenzverfahren auch bezahlt und nicht noch mangels Masse (Knete) abgelehnt werden muss.
Also zumindest diese Beträge stehen offenbar zur Verfügung.

Im Radio hieß es, es werde weiter gearbeitet.
Wen beruhigt das?

Ich vermute mal, man häkelt jetzt hinter weiterhin verschlossenen Türen eine neue Stankiewicz zusammen. Nicht jedermann soll die Geburtsfehler auf Anhieb sehen können. Zuerst einmal muss mal eine neue Mutter her – vergleichbar mit Pflegeeltern.
Vielleicht ein Konsortium aus sonst leer ausgehenden Lieferanten und an der Existenz des Unternehmens interessierter Kunden. Vielleicht macht ja auch der neue niedersächsische Wirtschaftsminister (FDP) aus Stankiewicz schnell mal ein systemisch wichtiges Unternehmen und legt noch einen Rettungsschirm mit auf die Waagschale (vergleichbar mit Pflegegeld).
Dann werden die neuen Geschäftsziele exakt definiert und diejenigen Mitarbeiter bestimmt, die unbedingt erforderlich sind (vergleichbar mit den Pflegekindern), um den Schornstein wieder zum Rauchen zu kriegen.
Mal seh’n, ob es für diese Kollegen eine ausgegliederte neue Beschäftigungsfirma gibt. Also ein neuer Arbeitgeber, mit neuen Probezeiten, mehr Arbeitszeit und weniger Verdienst und so. Die Zeiten sind nun mal schlecht. Da muss jeder Federn lassen.

Die, welche nicht zum handverlesenen Kreis der Erlauchten dazu gehören, sind echte Opfer dieses ersten Untergangs. Sie passten nicht unter den Rettungsschirm und erhalten den Rettungsring der Dampfers ARGE (Reederei „Steuerzahler“), der sich bereits seit geraumer Zeit in unmittelbarer Nähe der sinkenden Stankiewicz aufhält.
Ob das havarierte und erheblich geleichterte Unternehmen über das nächste Riff hinwegkommt oder eine letzte Abwarckprämie aufgebracht werden muss steht noch in den Sternen.

Der Tournade „Wirtschaftskrise“ dreht sich auf jeden Fall noch weiter. Und mitten drin in der mit Heuschrecken bereits gefüllten deutschen Windhose  ist die schwindelige Stankiewicz.

Aber das ist noch nicht einmal das dicke Ende.
Es kommt noch schlimmer:
Heute steht in der Zeitung, dass die AIG, das ist die hemmungslos auf Kosten der Steuerzahler feiernde Versicherung aus den USA, erneut vor der Pleite steht und erst einmal für den kommenden Monat wieder mindestens 30 Milliarden in den Rachen geworfen benötigt, um nicht baden zu gehen.
Sollte diese Versicherung „abkacken“ (Börsenumgangssprache), wäre es wohl AUS mit den Sorgen um die Krise der Kfz-Branche. Dann rast eine weitere Finanz-Tzunamie vom Kaliber „Lehmann-Brothers“ aus den USA kommend um den Globus und da spielen dann so kleine Nussschalen wie Opel, Vauxhall, Saab, Stankiewicz, Henniges, Schaeffler, Conti, Landesbanken, Island, Lettland, Polen, Portugal (sie können die Aufzählung endlos weiterführen) …. überhaupt keine Rolle mehr.
Angeschlagene deutsche Firmen sind danach nur noch Strandgut und am Markt (soweit es den dann noch gibt) zu Schnäppchenpreise zu haben.

Mr. Messias-President Barak Obama sagte ja zu allen in den USA „Yes we can“.
Darf ich mal schüchtern nachfragen? Wer ist eigentlich mit „we“ gemeint und wie lange „can“ dieser Herr/diese Frau „we“ durchhalten?

Bei Betrachtung des amerikanischen Finanz- und Wirtschaftssystems, der Aufrichtigkeit der US- und EU-Finanzmagnaten und der Fähigkeiten ihrer und unserer Unternehmensführungen kann man wohl hinsichtlich der Leistungskraft und des uneigennützigen Willens der „$€K-Finanzspritze“ berechtigtes Misstrauen und ein flaues Magengefühl anmelden. Mr. Obama mag ja ein netter Kerl sein. Aber die über alle Maßen gierigen Chefs in seinem Volk?  Ein Albtraum.
Ich warte voller Sorge auf „the day after….“

Sarah Thustra aus Ovelgönne.

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