„rien ne vas plus“ bei Schaeffler?

Macht die Schaeffler-Group als nächstes Unternehmen das Konjunkturpaket „rien ne vas plus“ wahr und stellt sich neben andere große Namen zur Restrukturierung unter den Rettungsschirm der vorläufigen Insolvenz?
K
napp soll’s sein.
Nicht bei Frau Schaeffler zu Hause.
Dazu ist sie zu umsichtig.
Knapp soll’s aber in der Unternehmenskasse sein.
Da war’s mit der Umsicht wohl
nicht ganz so weit her. Aber da gibt es ja auch jede Menge Schmeichler und Jasager; den wenigen Mutigen im eigenen Hause war ja bereits der Mund verboten worden und ihnen drohte Hiobs Schicksal. So ein unübersichtliches und interessengesteuertes Vasallengewimmel trübt bekanntlich den Blick der Umgarnten.

Im Moment fressen die Zinsen für die Kredite des Erwerbs, der nun wertlosen Contiaktien, jeden Cent Gewinn wieder auf.

Das ist nicht wirklich spaßig.
Na ja, so richtig schuld am weltweiten Aktienverfall sind Frau Schaeffler und ihr Investment-Beratertrupp ja nicht, aber ohne dummen Hochmut waren vor ihrem Fall die verantwortlichen Firmen-Fachleute auch nicht.
Wie konnte es sonst dazu kommen, dass alle Warnhinweise aus Politik, Geldhäusern und der sich bereits Anfang 2008 immer öfter meldenden und immer schneller widersprechenden Wirtschaftsw(a)eisen unbeachtet geblieben sind?
Wie unglaublich „abgehoben“ muss der Erfolg der letzten Jahre die alles besser wissenden und sich maßlos überschätzenden Macher im Führerhaus dieses Familienunternehmens gemacht haben. Ich möchte die Möglichkeit nicht ausschließen, dass die Maßgeber bei Schaeffler durch die Signale aus der globalen Finanzwirtschaft verwirrt wurden und damit nicht klargekommen sind. Allerdings saßen doch hier sicherlich hochkarätige „Leistungsträger“ zusammen und brüteten mit aller Energie an der Übernahme der Conti.
Etwas verwunderlich ist das schon.
Es geht doch hier nicht um ahnungslose Privatanleger, die sich von einem rücksichtslosen Finanzberater Lehmann-Papier andrehen ließen.
Hat sich keiner mehr getraut auf die Bremse zu treten oder war die Karre schon so ins Laufen geraten, dass Bremsversuche gar nicht mehr möglich waren?
„Wer sich ins tiefe Wasser wagt, der sollte schwimmen können“. Originalton meines Großvaters.


Liebe Frau Schaeffler, haben Sie wenigstens erkannt, welcher Bock sich bei Ihnen als Gärtner maskiert hat und haben Sie Ihren Beraterstab einmal ausgemistet?
Hinterher weiß es immer jeder besser. Ich natürlich auch. Aber ich bin nicht schadenfroh.
Ich würde gern mal eineTasse Kaffee mit Ihnen trinken, um Sie besser zu verstehen und dadurch womöglich eine positivere Meinung von Ihnen und Ihren Zielen zu erhalten.

Vielleicht ist Ihnen der Kontakt zur Basis, zum verbrauchenden Abnehmer, ja aktuell nicht mehr ganz so unwichtig wie vor dem Gau.

Ich bin nur einer aus dem Volk deiner-meiner-unserer BRD, der sich darum sorgt, dass Ihnen die Sache aus dem Ruder läuft und Ihre Arbeitnehmer am Ende die Dummen sind, die die Suppe auslöffeln dürfen.

Was meinen Sie, wollen wir zu mir oder zu Ihnen?
Coffeinfreien oder Tee hab’ ich auch.
:!: Otto Normal aus meiner-deiner-unserer BRD
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Ein Gedanke zu „„rien ne vas plus“ bei Schaeffler?

  1. So schnell kann es gehen – vor wenigen Monaten noch die große Übernahmeschlacht und jetzt Pleite. Wäre es anders herum gelaufen, würde Frau Schaeffler jetzt nicht nach dem Staat rufen, oder?

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