Rowenta muss die „Verluste“ ausbügeln

Haushaltsriese SEB, ein Mitglied in fast jedem Haushalt unserer BRD, wird den deutschen Qualitäts-Dampfbügeleisen-Hersteller „ROWENTA“ wohl plattbügeln müssen und wieder einen Teil der restlichen hier noch verbliebenen Produktion nach China verlagern, wo gerade 25 Millionen arbeitslose Fabrikarbeiter nach jedem Auftrag hungern und verständlicherweise auf der Stelle für noch so geringe Minilöhne arbeiten würden.


Das war eigentlich absehbar.
Welcher gute Deutsche kauft denn auch noch deutsche Produkte?
Die sind doch viel zu teuer.
Nur wenn die Arbeitsplätze über die Wupper gehen (ich will in Deutschland bleiben und lasse sie deshalb nicht über den „Jordan“ gehen) dann wird gemurrt, gejammert und nach Solidarität gerufen.
Scheinheilig sind wir hier auch.
Wir hätten doch diese Solidarität längst zeigen und die ROWENTA-Produkte aus heimischer Herstellung kaufen können.
Aber nein, diese noble Geste überließen wir allzubereit unseren Nachbarn und Freunden, denen es besser geht. Wir hielten uns nobel zurück und kauften lieber billig „MADE IM MORGENLAND“.

Jetzt haben wir den Salat!
In unserem Ländle geht eine Firma nach der anderen kaputt. Täglich steigt in unserer BRD die Zahl der reorganisierten, zukunftslosen Jobverlierer und das Elend derer vom Schicksal wie vom Blitz getroffenen Familien. Seit Jahren hören wir von unseren durch die Talkshows reisenden Politikern: Ja, da müsse man unbedingt mal drüber nachdenken, darüber könnte man unbedingt mal diskutieren, dies sollte man unbedingt mal machen, jenes sollte der Gesetzgeber unbedingt in die Tat umsetzen.
Man müsste, sollte, könnte unbedingt mal …..

Fest steht inzwischen, dass wieder rund 120 Leute ihren Hut nehmen müssen. Die fallen aus Sorge um ihre wirtschaftliche Zukunft ab sofort als potentielle Verbraucher für andere Firmen komplett aus und wirken dadurch zwangsläufig mit, weitere Arbeitsplätze zu ruinieren.

Wenn wir BRDler immer nur auf BILLIG schielen, werden wir wohl bald eine Abwrackprämie auf Altgeräte für jede Art von Neu-Anschaffungen auf bundesdeutsche Waren, Güter und Dienstleistungen einführen müssen, sonst geht an unserem Geiz die vor aller Augen ums Überleben kämpfende Firma „BRD“ auch noch baden.

Lasst das nicht zu.
Bald wird hier gar nichts mehr hergestellt und wir müssen vom Tourismus der aus Asien ins „alte Europa“ kommenden Besucher leben und diesen unser schönes Land und dessen Sehenswürdigkeiten in deren Sprache, die wir natürlich noch erlernen müssen, vorführen, um nicht zu verhungern.
Es ist „deine – meine – unsere BRD“ und die gibt es nur einmal.
Oder wollt ihr euren Kindern zukünftig die Märchen wieder selbst vorlesen müssen, statt ihnen eine in Asien hergestellte Spielkonsole kaufen zu können.

Schont und pflegt unsere Migranten, wir können sie eines Tages bestimmt noch mal gut gebrauchen. Glaubt es mir!
Das ist meine Meinung.
:!: Euer Vetter aus Dingsda (per Mail)

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