Zumwinkels Schicksal rührt mich zu Tränen

Dieser Mann ist einfach Super.
Professionell durch und durch – bis zum Geständnis ohne Fehl und Tadel mit Reue und Rührfaktor.
Am liebsten würde man den unsozialen, geständigen Steuerhinterzieher und Ex-und-Hopp-Super-Post-Manager in den Arm nehmen und ihm wegen seines unendliche Pechs, durch einen „verräterischen DVD-Händler“  auf an sich unanständige Weise von der Steuerfahndung erwischt worden zu sein, den ergrauten Kopf streicheln, während er sich an unserer Schulter über seine nun endgültig verpfuschte Zukunft und die nun vollends vergeudeten Steuer- und Straf-Millionen ausheult.
Ein wahrlich armes, tv-wirksames Häufchen Unglück ist aus ihm geworden, diesem  ehemals so aktiven, agilen und innovativen Klaus von der Post.
All sein Unversteuertes ist zum Teufel.
Wirklich alles?
„Lieber Klaus Zumwinkel, ich finde – wie du wahrscheinlich auch – für dich muss das doch alles echt zum Kotzen sein.
Oder machste das gern mit?
Lass dich nicht unterkriegen.
Haste noch Kohle in Monaco und Österreich oder haste se – womöglich schlau geworden – rechtzeitig beiseite gebracht?
Nicht, dass diese Notgroschen auch noch verpetzt und von der Fahndung abgeräumt werden.
Das wäre dann aber echt doof.“

Dank seines unglaublich aufrichtigen, medienwirksamen Geständnisses und der Schusseligkeit der Bochumer Staatsanwaltschaft (verspäteter Haussuchungsbefehl)  kommt er jetzt wenigstens nicht „ins Loch“ und kann seiner Familie und seinen Nachbarn sein Leid rauf – und runterjammern.
Was gute Anwälte und Texter bei der Formulierung eines Geständnistextes doch ausmachen.
Jeden Euro sind sie für ein reuiges Geständnis, wie es Richter und Staatsanwalt gern hören,  wert. Wirklich jeden. Das nenne ich Strafrechtsregie vom Allerfeinsten. Diesen generalstabsmäßig durch und durch gekonnten Auftritt würde ich glatt für einen Oscar nominieren.

Vielleicht kann sich Klaus Zumwinkel ja bei der nächsten Dschungelshow vor aller Augen bei den Prüfungen noch fürs gemeine Volk reinwaschen und einen auf unerschrockenen Volks-Promi machen, der sich so erniedigt hat, dass er sich nun aber vor gar nichts mehr ekelt.

Ersatzweise – hilfsweise, wie seine Staranwälte es formulieren würden – könnte man ihn allerdings  auch ins Big Brother Camp sperren, um ihm einen Geschmack vom entgangenen Zusammenleben im Kittchen mit echten Intellektuellen zu geben.

„Ich habe ihn als Schirmherrn der Gilde der Briefmarkensammler unserer BRD schätzen gelernt und vermisse ihn  sehr.
Toi, toi, toi und pass auf deine Millionenrente von der Post auf, gib nicht alles auf einmal aus.

:!: Deine Christel von der Post
_____________________________________________________________________
Verfügen Sie über eine wichtige Nachricht, die unserer BRD mitgeteilt werden sollte?
Tragen Sie diese bitte gleich hier ein oder senden Sie sie uns einfach an tipp@unserebrd.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

:D :-) :( :o 8O :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: