Jetzt ist Siemens in Venezuela dran!

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….Das Siemens-Tocherunternehmen in Venezuela hat Gerichtsunterlagen zufolge zugegeben, zwischen 2001 und 2007 für Aufträge Schmiergelder in Höhe von mindestens 18,7 Millionen Dollar gezahlt zu haben.

:cool: Es drängt sich mir die Frage auf: „Gibt es eigentlich irgendeinen Auftrag, für den diese Firma bessere Angebote als die Konkurrenz abgegeben hat und den diese Firma, ohne Schmiergeldzahlung bekam?“ 
Wie sich ja vor unser aller Augen herausstellte sind so filigrane, spezielle Dinge, wie Computer und Handys – also Dinge, deren Technik sich im Mikrochipbereich bewegt – nichts, mit denen das Unternehmen gewinnbringend etwas anfangen kann. Das liegt wohl an der erfindungsfreudigen Konkurrenz, die jeden Tag wieder bessere Produkte auf den Markt bringt und den vielen, vielen, furchtbar vielen Kunden.
Wie soll man da an jeden Entscheidungsträger einzeln herankommen?
Außerdem ist bei einem PC-System bekanntlich bereits 1 Tag nach seinem Erwerb irgendwo auf der Welt ein besserer auf dem Markt,
Die etwas derberen Dinge wie Kraftwerke, Energievorsorgungs- und -verteilungskonzepte, Nah- und Fernverkehrssysteme, Züge, Ampelanlagen sind da schon etwas langlebiger und damit eher etwas für den Globalplayer, auch ist die Zahl der zuständigen Entscheidungsträger deutlich geringer und die einzelnen sind dadurch leichter zu identifizieren und dank gezielter Bündelung verkäuferischer Argumente  auf ein Ziel, statt einer unübersichtlichen Streuung, ist der Erfolg deutlich leichter zu erreichen.
Ein System mit System, dessen ungewöhnliches System von der Konkurrenz und anderen Neidern mal wieder ans Tagslicht gezert und enttarnt wurde und jetzt aber endgültig überdacht werden soll.
Mich bewegt die Frage: Soll es unauffälliger gestaltet oder abgeschafft werden?
Das Letztere dürfte in unserer BRD jede Menge sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze kosten.
Ich meine daher, wir sollten nur dann den Stab über diesen großen Arbeitgeber brechen, wenn wir sicher sind, dass wir nicht irgendwie und hintenherum bei ihm beschäftigt sind und fest davon überzeugt sind nicht direkt oder indirekt von ihm abhängig zu sein.
Ansonsten sollten wir DER FIRMA im Interesse unser aller Wohlstands die Daumen drücken und hoffen, dass sie ihr Hindernisbewältigungssystem besser in den Griff bekommt – z.B. auch die kleinen Nebenhindernisse – und zukünftig mit einem an die Neuzeit angepassten System nicht mehr auffällt.

Wer Tipps hierzu hat (also nicht unbedingt so eine Al-Capone-Schwachssinnsidee wie eine firmeneigene Gewerkschaft), kann unserer BRD dadurch einen großen Dienst erweisen, dass er sich dort mal meldet. Gute Vorschläge sind dringend gefragt, denn eigene Innovationen sind momentan Mangelware.
Bürger macht euch mal ’nen Kopf, auf diesem Gebiet herrscht in den kommenden Jahren beim Rennen um die %-Punkte beim Wirtschaftswachstum nahezu Goldgräberstimmung
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:cool:

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