Die Rache der Generation50+

@Gerade lese ich, dass das Ausscheiden von Mitarbeitern in den Firmen zu einem erheblichen Verlust an Knowhow führt.
Ich wundere mich, schon sehr.
Das ist offenbar so wenig bekannt und gar nicht beachtet worden, dass die STUTTGARTER NACHRICHTEN  dies eines Artikel würdig erachtetet und Rettungstheorien beleuchtet.
Hallo Ihr Chefs.  Aufwachen !!!
Wieder ist es publiziert und „gedruckt“ worden, dass Ihr „gar nicht klug beraten“ seid, wenn Ihr eure Arbeitnehmer ab 50 jetzt auf die Abschussrampe karrt.
Die wissen das doch auch und seid Ihr närrisch genug daran zu glauben, dass die vorher noch einen Nachfolger einarbeiten, um sich dadurch um so effektiver entbehrlich zu machen?
So blöd ist doch gerade die Generation50+ nicht.  Und deswegen wollt ihr deren Wissen ja auch behalten. Nur eben die Leute nicht. Eine echte Zwickmühle. Nicht wahr?
Na Firmeninhaber, Personalchefs, Jobhunter, dann denkt mal über eine betriebsverträgliche und für Eure Wissensträger50+ akzeptable Lösung nach, bevor Ihr selbst oder Euer junger, dynamischer, ahnungs- und beziehungsloser Nachwuchs Euren Betrieb tiefer legt und im Rausche höchster Geschwindkeit bei der nächsten kleinen Krise rasant an die Wand chrasht. Wodurch Ihr selbst womöglich auch Eure eigene Altersversorgung gerade in den Schrott werft.

Mal ehrlich, wenn Sie 50+ wären, Ihr Chef hätte Ihnen eben gerade – um Ihr Verständnis bittend –  Ihre Kündigung ausgesprochen. Jetzt – unmittelbar danach – würde er Sie schulterklopfend, aufmunternd und unter Berücksichtigung der langen Zusammenarbeit bitten, Sie sollten im Interesse der Firma (also seiner Firma – Ihrer ehemaligen Firma), bevor Sie – möglichst ohne Arbeitsgerichtsprozess – ausscheiden, einen preiswerteren Jüngeren mit Ihrem Fachwissen vertraut machen.
Wie würden Sie reagieren?

Wären Sie zu Mitleidstränen gerührt und würden im übergeordneten Interesse eines großen Ganzen in unserer BRD (nennen wir es einmal die finanzielle Lage ihres Arbeitsgebers und die Zukunft seiner Familie) und unter Berücksichtigung der Arbeitsplatzsituation Ihrer verbleibenden Kollegen (für die Sie gerade geopfert wurden), unter Einbeziehung bestehender Wettbewerbszwänge der globalen Marktwirtschaft und der Wirtschaft- und Finanzkrise im besonderen, auch unter Einbeziehung spezieller und  strategischer Nachteile, die Ihr Chef meint unter Umständen erleiden zu können, wenn er ausgerechnet Sie behielte, zu einer derartig großzügigen, arbeitsplatzbereinigenden Zusammenarbeit bereit?

Ich denke, Sie sollten vielleicht den o.a. zitierten Artikel lesen  [ dazu bitte hier klicken ]

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