Bin total von den Socken ….

@…. denn heute habe ich ganz überraschend nach Monaten einmal einen Blick in die Leserstatistik geworfen.
Puh !! Das ist ja der Wahnsinn!
UNSEREBRD (deinebrd.de – meinebrd.de – unserebrd.de) kommt weiter in der Welt herum, als ich es vermutet habe.
Hier die Überraschungsliste der Länder, aus denen die Seite angeklickt wird/wurde:

Arabische Emirate (United Arab Emirates)
Belgien (Belgium)
Bosnien+Herzegowina (Bosnia and Herzegovina)
Bulgarien (Bulgaria)
Chile
China
Deutschland (Germany)
Dominikanische Rep. (Dominican Republic)
England (United Kingdom)
Europäische Union (sowieso)
Frankreich (France)
Griechenland (Greece)
Indien (India)
Irland (Ireland)
Italien (Italia)
Kanada (Canada)
Kroatien (Croatia)
Lettland (Latvia)
Liechtenstein
Litauen (Lithuania)
Luxemburg (Luxembourg)
Malaysia
Malta
Niederlande (Netherlands)
Norwegen (Norway)
Österreich (Austria)
Paraguay
Polen (Poland)
Rumänien (Romania)
Russland (Russian Federation)
Schweden (Sweden)
Schweiz (Switzerland)
Slowakische Repulik (Slovakia)
Spanien (Spain)
Tschechische Republik (Czech Repubic)
Türkei (Turkey)
Ukraine
Ungarn (Hungary)
USA (United States)
Zypern (Cyprus)

Ob die das wohl alles verstehen was ich mir da so von der Seele tippe?
Ich werde mir eine Seite “LESER” einrichten, diese Liste dort anzeigen und fortsetzen.
Schau’n wir mal.

YES YOU CAN !

JA, DU KANNST ES!
Red@ Haben Sie schon einmal gehungert?
Zum Beispiel, um in die Hose aus dem letzten Sommer wieder hineinzupassen oder um mal so richtig “abzuspecken”.
Dann wissen Sie wie schmerzhaft es ist, wenn Sie beim Anblick eines Fotos den Geschmack der Speisen auf der Zunge zu spüren vermeinen und Ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft. Alles kommt Ihnen wie Götterspeise vor, wenn Sie beginnen bis zur Wahnhaftigkeit zu träumen, dass Sie wenigstens eine Löffelspitze davon probieren könnten. 
Sie können Ihr freiwilliges Vorhaben jederzeit abbrechen, den Kühlschrank öffnen und nach Herzenslust “reinhauen”.
Andere Menschen können das nicht!
Ist Ihnen bewusst, dass täglich 900 Millionen Menschen “Hunger schieben”.
Täglich. Das heißt Tag für Tag, ein Leben lang.
900.000.000.
Neunhundert Millionen
Da ist die Gewissheit, dass diese Menschen sich nicht furchtbar lange quälen müssen, weil sie ja nicht lange leben werden,  kein Trost sondern macht zutiefst betroffen.

Ich habe gestern gehört, dass jeden verdammten Tag 20.000 Menschen an den Folgen von Hunger sterben.
Zwanzigtausend !
Jeden Tag!!
Das sind mehr als 8.300 stündlich!!!
Während Sie dies hier gelesen haben sind 14 Menschen gestorben!!!!
Jämmerlich verhungert (verreckt)!
14 Menschen. Menschen wie wir, wie Sie und ich. Wie Ihre Frau, Ihr Mann, Ihr Kínd, Ihre Eltern. 
14!!!!!
Ich wollte gerade frühstücken, aber ich kann es im Moment nicht.
Mir bleibt garantiert der erste Bissen im Halse stecken.

Können wir da nichts tun?
Müssen wir da auf unsere Politiker warten, die zur Zeit für nichts anderes Zeit haben, als unsere Bankensystem mit unserem Geld stützen und damit die Auswirkungen der Spekulanten auszubügeln, die dank UNSERER GESETZE  ihrer Tätigkeit überhaupt erst nachgehen konnten und zukünftig nachgehen werden können.
Wer bekommt diese Finanzspritze eigentlich?
Bemerkenswert, wie schnell diese Summe zusammenkommt wenn es um das Vermögen der Vermögenden geht. 700 Milliarden Dollar binnen weniger Tage. Wer hätte das jemals für möglich gehalten.
700.000.000.000
Siebenhundert Milliarden
Das gäbe ein Fest, würde man dafür “Brot für die Welt” kaufen.

Wollen wir erst wieder zu Weihnachten ein paar “Groschen” opfern und unser Gewissen mit “Pillepalle” beruhigen?
Ist es nicht denkbar, dass diese Menschen nicht wieder in Vergessenheit geraten?
Immer, wenigstens immer wenn wir Hunger verspüren, also mindestens 3x täglich, sollten wir daran denken, dass wir etwas unternehmen müssen. Denn vielleicht verhungert gerade jetzt der nächste Einstein oder in einem der betroffenen Staaten verstirbt in den kommenden fünf Minuten  der Mensch, der dort und für uns alle die Situation hätte ändern können, wenn er denn eine Chance bekommen hätte.
Vielleicht liegt er gerade im Sterben oder ist bereits tot weil wir nichts, rein gar nichts tun, außer in unseren Wirthäusern, an unseren Stammtischen auf die da oben zu wettern und uns ein nächstes Bier zu bestellen obwohl wir doch nie im Leben so einen Durst haben können, der diese Menge rechtfertigt.
Statt im Rausch den nächsten Passanten über den Haufen zu fahren, sollten wir vielleicht weniger saufen und statt dessen mal 10 Euro “springen lassen”. Statt durch Sauferei einen Quadratmeter Regenwald nach dem anderen in die Hände einer Brauerei zu retten, sollten wir lieber den Bewohnern dieses Regenwaldes helfen, dass sie ihn für SICH SELBST kaufen.

Sind wir nicht in der Lage z.B. ein Maas Bier auf dem Oktoberfest weniger zu trinken und dafür 10,00 Euro z.B. an die Welthungerhilfe zu spenden, um wenigstens die schlimmsten Auswirkungen mildern zu helfen?
Beispiele gäbe es genug und Spendenkonten, die für jeden Cent offen sind, gibt es zu Hauf.

Ich höre schon die Argumente, dass wir doch genug Probleme hier zu Hause im eigenen Land zu beseitigen hätten.
OK!
Und, haben Sie jemals dabei geholfen eines davon zu beseitigen?
Treten Sie vor Ihre Haustür, heben Sie die Augen …..
Da!
Ganz gleich welcher Dioptrin-Wert Sie bislang daran gehindert hat es zu sehen,  Afrika liegt direkt vor Ihnen.

Sie wissen nicht wie und wo man spenden könnte?
Überweisung heraussuchen oder dieses trügerische Online-Banking bedienen, Kontonummer erfragen. Alles hinderliche ACTION. Und schon ist das Vorhaben wieder vergessen.
Machen Sie es anders. Gehen Sie um die nächste Häuserecke, da steht garantiert eine Kirche. Öffnen Sie die Tür und gleich rechts neben Ihnen ist ein Kästchen an der Wand (hoffentlich festgeschraubt) und in den Schlitz dieses Kästchens lassen Sie Ihren Euro oder den verflixten Zehner (und Ihr schlechtes Gewissen) einfach hineinfallen. Und Sie kommen als froher, ja fröhlicher Spender wieder heraus.
Sie habens wirklich getan – ohne Schreibkram.
Sie selbst!
Endlich!
Und das machen Sie jetzt jeden Monat.
Das klappt.
100prozentig.
Ab sofort können Sie überall mit stolzer Brust und erhobenen Hauptes mitreden, denn Sie haben tatsächlich geholfen. Sie haben nicht nur händefuchtelnderweise gequasselt,  mit erhobenem Zeigefinger besserwisserisch gemeckert, mit diesem auf andere gezeigt und dabei Ihre Verantwortung auf die Immerschuldigen da oben abgeschoben.

So macht man das.
Und jetzt legen Sie sich Ihren Euro zurecht und nachher gehen Sie ohne vorher viel in der Nachbarschaft herumzutrompeten still und leise einfach los und zeigen den armen Schluckern, dass Sie sie nicht vergessen haben.
Vertrauen Sie mir, es gibt mehr Kirchen als Postämter oder Polizeistationen.
Jetzt sind 2 Minuten rum und 28 Menschen sind verhungert.
Also, was hält Sie noch?
Sie brauchen kein Navi und keinen Stadtplan.

Und ehe Sie zum Weihnachtsfest aus der Not und auf den letzten Drücker wieder jede Menge Blödsinn kaufen, drücken Sie Ihren Freunden, Eltern, Kindern die Kopie einer Spendeneinzahlung in die Hände und zum Trost noch einen von Ihnen zu 1/4 ausgefüllten Lottoschein.
Man wird Ihnen für Ihr spannendes Geschenk danken und sich bei der Ziehung voller Hoffnung an Sie erinnern.
1:140 Millionen sollen da die Gewinnchance betragen. Unwahrscheinlich, dass Ihre Freunde jemals etwas abbekommen aber der Nervenkitzel hat es in sich.
1:20.000 stehen die Chancen Ihrer Sofort-Hilfe gegen den Hunger. Und Sie haben die todsichere Gewissheit, dass davon jemand etwas abbekommt.
Ich mache das jetzt auch.
JEDEN MONAT!

YES YOU CAN!

Ypsilanti trifft auf Linke

:cool: Habe heute in den Nachrichten folgende Meldung gehört:
Y. hat sich “erstmals(?)” mit den Linken getroffen.
Die Linken, das sind die Leute, die Lafontaine folgen und schlicht und einfach glauben (wohl eher hoffen), dass er (Toscana-Fraktion) etwas für SIE tut.
Aber das ist eigentlich noch gar nicht so wichtig, dass man darüber nachdenken müsste.
Die Nachricht ging weiter und lautete, dass man sich nicht über Inhalte, wohl aber daüber verständigt habe, dass KOCH nun endlich abgelöst werden müsse.

Also das mit dem Koch, das ist ja nicht prickelnd oder erschreckend neu.
Soweit ich mich erinnere war dies Thema und Strategiegrundlage der “Hessenwahl” der SPD.
Was mich heute überrascht, ist die unverhüllte Info, dass es bei dem heutigen Treffen “nicht um Inhalte” ging.

Ja – frage ich mich jetzt langsam voller Entsetzen – hat Y. den letzten Schuss nicht gehört?
Was hebt  die Hessen-SPD da eigentlich für den Wahlkampf in die Spitzenposition?
Ich habe niemals etwas gegen die SPD gehabt (wirklich) und ich bin ein ehrlicher Bewunderer von H.Schmidt und Matthies. Ich mag aber auch Genschman und den unvergesslichen Meister der Strippenzieher- unseren  H.Kohl. Ich verehre den immer aufrichtigen Jesuitenschüler Geißler und ich finde sogar den selbstverliebten “König Biedenkopf” schlichtweg toll. Warum sollen nicht Menschen auch mal aufrecht menscheln dürfen.
Ich habe anfangs sogar Y. bewundert. Wirklich!
Und ich habe mich über den Erfolg der SPD in Hessen gegen Koch ganz aufrichtig gefreut, Y. bewundert und ihr die Daumen gedrückt.
Aber jetzt habe ich den bulimetischen Hals gestrichen voll.
Alle Ypsilons bringen mich neuerdings zum Würgen.

Warum?
Y. ist NUR noch daran interessiert, KOCH niederzumachen. Koste es was es wolle.
Auch wenn Sie erst nach der “Vereinigung” mit den Linken wirklich erfährt, was Lafontaine ihr alles “andreht”.
Worum geht es Y. eigentlich wirklich?
Ist ihr ihr Hessen tatsächlich so “sch….egal”? :cool:
 

 

Hatten wir das auch schon auf den Tellern?

:cool: Hat der Berliner Finanzsenator diesen Sahnetipp noch nicht mitbekommen?
Das wäre vielleicht die “Indische Formel” für gleich mehrere Probleme einer Großstadt.
Der Sprecher des indischen Sozialministers hat leckere Speisetipps parat.
Vielleicht sind diese den indischen Köchen unserer Hauptstadt auch schon längst bekannt, aber uns in unserer Überflussgesellschaft, in der ganze Bevölkerungsschichten vom auch bereits immer knapper werdenden Weggeworfenen und Abgelaufenem leben müssen, fehlte dieser wahrhaft schmackhafte Alternativhinweis in dieser Deutlichkeit nun wirklich noch.
Lesen Sie etwas über den Speiseplan, den die mitfühlende Regierung einer der größten Demokraktien der Erde ihren Bürgern zur Vermeidung hoher Lebensmittelpreise fürsorglich, gönnerhaft vorstellt.
Bericht der Financial Times Deutschland vom 18.08.2008
http://www.ftd.de/politik/international/:Hohe_Lebensmittelpreise_Inder_sollen_Ratten_essen/401731.html
Indien, das Land der Gurus und der Ayurveda, Ayurweda, Ajoveda (niemand schreibt es eigentlich so richtig richtig), der Kinderarbeit und der Maharadschas :cool: .

Michael Glos macht sich über uns Sorgen

Das Statistische Bundesamt legt erste detaillierte Ergebnisse zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2008 vor und schreibt:

Mit den heute vorgelegten detaillierten Ergebnissen zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal bestätigt das Statistische Bundesamt den bereits mit der Schnellmeldung vom 14. August gemeldeten preis-, kalender- und saisonbereinigten Rückgang des Bundesinlandsprodukt (BIP) um -0,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal. Im Vorjahresvergleich legte es kalenderbereinigt um real 1,7 Prozent zu.

Als Gegenreaktion zur witterungsbedingt überaus lebhaften Bautätigkeit im ersten Quartal nahmen die Bauinvestitionen erwartungsgemäß am stärksten ab, sind aber gegenüber dem Vorjahresquartal noch immer gewachsen. Dies gilt auch für die Ausrüstungsinvestitionen. Die privaten Konsumausgaben gingen im zweiten Quartal zum dritten Mal in Folge zurück und stagnierten im Vergleich zu Vorjahresquartal. Anders als noch im ersten Quartal hat ein positiver Außenbeitrag stabilisierend gewirkt.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos:
“Der Wachstumsrückgang im zweiten Quartal zeigt, dass die Konjunktur in Deutschland derzeit einem ernsten internationalen Belastungstest ausgesetzt ist, der andauern wird. Mut macht, dass trotz allem im Halbjahresvergleich ein ordentliches Ergebnis erreicht werden konnte – was einmal mehr für eine deutlich gestärkte strukturelle Widerstandfähigkeit der deutschen Wirtschaft spricht.

Achillesferse bleiben allerdings die privaten Konsumausgaben, die auch im zweiten Quartal weiter zurückgingen. Umso mehr muss es jetzt darum gehen, die Zuversicht und das Zukunftsvertrauen der Verbraucher zu stärken. Eine wirtschaftspolitische Strategie, die glaubwürdig auf mehr Beschäftigung, auf Preisstabilität und auf eine nachhaltige Steuer- und Abgabenentlastung der Bürgerinnen und Bürger setzt, ist der Schlüssel, um den Aufschwung zurück zu gewinnen. Die rascher als erwartet voran kommende Gesundung der öffentlichen Finanzen eröffnet dafür zunehmend Spielräume.”

:cool: Wenn jeder 4. Arbeitsplatz inzwischen durch einen “Zeitarbeiter” besetzt wird und etwa 2 Millionen Arbeitnehmer trotz Jobs (Mehrzahl) nicht ohne Zuschuss aus dem Hartz4-Topf über die Runden kommen, dann drückt das natürlich auf die Stimmung der Betroffenen. Obwohl diese sinds ja gar nicht, die Glos meint. Denn diese verhalten sich regierungskonform und geben 100%ig alles wieder restlos aus.

Es sind – wie immer – die Anderen!
Es sind die, die noch nicht regierungskonmform sind!

Ja es gibt sie, die Ängstlichen, die noch einen guten Job (z.B. bei einer gerade verkauften Bank) haben, aber auch die Hosen gestrichen voll. Denn bald ist 2011 und spätestens dann fällt auch in diesem aktuellen Fusionsfall der heute vage zugesagte Kündigungsschutz. Und was dann?
Was, wenn der Arbeitsplatz bereits vorher in ein Callcenter verlegt wird und der als Ersatz angebotene (siehe Telekommunikationsbranche) etwa 100 km entfernt oder gleich in einem Tigerstaat liegt?
Da werden die heute noch in Lohn und Brot stehenden Arbeitnehmer wohl zu Recht vorsichtig.
Denn warum auf die Zusage eines gütigen Shareholder-Arbeitgebers verlassen, wenn doch die Politiker – für die Rahmenbedingungen in unserem Lande zuständig – es allen vormachen und vor der Wahl etwas anderes sagen dürfen, als sie es nach der Wahl in einer Koalition machen werden (Müntefering).
Fusion = Koalition.

Alle BIP-Parameter nahmen zu oder verhielten sich wenigstens ordentlich. Bloß Achilles, der immer lahmende und sich die von den Tritten in die Hacken verletzte Ferse haltende private Konsument, der hat mal wieder enttäuscht und nicht die Ziellinie erreicht.
Deutschland ist eben nicht Weltmeister und wir Konsumenten sind offenbar nicht so richtig Deutschland.

Solange der schlichte Bürger sich immer noch fragt, was sein Land für ihn tun kann, statt aus eigenem Antrieb, unaufgefordert alles für seine BRD zu geben, wird sich wohl nix ändern.

Doch haben wir Geduld und warten noch ein wenig. Rettung naht.
In Hessen stellt sich gerade eine Farlance auf, die es in sich hat. die den Bundesrat blockieren und das Ruder um 180 Grad herumreißen will.  Wie aus einer niemals versiegenden Fontäne sprudeln da die wohlfeilen Verheißungen für die, die fürchten, alles zu verlieren und die, die schon alles weggegeben haben und in bester Evolution hin zum Wanderarbeiter sind – dem modernen Beduinen auf der Suche nach dem Land in welchem Milch und Honig fließen :cool:

Kennen Sie den?
La Fontaine, Jean de.
Medienshop2000 schreibt über ihn:  Sämtliche Fabeln, Französisch und Deutsch, Gebunden, Ein Meisterwerk der Weltliteratur und Grundpfeiler jeder Bibliothek