Ackermann fordert Hilfe für die Banken

:cool: Josef Ackermann diagnostiziert, dass die Selbstheilungskraft der Märkte die Bankenkrise nicht mehr eindämmen kann. Ackermann fordert ein konzertiertes Handeln der Regierungen und Notenbanken, um die Pleite abzuwenden.
Ja so stellt  er es sich vor.
Gestern war der Finanzplatz Deutschland in Gefahr (IKB, West-LB udgl.) und wurde ohne Zögern durch Steuergelder gerettet. Heute geht der globale Markt  „über die Wupper“ und wer solls richten? Na klar, der Steuerzahler.
Ich bin dagegen!
Der Mini-Finanzplatz „Familie S. aus Sachsen“ ist ebenfalls in Gefahr geraten. Die Banken haben ihnen rigoros und ohne Mitleid den Hahn zugedreht, das Häuschen verkauft und das Depot  geplündert. Jetzt ist die Familie auf HartzIV. Deren Ranking war und ist zerstört.
Morgen sind Sie dran! Gleiches Recht für alle.
Die Banken, die das Geld der Kunden verzockt haben und nun vor der Pleite stehen sollen doch ruhig pleite gehen und aus der Finanzwelt verschwinden. Zusammen mit ihren unfähigen Leitungsorganen.
Aber was ist dann ebenfalls weg? Das Geld der Großanleger. Siehst du!  Da liegt der Hase im Pfeffer.
Das Geld der Kleinanleger ist dabei vollkommen uninteressant und nicht der Rede wert. Es geht um die Knete-Giganten. Deren Geld soll der Steuerzahler – also wir – retten.
Wir als Steuerzahler sollten lieber die deutschen Mitarbeiter in einem angemessenen und bezahlten Komforturlaub auf eine Karibikinsel ihrer Wahl schicken. Das wäre deutlich preiswerter, als immer wieder riesige Unsummen in das tatsächlich „bodenlose“ Bankengewerbe zu stecken. 

Wir wollen diesmal nicht, dass die Verluste wieder auf „kaltem Wege“ vergesellschaftet und damit vom stets schweigenden, duldsamen und wehrlosen „Steuerzahler“ gezahlt werden!

Ich könnte mir nur eine Ausnahme denken: Wir Steuerzahler würden durch die Stützungszahlungen Hauptaktionär, Treuhänder  oder wenigstens Konkursverwalter, würden den Vorstand und Aufsichtrat durch ein politikunabhängiges Konsortium „unserer Leute“ ersetzen und  könnten deiner-meiner-unserer BRD die zukünftigen Bank-Gewinne so lange hochverzinslich einverleiben, bis unsere Geldspritze lukrativ zurückgezahlt worden ist.
Was haltet ihr Bankmanager von diesem Gütevorschlag?
Bürger deiner-meiner-unserer BRD schreibt eurem Abgeordneten oder dem Finanzminister er soll die Finger aus unserer Kasse heraushalten und die Banken sich selbst und ihrem verdienten Schicksal überlassen. Sollen sie doch dem Geld hinterher und nach Rumänien auswandern.
Ein Prinzip der Marktwirtschaft lautet: Das reguliert der Markt allein!
Und dieses eherne Gesetz, welches unter Josef Ackermann angewandt tausende Arbeitsplätze bei der Deutschen Bank gekostet hat, will eben dieser Josef Ackermann heute zu seinem Vorteil außer Kraft setzen und uns den Schaden anhängen.
Ich sage NEIN Herr Ackermann!
Unser Steuer-Geld ist für eine derartige Verschwendung einfach zu sauer verdient und viel zu schade.
Und unser Finanzminister sollte sich zusammenreißen und unser Geld nicht verschwenden.
Es ist unser Geld!
Er kann ja sein eigenes nehmen.

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