Deutsches Filmerbe. Wann ist ein Film ein Film?

:cool: Claudia Roth vom Bündnis 90 fordert heute im Bundestag die Schaffung eines Bundesfilmarchivs vom ersten Stummfilm bis heute, um das Filmerbe zu retten.
Sie schlägt vor, für Filme eine gleiche Pflichtabgabe einzurichten, wie sie bereits für Bücher besteht.
Nach ihrem Vorschlag sollen nachträglich alle Filme archiviert werden, die nur irgendwie aufgetrieben werden können.
Auch die Filmschaffenden Dolly Buster, Theresa Orlowski und Michaela Schaffrath (Kennern besser bekannt in ihrer „Gina Wild“-Rolle) werden sich freuen, wenn ihr künstlerisches Lebenswerk für die Zukunft deiner-meiner-unserer BRD pflichtarchiviert wird.
Diese Idee ist wirklich hervorragend.
Aber ab wann ist ein Film ein abgabepflichtiger Film? Ist die Filmlänge entscheidend oder das an der Vorführung teilnehmende Publikum? Manche private Urlaubsfilme haben oft eine bessere Qualität und mehr Inhalt, als die im TV gezeigten. Oder muss er – um als Film angesehen zu werden – von der Filmförderung bezuschusst worden sein?
Wann ist ein Film ein Film?

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