Großen Stromkonzernen laufen die Kunden davon

Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) wechselten im vergangenen Jahr mehr als zwei Millionen Strom- und Gaskunden erstmals ihren Energielieferanten oder zumindest den Tarif. ….
….. Rund 1,2 Millionen Privathaushalte entschieden sich nach den BDEW-Zahlen 2007 für ein neues Versorgungsunternehmen. Außerdem wechselten rund 800 000 Kunden das Produkt ihres Anbieters. Seit der Öffnung des Strommarktes 1998 bis Ende 2007 hätten damit rund 20 Mio. Haushalte, etwa 50 Prozent, den Grundversorgungstarif verlassen. Ende 2006 habe diese Quote noch bei 45 Prozent gelegen ….

:cool: Aber das hat bislang wohl noch immer nicht geholfen. Es geht voran – oder besser es geht langsam in eine andere Richtung. Ob das allerdings schon eine Trendwende andeutet? Wohl eher nicht. Solange die Energiegiganten und ihre Lobby noch immer unvermindert den Mut zu Preiserhöhungen aufbringen und ihre in 2000 selbst gegründete Strombörse – Leipzig Power Exchange (LPX), die  European Energy Exchange AG (EEX), die Eurex AG für Emmissionsrechtehandel usw.  – nicht auflösen,  ist eigentlich keine tatsächlich wirksame  Marktkorrektur zu erwarten.
Verlieren wir nicht den  Mut.  Steter Tropfen höhlt den Stein!  Wenn die Menschen es vor 4600 Jahren geschafft haben, mit einfachem Handwerkszeug und ihrer Hände Arbeit Pyramiden in die Wüste zu setzen, dann werden wir es doch wohl schaffen, mal richtig Dampf zu machen und den Aktionären der „Steckdosenbelieferer und Backofenerwärmer“  den Saft abzudrehen. Oder?

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