Eigenheim über Lebensversicherung finanziert

Wer bei der heutigen Krise der Banken und der sich daraus ergebenden Zinsentwicklung der Kapitallebensversicherungen blind darauf vertraut, dass die Finanzierung seines Häuschens auch so reibungslos abläuft, wie er sich das einmal ausgerechnet hat, der wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.  
Am Ende fehlt Geld! Immer!!!!!!!!!!
Das bringt Familien und Lebensplanungen in Gefahr, schafft ggf. diese verdammte Altersarmut. Es ist nicht allein die Gefahr, dass der Arbeitsplatz gerade zum Teufel gegangen sein kann und HartzIV damit droht, dass das bestehende Lebensversicherungen vorzeitig aufgelöst und damit das Haus verwertet werden muessen. Auch wenn der „Sparvertrag“ regulär beendet wird, ist mit einer  Restsumme von etlichen tausend Euro zu rechnen, weil sich die früher einmal zu positiv veranschlagte Rendite der Lebensversicherer nicht so toll entwickelt hat.
Denken Sie einmal zurück. Da hieß es in den Klauseln, „wenn sich die Zinsen weiterhin so entwickeln, wie bisher“. Haben die Zinsen aber nicht! Haben Sie gehört, aber haben Sie dies auch auf sich bezogen und etwas getan? In der Regel nicht. Dumm gelaufen! Wer ist schuld? Natürlich der Versicherer, die Kapitalisten???
Stimmt in gewisser Weise, aber nicht für jeden selbst verschuldeten Quatsch muss die Gesellschaft herhalten oder den Kapitalisten abstrafen. Diese Entwicklung war lange absehbar, vom Versicherten zu berücksichtigen und kann am Ende nicht wegen dessen Trägheit den Geldverwaltern allein angelastet werden. 
Hier ein Beschluss des BGH vom 20.11.2007 zu einem solchen Falle. Er trägt das Aktenzeichen XI ZR 269/06 und wurde vom IFF veröffentlicht.

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