Eine Bankenpleite wie sie im Buche steht

Den Bericht der Financial Times über das Wehe der IKB (Deutsche Industriebank AG, die Bank für unternehmerische Entscheidungen)  MUSS  man einfach lesen.
Auch wenn ich fast nix vom Bankgeschäft verstehe, das kapiere sogar ich.
Wieder wurde Geld im Wirtschaftwunderland des Georg W. Bush, das dieser neben dem Irak vor aller Augen auch auf dem Gewissen hat, vollkommen   …..los verzockt.
Was passiert jetzt? Müssen die mühsam erwirtschafteten Renditen an unseren Lebensversicherungsverträgen z.B. wieder mal dran glauben?
Wer gerade entzückt auf das Pech der Banken schaut und sich womöglich schadenfroh die Hände reibt, vergisst ganz, dass im selben Augenblick mal wieder seine eigene Altersversorgung durch den Schornstein abzieht.
Ich will unsere BRD gar nicht madig machen. Ich liebe sie nämlich!
Deshalb frage ich mich: „Was hat das alles noch mit Anstand und guten Sitten, mit gefühltem Recht und gewollter Ordnung zu tun?“
Man konnte nichts ahnen, sich nicht enthalten, nichts dagegen tun, musste mitmachen – alles zum Wohle der Bürger und Sparer?
Mir fällt immer deutlicher auf, dass dem Bürger im Schadensfalle die Zeche aufgebürdet wird (ohne ihn zu fragen), im Erfolgsfalle – auch in einem vorläufigen und bilanztechnisch herbei gezauberten Erfolgsfall – die Vorstände tief in die Kasse langen (auch ohne den Bürger zu fragen).
Wohin wird uns dieser Weg noch führen?
600 Milliarden Dollar haben nur die amerikanischen Bankinstitute  durch diesen Hypothekenirrsinn an Wert verloren.  Wie hoch ist der Schaden für die Bürger Europas?
Was muss noch passieren?

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