Krankenversicherung: Zahl der Nichtversicherten halbiert

Das Bundesminsterium für Gesundheit lässt verlautbaren: „Die Zahl der Nichtversicherten in Deutschland hat sich seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform am 1. April 2007 bereits mehr als halbiert.“….
…. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren Anfang 2007 etwa 211.000 Personen ohne Krankenversicherung. Nachdem inzwischen über 100.000 Menschen als ehemals Nichtversicherte in die Gesetzliche Krankenversicherung zurückgekehrt sind, einige tausend in die PKV, und dazu viele weitere durch den Aufschwung am Arbeitsmarkt über eine versicherungspflichtige Beschäftigung neuen Versicherungsschutz erhalten haben, hat sich die Zahl der Nichtversicherten bereits mehr als halbiert ….
Die ganze Pressemitteilung „hier

Irgendwie kriege ich diese ganze Rechnerei nicht in meinen  „PISA-Kopf“.   Am 08.02. las ich den Bericht des Statistischen Bundesamt und notierte mir „Mehr Menschen ohne Krankenversicherung“ und jetzt soll sich die Zahl der Nichtversicherten sogar auf rund 50% reduziert haben!?
Noch einmal: 1999 waren 145.000 ohne Versicherung. 2003 waren es dann bereits 177.000 Bürger, die keine Krankenversicherung mehr hatten. April 2007 kletterte dann die Zahl derer, die in deiner-meiner-unserer-BRD ohne den Schutz einer Krankenversicherung leben müssen auf 277.000 (zweihundertsiebenundsiebzigtausend = Menschen!).
Hinter dieser Zahl verbergen sich menschliche Schicksale. Das sind keine Arbeitsscheuen, keine Penner. Das sind die, die nicht die Stärke hatten, um in dieser Gesellschaft den Kopf über Wasser zu halten. Darunte sind auch viele Kleinunternehmer und Handwerker, denen durch „Weiße-Kragentäter“ und zahlungsfaule „Otto-Normalos“ (davon gibt es auch jede Menge) wirtschaftlich der Hals umgedreht wurde.
Das ist in der Tat eine erschreckende Zahl (egal wie hoch sie ist), die nichts, aber auch rein gar nichts mit Gerechtigkeit und sozialer Marktwirtschaft zu tun hat.

Jetzt aber mal zu einem Herren, auf den deine-meine-unsere BRD wirklich richtig stolz sein darf,  zu Adam Riese, der mir jetzt unbedingt helfen sollte. Denn ich kapier’s nicht. Was hat sich hinsichtlich der Anzahl der Nichtversicherten halbiert?  Mein Verstand?
_____________________________________________________________________
Haben Sie auch einen interessanten Artikel gefunden, von dem unsere BRD erfahren sollte?
Tragen Sie ihn bitte hier ein oder senden ein Mail an tipp@unserebrd.de.

2,11 Millionen unserer Bürger sind pflegebedürftig

@

Vernachlässigte Heimbewohner, überforderte Pfleger, Betreuung im Akkord: Die Versorgung der Alten überfordert die deutsche Gesellschaft. Wie gehen andere Länder mit dem Pflege-Problem um? SPIEGEL ONLINE hat  Bedürftige auf der ganzen Welt besucht – Bestandsaufnahme eines globalen Problems ….
…. Die alten Menschen einer Gesellschaft zu versorgen, ist nicht nur in Deutschland ein Problem ….
Spiegel-Online

Wer bislang noch keine Angst vor Alter hat, der sollte zumindest damit anfangen, sich ernste Sorgen zu machen. Es sei denn er gehört wirklich in die Doof-Gesellschaft.
Was heute gerade noch erträglich ist, wird in naher Zukunft unerträglich werden und wenn sich unser Gesellschaftssystem nicht grundlegend ändert, ist ein Leben im Alter in  gar nicht so ferner Zukunft überhaupt nicht mehr denkbar.
Die Infos aus den anderen Teilen der EU und der weiten Welt „Österreich, Frankreich, Norwegen, Polen, Indien, China und Russland“  klingen auch nicht wirklich beruhigend.
_____________________________________________________________________
Deine-Meine-Unsere BRD sammelt Informationen, Neuigkeiten und Meinungen. Ganz bestimmt können auch Sie etwas beitragen. Schreiben Sie doch gleich einen Beitrag oder schicken ihn per an tipp@unserebrd.de .

Henkel muss sparen und streicht 3.000 Jobs

Mit steigendem Kostendruck und wachsendem Wettbewerb begründet der deutsche Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel die anstehende Radikalkur. 3000 Arbeitsplätze plant das Unternehmen zu streichen, betroffen seien alle Bereiche. Henkel beschäftigt weltweit 52.000 Mitarbeiter, davon 10.000 in Deutschland. Details zu dem Sparprogramm wurden bislang nicht bekannt.
„Wir müssen unsere Struktur noch schlanker und effektiver machen“, sagte der scheidende Konzernchef Ulrich Lehner.
Alle Infos bei Spiegel-Online.

Habe ganz vergessen wieviele Jobs ich diesen Monat abgeschrieben habe. Ich bin ganz sicher, jetzt wo Ulrich Lehner in den siebten Himmel der Telekom wechselt und dies von den Aktionären lauthals jubelnd begrüßt wird, wissen dort nun auch die Letzten, dass das, was sich da zusammenbraut, keine leeres Gewäsch ist.
Aktienkurs und Rendite müssen wieder rauf!
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, unsere Gesellschaft hat es in der Vergangenheit zu gut gehabt und wird jetzt in den A….  getreten.

_____________________________________________________________________
Deine-Meine-Unsere BRD dankt für diesen Tipp. Haben Sie auch einen Hinweis auf interessante und wichtige Nachrichten? Lassen Sie uns daran teilhaben und veröffentlichen Sie diese gleich hier oder senden Sie uns ein Mail an tipps@unserebrd.de.

Geht uns tatsächlich der Saft aus ?

…. Die aktuelle Stromversorgung in Deutschland ist nach Feststellungen der Bundesregierung und Teilen der Energiebranche nicht in Gefahr. Sie wiesen damit am Donnerstag Warnungen von RWE-Chef Jürgen Großmann vor möglichen Stromengpässen im Sommer zurück. «Alle Zahlen zeigen, dass von einer Stromlücke keine Rede sein kann», sagte der Sprecher des Bundesumweltministeriums, Michael Schroeren. Ähnlich äußerte sich die Ökoenergiebranche …
…. «Es gibt keine Stromlücke in Deutschland», sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE), Milan Nitzschke. «Das ist reine Panikmache.» ….
Ich möchte auf den interessanten Artikel der netzeitung.de zu diesem Thema hinweisen. Ich frage mich: „Nimmt uns da  jemand nicht für voll und lügt uns da vielleicht jemand etwas vor?“
_____________________________________________________________________
Deine-Meine-Unsere BRD ist auf der Suche nach interessanten und wichtigen Nachrichten.
Was Sie als bemerkenswert ansehen ist auch für uns lesenswert. Tragen Sie Ihren Fund bitte gleich hier ein oder senden Sie sie uns einfach an tipp@unserebrd.de.

899 Millionen Bußgeld

@ Vielleicht hatte Microsoft auf Milde gehofft. In der vergangenen Woche hatte der Software-Gigant angekündigt, seine Software-Schnittstellen zu öffnen, seine Geschäftspraxis zu ändern – wegen der er schon so viele Bußgelder hatte zahlen müssen. Doch jetzt hat die EU den Konzern erneut zu einer Strafzahlung in Rekordhöhe verdonnert (mehr…). 899 Millionen Euro will die EU-Kommission von Microsoft haben – wieder wegen Wettbewerbsverstößen.

Mann, was da in spiegel-online steht ist ja ein richtiger Kracher! Da sind die hier so verschmähten und beschimpften Abmahnanwälte wohl doch echte Kumpel für mich.

Wie dumm ist die Generation Doof?

… Wir leben im Informationszeitalter – und doch sind viele von uns verdammt blöd. Und manchmal sogar stolz darauf, zumindest wenn sie zur „Generation Doof“ gehören. Die Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner setzen sich in ihrem gleichnamigen Bestseller mit dieser Generation auseinander. stern.de sprach mit Ihnen über den Niedergang der Zivilisation und mögliche Lichtblicke …

In „Stern.de“ steht alles zu diesem Thema. Von intelligenter Hand geschrieben. Oder war’s der Kopf?  Häh …………?
Mir hat es die Sprache verschlagen.  Ist sowieso besser, dass ich jetzt mal die Luft anhalte.  Ich möchte wirklich nicht, dass JEDER weiß wie doof ICH bin.
_____________________________________________________________________
Verfügen Sie über eine wichtige Nachricht, die unserer BRD mitgeteilt werden sollte?
Tragen Sie diese bitte gleich hier ein oder senden Sie sie uns einfach an tipp@unserebrd.de.

Wer dies hier lesen kann hat mit Sicherheit einen PC

… vielleicht sogar mehrere und womöglich ein häusliches Netzwerk.
Dann gehört dieser Artikel der „Computer Bild“ zur Grundausbildung:

Urteil: Computernutzer für Sicherheit von Drahtlosnetzwerken verantwortlich
Wer seinen drahtlosen Internet-Anschluss oder sein Funknetzwerk (WLAN) nicht ausreichend gegen Missbrauch oder Zugriff von außen sichert, haftet für Schäden, die durch die missbräuchliche Nutzung entstanden sind. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden.

:cool: Da fliegt mir doch der Draht aus der Mütze. Nicht der kriminelle Täter ist dran (der ist wohl auch für immer weg), eines seiner unwissenden Opfer muss mal wieder den Kopf herhalten.

Welcher ältere PC-Teilnehmer, dem es glücklich gelungen ist endlich sein heimisches Netzwerk in Gang zu bringen, ahnt etwas von diesem Hammer.

Wenn ich mal eben schnell überprüfe, welche mehr oder weniger ungeschützten WLAN-Router mir hier im Umkreis so zur Verfügung stehen, dann muss ich schon sagen, dass dieser Artikel wenigstens auf die erste Seite der Tageszeitung gehört und jeder Provider verpflichtet sein sollte, seine Kunden hierüber unverzüglich zu informieren.

Es gibt kein Drumherum um den PC-Führerschein!!
Das wird die Zukunft sein. Unausweichlich!

Auch Zuhälter müssen Steuern zahlen

… Heribert S., Spitzname „Harry“, trägt schwarzen Samtanzug und war einmal eine Nummer im Rotlichtmilieu. Der gebürtige Franke leitete einst als Geschäftsführer einen FKK-Bordellclub im Münchner Westen. Dass ihm sein „Kapital“ Jahre später einmal soviel Ärger und letztlich sogar einen Strafprozess einbringen würde, damit hätte er indes rechnen können. … Diese ganz spezielle Neuigkeit habe ich bei süddeutsche.de gefunden.

Thema LUDENSTEUER. Das sind unsere „Harrys“ von der roten Meile. Franke, altersarm und auch sonst nicht so wirklich gut drauf. Geschäftsführer wäre er gewesen. Vermögend sei er nicht, sonst wäre ja auch nicht hier geblieben. Wo sonst ist das soziale Netz auch so gut abgesichert, dass nicht auch ein Harry da noch einen Platz drin fände?  In seinen Kreisen bezeichnet man  seine Tätigkeit eher als „Wirtschafter“ und die hat in der Regel deutlich wenig mit Geschäftsführung zu tun. Wirtschafter sind die „Hausmeister“ der Bordelleigentümer und deren Tätigkeit hat ihren Ursprung in den Zeiten, in denen es erforderlich wurde, dass Bordelle vor Übergriffen oder „feindlichen Übernahmen“ geschützt werden mussten. Diese Beschützer sollten aber nicht nur so rumstehen und erhielten daher wirtschaftliche Aufgaben vom Bordellbesitzer, der bis heute lediglich als ahnungsloser Zimmervermieter auftritt. Die „Harrys“ dieser Szene halten ihren Kopf hin (meist Stroh im Kopf = Strohmann) und jetzt erfährt auch dieser Harry im Rentenalter, auf was er sich da eingelassen hat. Aber das weiß Harry natürlich nicht, denn davon versteht er bis heute nichts. Er hatte den Geschäftsführer-Titel  an seine breite Brust geheftet bekommen und darauf  war er die ganzen Jahre stolz gewesen und ist es bis heute. Er gehörte in seinen Augen quasi zum mittleren Management, hatte mit Kunden zu tun, die ebenfalls Geschäftsführer waren (anderes Gewerbe) und fühlte sich dabei sehr wohl. Und dies alles, weil der Puffbesitzer seinen Aufpasser nicht „Lakai Harry oder Hausmeister“ sondern „Geschäftsführer“ gerufen hat.  Der wusste schon warum und wenn das Gericht mit Harry fertig ist, weiß der es vielleicht auch.
Hat Harry (der Möchtegern-Geschäftsführer)  seinen Anwalt ohne Zureden von dritter Seite selbst gewählt oder wurde ihm auch in diesem Fall empfohlen was er zu tun hat?
Mein Hund heißt „Chef“, er wohnt bei mir.  Ist er jetzt für die Hundesteuer zuständig?

Gewinnwarnung bei BMW kostet mindestens 8500 Jobs

Die Meldung, die mich heute aufschreckte: „Der Aktienkurs von BMW macht den Aktionären Sorgen und es gibt eine Gewinnwarnung“.
Und ein Blick zu Reuters-Deutschland zeigt den Grund:
Auf der Jagd nach höheren Gewinnmargen streicht der BMW-Konzern mindestens 8100 Stellen. In Deutschland seien 5000 Zeitarbeiter und 2500 fest angestellte Beschäftigte betroffen, teilte Personalvorstand Ernst Baumann am Mittwoch in München mit. Im Ausland fallen demnach 600 Jobs weg. Bleibt der Dollar nachhaltig schwach, könnten laut Baumann weitere Stellenstreichungen folgen. BMW beschäftigt insgesamt knapp 108.000 Mitarbeiter, davon 80.000 in Deutschland.

@ Schuld ist der schwache Dollar.
Kaum meldet die Börse, dass der US-Bürger jetzt 1,50 Dollar für 1 Euro berappen muss, da flattern die Gewinnwarnungen herein. Allen ist nur noch die Rendite wichti
g – nichts anderes zählt mehr.  Aber ist das was Außergewöhnliches? JEDER jagt dem schnellen Geld nach. Nicht umsonst legen sogenannte und meist selbsternannte Wirtschaftsberater und Finanzdienstleister Jahr für Jahr immer wieder normale Bürger mit hohen Zinsversprechen rein. Etliche Otto Normalos lösen dafür mit glitzernden Augen und gegen jeden Rat Sparbücher auf, kündigen verlustreich ihre Lebensversicherungen, opfern die Aussteuer ihrer Kinder oder beleihen sogar ihre Häuser. Handeln plötzlich und unerwartet wie Volltrunkene (mir fielen in 1 Sekunde mindestens 1 Dutzend andere Begriffe ein). Aktionäre ticken anders und sind da klarer im Kopf. Eine der Folgen dieser Sucht nach hohen Zinsgewinnen und Dividenden  ist stets die Reduzierung der Personalkosten und das heißt immer Jobbau im Stammpersonal und flexible Neueinstellung von Zeitarbeitern.

Ich möchte nicht wissen, wieviel Telekom-Aktionäre zu Hause darauf hoffen, dass íhre teuer erworbenen Aktien mal wieder in die Nähe des früheren Wertes gelangen. Die meckern zwar öffentlich über jeden verlorenen Arbeitsplatz, im Stillen sind aber auch sie bereits mit dem Virus des kalten Kapitalismus infiziert und würden für Ihr Depot und ihren Gewinn selbst ohne zu zucken über Leichen gehen.
Es kommt wohl immer drauf an, aus welcher Sicht man die Angelegenheit beleuchtet.
Bei Fragen zur Zeitarbeit könnte der Bericht des Focus vom 14.06.2007 weiterhelfen.

Nokia Kumpels lasst den Kopf nicht hängen – Fank Zander setzt sich für Euch ein!

:cool: Frank Zander findet NOKIAs Verhalten krank. Und da kann ER einfach nicht tatenlos zusehen, ER macht etwas dagegen. ER tut was, ER veröffentlicht Euer Foto von Eurem zertrümmerten NOKIA-Handy.
Hey, dass ist aber mal ein echter Kerl. Der Frank setzt sich aber ein! Mann-oh-Mann, dass wird Wirkung zeigen. Der macht Nokia fertig!

Ach ja – fällt ihm dabei ein – ihr könnt natürlich mal durch seine Web-Cam auf Ibiza linsen und euch zur Unterstützung der Trauerbekämpfung den wohl schönsten Sonnenuntergang reinziehen. Und wenn das noch nicht hilft, dann kauft ihr einfach seine Chill-Out-CD. Denn genug Zeit habt ihr ja in Zukunft und damit es euch nicht langweilig wird, könnt ihr ja mal chillen. Und dazu braucht’s eben eine echte Frank-Zander-Chill-Out-Bedudelung. Sonst ist’s nichts mit dem Chillen. Chillen will beim Meister gelernt sein.